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Silvester: “Tage wie diese” neu interpretiert von Heino

Silvester: “Tage wie diese” neu interpretiert von Heino © Starwatch

Morgen feiern wir Silvester, und da darf er natürlich nicht fehlen, unser Heino. Die Kultfigur des deutschen Schlagers wird zu Gast bei der großen Silvester Stadlshow um 20.15 Uhr in ORF 2, im Ersten und im SRF1 mit Francine Jordi und Alexander Mazza sein. Er ist einer der Stargäste wie Hermes House Band, die Amigos, Saso Avsenik und seine Oberkrainer, GG Anderson, Bernhard Brink, die Edlseer, Feuerherz, Tom Gaebel, das Nockalm Quintett, Marianne Rosenberg, Oesch’s die Dritten, Sigrid & Marina, Die Jungen Zillertaler, Piccanto, die Grubertaler, Benjamin Tomkins, Nicolas Senn, MV St. Florian, MV Ortskapelle St. Marien, MV Niederneukirchen, MV Dörnbach und Trachtenkapelle Haid, deren Hits eine große musikalische Bandbreite abdecken – von der Volksmusik über Pop, Rock zum Punk.

Wie der “Neu-Alt-Rocker” Heino der Bildzeitung stolz verkündete, wird er ein Lied seines neuen Albums präsentieren, eine Neuinterprepation des Erfolgshits der Toten Hosen “Tage wie diese”. “Der Song ist klasse, und ich wollte ihn immer schon singen. Jetzt ist mit dem Stadl ein würdiger Moment gekommen”.

Erst vor zwei Jahren legte Heino nochmal einen Imagewechsel hin: Vom gefeierten Schlagerstar hin zum Rocker mit Totenkopf. Auf seinem Album “Mit freundlichen Grüßen” coverte er bekannte deutsche Rock- und Pop-Lieder oder Metal-Songs von u.a. Rammstein oder den Ärzten und landete damit direkt auf Platz Eins der Charts. Die Volkslieder einer neuen Generation, wie Heino sie selbst bezeichnet, schlugen ein wie eine Bombe und versetzten der Megakarriere des Sängers den nächsten Schub.

Seit Dekaden ist es gang und gäbe, populäre Songs in andere Genres zu transferieren, Beispiele dafür sind zahlreich, Rock-Hits im Country-Stil oder Heavy-Metal-Klassiker in Easy-Listening-Versionen zu interpretieren. Meist ist der Weg der, dass Bands oder Newcomer mit Coverversionen ihre Laufbahn starten, indem sie ihre bewunderten Vorbilder covern, bevor sie sich an eigene Songs heranwagen. Seit den 60ern ist dies eine äußerst beliebte Vorgehensweise. So gehört “Yesterday” von den Beatles und “Summertime” von George Gershwin zu den meist gecoverten Stücken. Doch auch der umgekehrte Weg ist sehr populär.

Arrivierte Stars covern Hits von Kollegen zu bestimmten Anlässen. Beste Beispiele dafür sind in diesem Jahr Michael Bublé oder Helene Fischer mit ihren Weihnachtsalben klassischer Weihnachtslieder.

Mitunter sind die Coverversionen sogar kommerziell erfolgreicher als die Originale. Die Strategie ist oft höchst erfolgreich, was die Urheber nicht immer amüsiert. Zum Trost sei den Urhebern gesagt: In jedem Falle ist es ein Kompliment an den Originalinterpreten, erst recht, wenn das Lied so nah am Original ist.

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