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Sarah Connor hautnah an ihren Fans in Oberhausen

Sarah Connor hautnah an ihren Fans in Oberhausen © Torsten Sobke

Am Samstagabend machte Sarah Connor mit ihrem Solo-Programm „Muttersprache“ Halt in Oberhausen. Wir waren natürlich live für Euch vor Ort.

 

Die Berlinerin Grace Risch trat als Vorprogramm beim Live-Konzert von Sarah Connor in der ausverkauften Arena Oberhausen auf. Grace Risch ist hinter den Kulissen der Musikbranche bereits eine feste Instanz und konnte das Publikum auch diesmal überzeugen.

 

Durch ihre Rolle als Songwriterin und Vocal Arrangeurin ist man ihr schon unzählige Male begegnet, ohne es zu wissen! Die anmutige Stimme der Berlinerin mit nigerianischen Wurzeln gibt es nun zu hören, wenn sie ihre Single “Mücke” singt und demnächst auch auf ihrem neuen Album.

 

Das wurde es Zeit für den Hauptact: Die ausverkaufte Arena bebte, als die ersten Töne von „Halt mich“ ertönten. Und da war sie: Sarah Connor. Mit ihrer einzigartigen Stimme, mal laut, mal leise, leidenschaftlich oder nachdenklich, eroberte sie das Publikum im Nu. Mit ihrer ehrlichen und natürlichen Art verleiht Sarah Connor ihrer Musik die Glaubwürdigkeit, für die ihre Fans sie so lieben und wofür die Künstlerin mit Textsicherheit und viel emotionalen Momenten der Konzertbesucher belohnt wurde. Manchmal hatte man das Gefühl, dass ständig ein zweiter Chor in der Arena war, Sarah konnte jederzeit ihren Gesang unterbrechen und die ganze Arena sang für sie weiter.

 

Die Nähe zum Publikum ist ihr sehr wichtig, so las sie ein Plakat von einem weiblichen Fan laut vor, auf dem stand, dass sie seit 2001 Fan sei und gerne ein Foto mit ihr machen würde. Kurzerhand holte Sarah die junge Frau auf die Bühne, die ihr Glück kaum fassen konnte, und machte ein Foto mit ihr.

Obwohl Sarah Connor seit beinahe 15 Jahren Platten veröffentlicht, lernt man sie 2016 noch einmal von einer ganz neuen Seite kennen. Mit ihrem, inzwischen mit 3-fach-Platin ausgezeichneten Erfolgsalbum „Muttersprache“, überraschte und begeisterte sie alte und neue Fans und landete mit ihrer Single „Wie schön du bist“ wochenlang in den Top 10 der deutschen Charts.

 

Auf ihrem Album schreibt sie ihre Texte zum ersten Mal selbst. Es war ein fünfjähriger Prozess, der Sarah Connor als Künstlerin und Songschreiberin reifen ließ. Der Schritt, ihre eigenen Texte nun auch in ihrer Muttersprache deutsch zu singen, war daher nur konsequent. „Es fühlt sich echt und gut an. Ich kann in meiner Musik Geschichten erzählen und habe das Gefühl, seitdem ich auf Deutsch singe, komm ich den Menschen, die zuhören, viel näher“, so die Sängerin.

 

Ein wirklich tolles Konzert! Danke!

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