Olé-Party ging für dieses Jahr in die letzte Runde

Olé-Party ging für dieses Jahr in die letzte Runde © Christine Kröning

Das Sommermärchen Olé-Party fand im Dortmunder Westfalenpark bei mehr als herbstlichen Temperaturen ein dennoch grandioses Ende für dieses Jahr. Veranstalter Markus Krampe hat mit dieser Eventreihe einen Kultcharakter geschaffen, meistens zudem einen Pakt mit dem Wettergott geschlossen; in Dortmund hat es leider nicht ganz geklappt. Aber 14 Live-Acts in rund 10 Stunden ließen den Ballermann kurzfristig in den Westfalenpark umsiedeln und musiklaisch gesehen die Herzen erwärmen.

Thomas Anders, Stargast der diesjährigen Veranstaltungen, begeisterte jüngst erst in den USA mit zwei ausverkauften Konzerten und gilt zurecht als der Gentleman of Music. Wirklich erstklassig ist sein Repertoire internationaler Songs, das gilt natürlich ebenso für die größtenteils neu arrangierten Hits von Modern Talking, die immer wieder begeistern, und nach denen man durchaus auch im Regen tanzen kann.

Heino ist Kult und einfach nur unglaublich cool mit 76 Jahren, sagenhaft! Zusammen mit seiner Band erzählte er vom „Enzian“ und hinterließ neben freundlichen Grüßen einfach einen bleibenden Eindruck. Man kann nur sagen: „Junge, mach weiter so!”.

DJ Ötzi, der österreichische Exportschlager mit höchster Gute-Laune-Garantie hat einfach das Gespür für Lieder, Melodien und Texte, die beim Publikum ankommen. Ob mit „Anton“ oder der „Sweet Caroline“, Ötzi hat sie alle im Griff. Ein toller Auftritt!

Bei Mickie Krause heißt es aktuell „Von vorne nach hinten“. Auch er hat seine Fans von der ersten Minute an im Griff. Da wird kurzerhand „Bier geholt“, vom „Schatz ein Foto gemacht“, und alles ist direkt wieder schön.

Onkel Jürgen Drews ist das Urgestein des deutschen Schlagers und unvorstellbare 70 Jahre jung geworden. Neben seinen unzähligen Hits wie dem „Bett im Kornfeld“, seinem „Schloߓ brannten selbstverständlich die „Wunderkerzen“, und seine Olé-Hymne „Ich freu mich drauf“ durfte ebenso nicht fehlen.

“Mr. Mambo No.5”, Lou Bega, dem mit diesem Megasong 1999 der große Durchbruch gelang, rockte den Park, begleitet von äußerst ansehnlichen Tänzerinnen. Man ist einfach „a little bit of happy“ bei seinen Rhythmen.

Ob als Moderator, Sänger oder Komponist Sandy Wagner macht in jeder Funktion eine gute Figur. Gerne tanzt man mit ihm nach dem „Rhythmus der Nacht“ oder sagt „Baby I love you“.

Peter Wackel schien es egal zu sein, ob es nun regnete oder nicht. Seine Devise lautet wohl „Scheiß drauf…”, “Malle (oder in diesem Fall Dortmund) ist nur einmal im Jahr“. Er feierte in diesem Jahr seinen 1.000. Auftritt auf der Partyinsel und legendär seine „Joana“ oder Ladioo“. Stark!

In über 20Jahren ist es den kölschen Jungs von Brings gelungen, bundesweit mit ihren Tourneen, Festivals und ihrer energiegeladenen Show im Karneval die Fans zu begeistern. Temperament, Spritzigkeit und Lebensfreude ziehen alle in den Bann, und mit ihnen ist es immer eine superjeile Zick.

Zu den nächste Rheinländern gehört Norman Langen, der Sunnyboy, umringt von seinen Tänzerinnen auf der Bühne. Er ist einfach „Wunderbar“. Schlager kann einfach toll, cool und singbar sein, Norman ist da der beste Beweis. Die Zusammenarbeit mit Matthias Reim hat ihn absolut reifen lassen. Klasse!

Das Rheinland war stark vertreten, denn auch Willi Herren isse ne kölsche Jung und einer, der sich gerne selber auf die Schippe nimmt. Seine Mallorca Hymne „Is mir egal“ darf von der selbst ernannten Abrissbirne nicht fehlen. Der Park bebte.

Anna-Maria Zimmermann als einzige weibliche Künstlerin verbreitet stets gute Laune und erarbeitet sich ihr Publikum auf herzliche Weise im Nu. Am liebsten würde sie immer alle direkt auf die Bühne holen, was natürlich nicht machbar ist; aber zusammen zu singen, das geht immer bei „Tornero“ oder „Du hast mir so den Kopf verdreht“.

Total “verbauscht” sind vor allem stets die weiblichen Fans bei Jörg Bausch, einem der aktuell größten Pop-Schlager-Künstler überhaupt. Legendär sein „Live in Concert“ für das es nur noch wenige Tickets gibt (am 10.10.15 in der Köpi Arena Oberhausen). Er fegt mit einem „Tornado“ über die Bühne und entfacht ein „Großes Kino“ .

Stets auf dem Boden geblieben ist der Mann aus dem Ruhrpott Olaf Henning. Er fängt seine Fans nicht nur rein musikalisch gesehen mit dem Lasso ein, sondern auch mit seinem neuen Album „Alles was ich immer wollte“ steht er in den Startlöchern.

Moderiert wurde die finale Olé-Party von Lorenz Büffel, begleitet von DJ Christian Schallund dem Maskottchen Oleo.

Vielen Dank! sagen wir von Schlager.de und freuen uns schon heute auf viele schöne Olé-Momente 2016!

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