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…wenn es einen Gott gibt, hört er Johannes Oerding

…wenn es einen Gott gibt, hört er Johannes Oerding © Mathias Bothor

Wer der Stimme von Johannes Oerding unplugged lauscht, fühlt sich wie von einem „Engel“ getragen, fühlt sich zu „zweit“ und nicht allein und in manchen Momenten merkt man, dass „Alles brennt“. So lautet auch der Titel seines im Januar erschienenen Albums, mit welchem der sympathische Sänger im März auf großer Tournee geht.

 

Doch wer steckt hinter diesem tiefsinnigen und gleichermaßen eigensinnigen Künstler, der sich die Freiheit nimmt, die Lieder zu schreiben und zu performen, die seinem Gefühl entspringen? Wer ist der Mann, der es wagt, im schnelllebigen Musikbusiness seiner Intuition zu folgen und nicht Musik von der Stange zu produzieren? Einer der es schafft, mit leisen Tönen zu berühren und mit temperamentvollem Beat das Gefühl zu vermitteln, man könne die Welt aus den Angeln nehmen?

 

Geboren 1981 in Münster, wuchs Oerding am Niederrhein in Geldern-Kapellen auf und lebt heute in Hamburg-St.Pauli. So unterschiedlich seine Wohnorte anmuten, so vielseitig erlangte er 2009 Aufmerksamkeit mit seinen Auftritten auf diversen Touren. z.B. als Vorprogramm von Ich und Ich, der Sängerinnen Stefanie Heinzmann und Ina Müller. Auch internationale Größen wie Simply Red und den vor kurzem verstorbene Sänger Joe Cocker überzeugte er mit seinem Können.

Johannes Oerding ist die musikalische Überraschung Deutschlands

Mit seinem ersten Soloalbum und dem Titel „Erste Wahl“ erreichte er Platz 39 der deutschen Albumcharts, und es sollte 2011 mit „Boxer“ und dem im Jahre 2013 veröffentlichten dritten Album „Für immer ab jetzt“ stetig die Karriereleiter hinauf gehen. Dass Oerding unkonventionelle Wege geht, zeigte er mit seinem ESC-Beitrag „Nichts geht mehr“. Auch wenn es für ihn im Vorentscheid nur für Platz Zwei reichte, widersprach er dem Motto seines Titels und war 2014 kurzerhand Gast auf der Unplugged-Tour der Scorpions.

Johannes Oerding lässt sich in kein Klischee pressen – weder im Privaten noch im Beruflichen. So wie er in aller Öffentlichkeit seine Beziehung mit der 16 Jahre älteren und wunderbaren Tausendsasserin Ina Müller pflegt, schart er bei seinen Konzerten nicht nur Teenies, sondern laut eigener Umfrage auch Endsechziger-Fans um sich.

 

Demnach ist es nicht verwunderlich, dass Oerding jüngst in seiner Geburtsstadt Münster im Jovel einen Live-Auftritt der besonderen Art hatte. Im Fokus standen die 12 Hits seines neuen Albums, die zum erneuten Reinhören ermunterten; und natürlich war jedem Besucher spätestens nach dem Erklingen der altbekannten Songs, die Oerding in bewährter Sensibilität in Akkustikmanier zum Besten gab, eines klar „Ich will noch nicht nach Hause“.

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