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Die Musi spielt auf zum Winter Open Air 2015

Die Musi spielt auf zum Winter Open Air 2015 © Daniel Biskup

Alljährlich strahlt das österreichische Fernsehen die Unterhaltungssendung „Wenn die Musi spielt – Open Airs“ aus. Die Winterausgabe „Auf zum Winter Open Air 2015“ wird diesmal am 24. Januar 2015 von Stefanie Hertel und wie gewohnt von Arnulf Prasch im beschaulich-winterlichen Bad Kleinkirchheim präsentiert. Es treten zahlreiche Stars der volkstümlichen Musik und des Schlagers auf, darunter Nik P., Petra Frey, Bernhard Brink, Ross Anthony, die Aufgeiger, Grabenland Buam, Hannah, Linda Hesse, Marco Ventre [&] Band.

So freuen wir uns ganz besonders auf:

Nik P. , alias Nikolaus Presnik aus dem österreichischen Freisich, erlernte das Gitarrespielen autodidaktisch und kam auf Umwegen zu seiner Gesangskarriere. Im Jahr 1997 erreichte der gelernte Zimmermann mit der Single „Dream Lover“ aus seinem Album „Gebrochenes Herz“ Platz 1 der heimischen Hitparade. Auf dem im Folgejahr produzierten Album „Mit dir“ war bereits der spätere Nummer 1-Hit „Ein Stern…“ zu hören. 2007 wurde dann zum vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere mit dem Song „Ein Stern…(der deinen Namen trägt)“, den er mit DJ Ötzi veröffentlichte, und zehnfach Gold erhielt und ECHO 2008 mit dem Tiel „erfolgreichster Titel international“ ausgezeichnet. Nik P. zählt heute zu den erfolgreichsten Songschreibern und Interpreten seines Genres.

Petra Frey ging mit gerademal sechzehn Jahren beim Eurovision Song Contest in Dublin für Österreich an den Start. Das Lied „Für den Frieden der Welt“ brachte die junge Sängerin auf Platz 17 der Gesamtwertung und jede Menge Popularität. In der ZDF-Hitparade wurde das Lied auf den ersten Platz gewählt. In relativ kurzen Abständen erschienen zahlreiche neue Alben, mit denen Petra Frey erfolgreich war. „Bloß Träume im Kopf“ (1993), „Hey du“ (1995), „Liebst du mich“ (1996) und „Heiß und kalt“ (1999) sind einige Veröffentlichungen der Anfangsjahre in der Laufbahn der Sängerin. Zusammen mit Oliver Haidt vertrat sie 2002 ihr Heimatland beim Grand Prix der Volksmusik. „Trennen uns auch Meere“ sangen die beiden im Duett und kamen damit auf Rang 11. Bei verschiedenen Auftritten im Fernsehen sang und tanzte die österreichische Sängerin gelegentlich mit Kollegen wie Andy Borg, Andreas Fulterer und Andreas Winkler im Duett. Im Jahre 2013 veröffentlichte sie ihr Album „Einfach Frey“.

Bernhard Brink verschlug es vom flachen Land des niedersächsischen Nordhorn in die Großstadt Berlin. Zugunsten der Musik verzichtete er auf den Rest seines Jurastudium und widmete sich ganz dem Studium der Musik und der Karriere als Sänger. Zwischen 194 und 1981 wurden etliche seiner Singles bei Hansa Records veröffentlicht, wechselte häufig die Plattenfirmen und nahm zwischen 1979 und 2002 sechs Mal am Vorentscheid des Eurovision Song Contests teil. Bernhard Brink ist verstärkt als Radiomoderator tätig und präsentiert auf Antenne Brandenburg in der Sendung „Sonntagsvergnügen“ Popsongs und Schlager. Angefangen hat er seine Moderationstätigkeiten bei namhaften Radiosendern wie Radio Luxemburg, RIAS, 100,6 oder Spreeradio. Durch die neue Stufe der Bekanntheit wurde er so auch wieder als Sänger populärer und tritt unter anderem regelmäßig auf Mallorca auf.

Ross Antony, der heutige Musical-Darsteller, Entertainer und Schlagerstar, kam am 9. Juli 1974 im englischen Bridgnorth zur Welt. Seine Karriere in Deutschland startete im Jahre 1997, als er die Rolle des „Field Marshalls“ bei der Welturaufführung des Musicals „Catharine“ in Aachen übernahm. In den folgenden Jahren wirkte er zudem in „Hair“ sowie am Essener Musical-Theater in „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ und in Peter Maffays erolgs-Musical „Tabaluga“ auftrat. 2001 verhalf ihm der Auftritt in der Castingshow Popstars zur Mitgliedschaft in der Gruppe „Bro’Sis“, die eine Reihe von Auszeichnungen einheimste. Darüber hinaus ist Ross Antony als Gastronom, Entertainer, Moderator oder Schauspieler immer wieder an diversen Fernsehprojekten beteiligt.

Hannah, die Tiroler Powerfrau aus der Nähe von Innsbruck, musizierte schon von Kindesbeinen an, so ist es kein Wunder, dass sie nach ihrer Matura (dem österreichischen Abitur) eine Gesangsausbildung im Bereich Pop und Rock absolvierte und seither als Sängerin und Gesangscoach arbeitet. Bislang veröffentlichte sie zwei Studioalben, „Es muss außa“ (2011) und „Weiber, es isch Zeit!“ (2013). Das Debütalbum „Es muss außa“ erreichte einen beachtlichen Platz 29 in den österreichischen Albumcharts, das Nachfolgealbum konnte diesen ersten Erfolg jedoch noch einmal klar übertreffen – „Weiber, es isch Zeit!“ erreichte Platz 3 der österreichischen Charts. Als Support-Act stand Hannah auch schon mit dem österreichischen Volksmusikstar Andreas Gabalier auf der Bühne. Ihre Musik klingt ein bisschen nach einer Mischung aus Schlager, Rock, Pop und Country, und hebt sich stilistisch sowohl von „klassischer“ Volksmusik als auch von Partyschlagern deutlich ab.

Linda Hesse, die 1987 geborene Sachsen-Anhalterin (Halberstadt) war lange Zeit Mitglied der Mädchenband Wir3. 2011 begann ihre Solo-Karriere. Die Mädchenband veröffentlichte zwei Studioalben, „Wir3“ und „Regenbogenbunt“. Ihre Debütsingle „Ich bin ja kein Mann“ aus dem Oktober 2012 wurde zum meistgespielten deutschen Hit des Jahres. Im Februar 2013 kam ihr Studioalbum „Punktgenaue Landung“ auf den Markt. Mit einer Platzierung auf Platz 49 der deutschen Charts war das Album ein großer kommerzieller Erfolg. Auch die Singleauskopplungen „D+B+E+A“ (Dezember 2012) sowie „Komm bitte nicht“ (März 2013) wurden zu großen Hits. Ihre souveräne Art, Interviews zu meistern und ihr Mut, stilistische Grenzen zu überschreiten, wecken die Hoffnung, dass Linda Hesse in Zukunft auch eigene TV-Shows moderieren wird.

Der österreichische Moderator und Sänger Marco Ventre wurde 1975 in der Schweiz (Zürich) geboren und ist in Österreich seit 2007 als Moderator der Fernsehsendung „Kärnten heute in ORF 2“ und des Radio-Quiz’ „1000 Fragen“ bekannt. Als Sänger gewann er 2010 mit seiner Band als Newcomer den Wettbewerb „Grand Prix der Volksmusik“ und wurde für sein erstes Album „Sehnsucht war gestern“ direkt mit Gold ausgezeichnet und 2012 erhielt die Nominierung Amadeus Austrian Music Award“ mit seiner Band.

Grund genug, am Samstag (24.01.2015) die Sendung auf ORF2 und MDR nicht zu verpassen, finden wir.

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