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Dschungelstar sein oder nicht, das ist die Frage!

Dschungelstar sein oder nicht, das ist die Frage! © telamo

Jörn Schlönvoigt, der beliebte GZSZ-Schauspieler, Sänger und DJ ist ein junger Mann, der es liebt, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen. Der vielseitig talentierte Schlönvoigt versteht es, schon seit 11 Jahren seine Fans in der Rolle des Philip Höfer in der RTL-Serie “Gute Zeiten-Schlechte Zeiten” zu begeistern. Zwischendurch sucht Schlönvoigt immer wieder den Reiz des Neuen und wagt es über den sogenannten Tellerrand zu schauen. So gehörte der “Seitensprung” als Tänzer 2011 in der RTL-Show “Let’s Dance” und die Teilnahme 2015 an der RTL-Reality-Show: “Ich bin ein Star-Holt mich hier raus” zu seinen Exkursionen außerhalb seiner Schauspielerei und des Gesangs. Doch viele Fans fragten sich, warum der sympathische Künstler nicht bei dem Show-Event: “Ich bin ein Star-Lasst mich wieder rein” zu sehen war. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung des Schauspielers: “Ich bin kein Wiederholungstäter, ich habe im Dschungel das erlebt, was ich wollte: eine grenzgängerische Erfahrung, ein großes Abenteuer, eine intensive Zeit und tollen Zusammenhalt. Die Krone war nicht das Ziel, es war der Sieg über mich selbst. Ich freue mich als großer Fan des Camps im Januar 2016 diesmal auf der zu Couch sitzen.”

Es gibt ein Leben außerhalb des Dschungels

Des weiteren bezeichnet sich Schlönvoigt als Egoist. Bitte? Nun, ganz einfach, er findet es wichtig, “Dinge zu tun, die einem Spaß machen und nicht die, die andere von einem erwarten.” Und genau das sind die Momente, in denen er Glück empfindet. Auf die Frage, wie er das neue Dschungelformat findet, antwortete er, dass er sie vor allem wegen der Moderatoren, Sonja Zietlow und Daniel Hartwig, lustig finde. “Aber mit dem Dschungel im Januar kann die Show keineswegs konkurrieren.” Sein neuestes Projekt ist seine Unterstützung als Botschafter der Stiftung FIDEO (Fighting Depression Online). Diese Stiftung setzt sich dafür, über das mehr als omnipräsente Thema Depression aufzuklären. Auslöser für sein Engagement war die Erkrankung eines Bekannten Schlönvoigts, was ihn sehr erschüttert hat. “Die Depression ist eine der größten Volkskrankheiten. Leider wird sie noch immer unterschätzt und von vielen nicht erkannt oder behandelt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich meinen Bekanntheitsgrad einsetzen kann, um aufzuklären und weiter für dieses so wichtige Thema zu sensibilisieren.” Toll, wenn Stars sich außerhalb ihrer Karriere für so wichtige Dinge einsetzen.

Die Motivation anderer Dschungel-Stars: Costa Cordalis…

Wie aber gelangten andere Schlager-Stars zu dem Entschluss, sich noch einmalekligen Aufgaben zu stellen, sich Zickereien auszusetzen oder aber auf die Gunst des Publikums zu hoffen? Nicht nur Schlönvoigt, sondern auch andere Musikgrößen wie Costa Cordalis, Werner Böhm (Gottlieb Wendehals) und Michael Wendler stellten sich erneut den Dschungelprüfungen. Doch welche Motivation steckte hinter der erneuten Teilnahme? Ist es die Gage, die erneute Popularität oder wirklich der Nervenkitzel, der die Künstler antreibt?

Costa Cordalis, der Dschungelkönig der ersten Staffel, kämpfte mit 26 weiteren EX-Dschungel-Kandidaten um das Ticket für das Dschungelcamp 2016. Der werdende Opa, dessen Sohn Luca mit Daniela Katzenberger in Kürze sein erstes Kind erwartet, war sofort mit Begeisterung dabei, als es hieß, erneut bei Deutschlands ekligster Sendung mitzumachen. “Es war eine super Erfahrung für mich und ich habe wieder Lust an der Show teilzunehmen”, war seine spontane Reaktion. Auch rückblickend empfand Cordalis das Dschungelcamp als nicht schlimm, sondern eher als Geschenk: “Schlimm ist relativ, denn schlimm ist für mich gar nichts. Ich bin innerlich gut aufgestellt und bereit für die Aufgaben.” Dass die Teilnahme seiner Karriere zu neuem Erfolg verhalf, daraus machte der 71-Jährige ebenfalls keinen Geheimnis. Schließlich gehört er zur Stammbesetzung im MegaPark am Ballermann und gibt dort seine Jahrzehnte alten Kulthits “Anita” und “Viva la noche” zum Besten.

Böhm – Polonaise nach Hause

Werner Böhm, der ebenfalls in der ersten Staffel mit dabei war, und dessen Markenzeichen ein Gummihuhn ist, kennt alle Höhen und Tiefen des Lebens. Gerade noch frenetisch bejubelt und im nächsten Momentwie eine heiße Kartoffel gelassen. Das sind Augenblicke in seiner Karriere, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er heute ist. Der 74jährige Sänger zeigte sich in der Neuauflage etwas weniger fitals der in sich ruhende Cordalis. Eher streitlustig soll er einen RTL-Securitymann als “Sausack” bezeichnet und Prügel angedroht haben. Er wollte seinen damaligen 5. Platz verbessern und sich gegen die Gesangsattacken seines griechischen Kollegen Cordalis erfolgreicher wehren. Unterm Strich musste er leider kapitulieren und vorzeitig die Show verlassen. Auch sein Vorhaben, seinem 8jährigen Sohn zu beweisen, dass er es “drauf hat”, muss warten.

Der Wendler – Will er rein oder raus?

Michael Wendler ist wahrscheinlich der Künstler, der in der Staffel des Jahres 2014 am meisten polarisierte. In dieser Folge suchte Dschungelkönigin, Erotikmodell und Schlagersängerin Melanie Müller vergeblich den “wahren” Michael Wendler in ihm. Während Wendler im letzten Jahr freiwillig das Camp verließ, weil er an seiner “persönlichen Reizgrenze” angekommen war, wollte er in der aktuellen Ausgabe seinen Fans zeigen, was ein echter Kerl ist. Ein Charakterwandel, der von vielen ungläubig betrachtet wurde. Mit seiner spektakulären Abseilnummer aus 52 m Höhe in Köln, bei der er sich schwer verletzte, beeindruckte er jedoch sowohl die Skeptiker als auch seine Kontrahentin Melanie Müller. Jedoch verlief das Finale des Sommercamps wieder ähnlich mysteriös. Aufgrund seiner Verletzung konnte Michael Wendler nicht aktiv an der Show teilnehmen und wurde vom Publikum dennoch als Sieger vor Melanie Müller und Gabby Rinne gekürt. Er punktete mit für ihn ungewohnter zurückhaltender Art, Nettigkeiten und Dankesreden an seine Mitstreiterinnen und schien auch der “Müllerin” den wahren Wendler gezeigt zu haben, während ihrer 24 Stunden dauernden Aufgabe in der Kölner Kanalisation. In der alles umfassenden Entscheidungssendung, bei der er nur als Puppe mit Monitoreinblendung anwesend war, musste er das Finalticket, absolut gerechtfertigt, der Dänin Brigitte Nielsen überlassen. Für uns bleibt abzuwarten, ob die “vom Saulus zum Paulus”-Einlagenachhaltig ist. Denn ob ihm sein Imagewechsel gelungen ist, werden die kommenden Wochen zeigen. Wir wünschen Michael Wendler weiterhin viel Glück und vor allem gute Besserung!

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