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Neue Sonderausstellung in Gronau: 100 Jahre deutscher Schlager!

Neue Sonderausstellung in Gronau: 100 Jahre deutscher Schlager!

Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein und dann nischt wie hin ins rock’n’popmuseum, denn hier kann man einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n. Unter dem Titel „100 Jahre Deutscher Schlager!“ zeigt das Museum ab dem 19. März 2014 die neue Sonderausstellung, die in Zusammenarbeit mit Musikwissenschaftler Martin Lücke und Kulturhistoriker Ingo Grabowsky entstanden ist. Bei der Eröffnung am 19. März werden Schlagersängerin Bibi Johns und Moderator Götz Alsmann zugegen sein. Der Schlagerexperte lieh seine Stimme für eine akustische Einführung der Besucher in die unterschiedlichen Themenbereiche der Ausstellung.

In sieben Abschnitten widmet sich die Ausstellung der geschichtlichen Entwicklung des deutschen Schlagers. Begonnen mit dem Kaiserreich und den Goldenen Zwanziger Jahre durchwandern die Besucher unter anderem die musikalische Zeit des Nationalsozialismus, des Wirtschaftswunders, des Aufbruchs in die Moderne und finden sich schlussendlich in der Gegenwart wieder, der Zeit von Revival und Ballermann.

Zahlreiche Exponate säumen den Weg der Besucher durch die Ausstellung; darunter ein Collier von Zarah Leander, Bühnenkleidung und Requisiten von Michael Holm, Helene Fischer und Jürgen Drews. Zu den Kuriositäten zählt ein mit Plüschtieren benähter, schrill-bunter Sessel aus dem Besitz von Dieter Thomas Kuhn.

Am 21. Juli 2004 öffnete nahe der niederländischen Grenze das europaweit einzigartige Haus der Rock- und Popgeschichte seine Tore. Das Museum erzählt die Kulturgeschichte der Popularmusik im 20. Jahrhundert, unterstützt durch modernste Medientechnologie. Ganz bewusst stellt sich das Museum als neues Forum der Popkultur und ihrer künstlerischen Vielfalt vor.

Das rock’n’popmuseum ist kein Ort, der allein Devotionalien präsentiert. Im Zentrum steht die Musik. Die Ausstellung verknüpft Erlebnis mit Information, sinnliche Erfahrung mit Interaktion: Klangkorridore und mediale Installationen machen Sound erlebbar. Tondokumente herausragender Musiker versetzen den Besucher in ehemalige Konzertstätten. Die Entwicklung des Sounds – von der Wachswalze bis zur digitalen Klangkunst – wird hör- und fühlbar gemacht. Daneben vermittelt das Museum einen umfangreichen Hintergrund zu rund 100 Jahren Rock- und Popgeschichte.

Die Sonderausstellung ist zu besichtigen vom 19. März bis 27. April und vom 16. Mai bis 07. September 2014. Weitere Informationen finden Sie hier!

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