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Die große Schlagerstarparade – der Pott bebt!

Die große Schlagerstarparade – der Pott bebt! © Christine Kröning

Volles Haus, hieß es wieder einmal in der Köpi-Arena in Oberhausen. Der Pott kann einfach feiern, und das satte 8 Stunden lang!
Zum letzten Mal fand diese Mega-Party an einem Nachmittag statt. Ab 2016 wird dann umgerüstet zur Schlagernacht; wir freuen uns schon jetzt darauf.
Mit ihrer humorigen und lockeren Art führte Isabel Varell durch das Marathonprogramm. Die Zeit verging wie im Flug beim Tanzen, Schunkeln und Mitsingen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Semmel Concerts für die wie gewohnt perfekte Organisation

FANTASY, BJÖRN LANDBERG, LINDA HESSE, ROLAND KAISER, DIE HÖHNER

Fantasy waren die perfekten Einheizer für dieses Event, denn wo Martin und Freddy auftauchen, da ist Party angesagt. Klasse! Ihre größten Erfolge sind „Ein weißes Boot“, „Eine Nacht im Paradies“, „Hallelujah“, und um es mit ihren Worten auf den Punkt zu bringen, sie sind Everybody’s „Darling“.
Wie sagte Isabell Varell den darauffolgenden Künstler so nett an. “Im Pott würde man ihn als echte Schnitte bezeichnen“. Nicht ganz unrecht hat sie sicherlich damit, denn Björn Landberg ist nicht nur optisch ein Highlight, auch seine Songs sind etwas Besonderes. Ehrliche Texte vorgetragen von einem Gentleman der deutschen Schlagerszene mit einer berührenden Stimme. Ob „Déjà Vu“, „Wir haben geliebt“ oder „Ich hol dich hier raus“. Ein toller Auftritt!
Mit Linda Hesse erlebt man stets eine „Punktgenaue Landung“ . Ihr Outfit beweist allemal, dass sie „Kein Mann ist“. Die sympathische Künstlerin steht für ehrliche “handgemachte” Musik.
Die reinste Kaisermania gab es vorab schon mal in Oberhausen; ein Wahnsinn wie Roland Kaiser zusammen mit seiner Band die Massen bewegt. Fantastischer Auftritt mit Zugaben und einem neuen Arrangement als Hommage an den verstorbenen Udo Jürgens. „Ich war noch niemals in New York“ animierte nicht nur zum Mitsingen, sondern erzeugte auch ein Gänsehautgefühl, toll!!
„Kumm loss mer danze“ hieß es dann in kölscher Tonart von den Höhnern, womöglich der bekanntesten Gruppe der Domstadt. Seite kurzem sind sie in etwas neuer Besetzung mit Micki Schlager und Wolf Simon, die perfekt angenähert haben. Anfang 2016 soll es dann ein neues Album geben. Wir sind sicher „Da simma wieder dabei dat is prima“.

ANDREA JÜRGENS, JÖRN SCHLÖNVOIGT, WOLKENFREI, GILBERT, ANDREA BERG

Für sie sei es ja fast ein Heimspiel. Mit diesen Worten betrat Andrea Jürgens die Bühne, die sie so vermisst habe, aber ihre Fans könnten sicher sein, 2016 startet sie wieder voll durch. Mit „Millionen von Sternen“, „Dieses Parfüm“ oder „Komm lass uns reden“ und einer kleinen Premiere ihres kommenden Albums gab sie einen Vorgeschmack darauf.
Jörn Schlönvoigt verteilte „Alle Deine Küsse“ an die Damenwelt, ging mit ihr „Hand in Hand zu den Sternen“ und wollte „Für immer und ewig“ bleiben.
„Mein Herz schlägt Schlager“ ist Vanessa Mai alias Wolkenfrei perfekt auf den Leib geschrieben. Sie ist die Entdeckung des Sommers und landete mit „Wolke7“ den Sommerhit des Jahres. Bemerkenswert ist ihr Facettenreichtum und ihre Bodenhaftung!
Ihr folgte der Mann aus Tirol: Gilbert, der mit seiner markanten Stimme und Lebensfreude viele Fans mittlerweile auch in Deutschland überzeugen konnte. Er ist auch bei den diesjährigen Schlagern des Jahres dabei.
Den Höhepunkt des zweites Blocks lieferte ohne Zweifel Andrea Berg. Sie ist und bleibt die Schlagerkönigin. Sie versteht es, das Publikum mit Lust und Leidenschaft einzubeziehen. Da wird nicht lange geredet, sondern gesungen und Party gemacht. Stark sind auch ihre Cover-Versionen der Songs “Über den Wolken“ und „Die kleine Kneipe“.

CLAUDIA JUNG, DJ ÖTZI, BEATRICE EGLI, JÜRGEN DREWS

30 Jahre lang steht die große Dame des deutschen Schlagers Claudia Jung nun schon auf der Bühne. Deshalb sei es ihr nicht leicht gefallen, Songs ‘raus zu suchen, die ihre Fans hören wollten. Aber sie hatte die richtige Auswahl getroffen mit „Amore Amore“, „Mir schenkst Du Rosen“, „Mittsommernacht“ oder „1000 Frauen“. Ebenso richtig liegt sie mit Songs aus ihrem Album „Seitensprung“.
„Hey Baby“ oder „Anton“ – das ist DJ Ötzi. Er brachte die Halle wieder zum Beben – ein Garant für ausgelassene Stimmung und trotzdem bodenständig geblieben. Super!
Die puren Glücksgefühle übermittelt stets Beatrice Egli und ist „Verrückt nach Dir“. Sie öffnet musikalisch „Mein Herz“ und singt gerne mit allen zusammen „laut“. Auch sie kam um Zugaben nicht herum.
Den Schlusspunkt setzte Jürgen Drews, der seine Fans einlud „Heut schlafen wir in meinem Cabrio“ oder zum „Bett im Kornfeld“. “Onkel Jürgen” ist einfach Kult, und auch ihn ließ man trotz eines wirklich langen Tages, den die Meisten stehend verbrachten, nicht ohne Zugabe von der Bühne.

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