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Beatrice Egli verbreitet “Pure Lebensfreude” in Köln

Beatrice Egli verbreitet “Pure Lebensfreude” in Köln © Denise Papen

2000 Fans feierten mit der sympathischen Schweizerin im Kölner E-Werk den Tourauftakt der „Puren Lebensfreude“. Ganz bewusst habe sie sich Köln als Auftakt gewünscht, betonte Beatrice gleich zu Anfang. Denn in der Domstadt habe alles vor 18 Monaten begonnen, als sie in der Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ als Gewinnerin hervorging. So erfüllt sich ihr großer Traum, auf der Bühne zu stehen.

Für sie sei es „einfach das Größte“ nahe bei ihren Fans sein zu dürfen, die zum Teil Tausende von Kilometern anreisen, um ihrem Superstar nahe zu sein. So auch in Köln, wo die ersten Fans schon Stunden vor Konzertbeginn in der Schlange standen und mit Beatrice-Fan-T-Shirts geduldig warteten.

Das mittlerweile dritte Album zeigt auf, dass die Sängerin nicht die Veränderung scheut, sondern vielmehr die Chance ergreift, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Gereifter und facettenreicher hat sie mit ihren Produzenten Joachim Wolf und Matthias Roska ein Album geschaffen, welches 100-prozentig Beatrice Egli widerspiegelt. Zudem hat sie erstmalig Stücke selbst geschrieben und sich die Zeit genommen, sich mit fünf Songs aus ihrer eigenen Feder zu verwirklichen.

Es ist ihr gelungen, den Schlager zu entstauben und auch für jüngere Fans zugänglich zu machen.

Ihr Nonstop-Bühnenprogramm erstreckt sich über zwei Stunden – ohne Pause. Die quirlige Künstlerin startet mit ihrem aktuellen Song „Auf die Plätze, fertig, ins Glück“ und fährt fort mit weiteren Titeln ihres neuen Albums. Umrahmt wird sie von zwei Tänzern ihrer überaus sehr jungen dynamischen Band und zwei Chorsängern stimmlich unterstützt. „Jeder Tag“, „Kompass“, „Wenn….“ „ Trau Dich in mein Leben“, um nur einige ihrer Neukompositionen zu nennen.

Richtig stimmungsvoll wird es dann mit den noch bekannteren Hits wie „ Mein Herz“, „Ja, wenn Du denkst“, „ Verrückt nach Dir“, und natürlich „ Himmelbett“. Beachtlich war der Kostümwechsel der Schweizerin: Immerhin schafft sie es, sich in zwei Stunden fünf mal umzuziehen. So muss auch das Bühnenbild nicht spektakulär sein, gibt es doch kleine Spielereien mit Nebelkanonen, Konfettiregen und Pyrotechnik.

Fazit: Es geht für die Sängerin sicher noch „(Bis hierher und) viel weiter“ mit Songs, die Lebensfreude verbreiten, aber auch zum Nachdenken anregen. Beatrice Egli hat durchaus Potenzial.

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