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Rente? Nein, danke! Diese Stars bekommen einfach nicht genug

Rente? Nein, danke! Diese Stars bekommen einfach nicht genug © Starwatch

Udo Lindenberg ist wieder auf Tour, Heino hat sich neu erfunden und Roland Kaiser ist kurz vor dem Rentenalter der Star des Jahres. Manch einer denkt nicht ans Aufhören – auch jenseits des Rentenalters nicht.

Deutsch-Rocker Udo Lindenberg ist im Mai 70 geworden und rockt momentan auf seiner “Keine Panik!”-Tournee durch Deutschland. Sein erstes Studioalbum veröffentlichte er 1971; damals sang er noch in englischer Sprache. 2016 kam sein neues Album “Stärker als die Zeit” heraus, mit dem er die Spitze der deutschen Album-Charts eroberte. In Interviews sagt Udo gern in seiner gewohnt schnodderigen Art, dass er gerade den Club der 100 gegründet hat und keineswegs an den Renteneintritt denkt. “Legenden gehen nicht in Rente, sie erfinden sich neu”, lautet seine Devise.

© Moments Photography by Robin Böttcher

© Moments Photography by Robin Böttcher

Dem stimmt auch Kultfigur Heino zu. Er ist mit seinen 77 Jahren noch lange nicht am Ziel seiner Träume. Während sich die meisten mit 65 oder 67 in Rente begeben, startete er mit 74 noch einmal richtig durch. Mit seinem Album “Mit freundlichen Grüßen” schaffte er es bis auf das Heavy-Metal-Festival Wacken. Und selbst danach denkt der neugeborene Alt-Rocker nicht ans Aufhören. Pünktlich zur diesjährigen EM hat er sein Album “Arschkarte” veröffentlicht. Darauf singt er bekannte Fußballlieder in seinem gewohnt rockig-eigensinnigen Stil. Im Gegensatz zu anderen Stars plaudert Heino nicht nur gern über sein Alter, sondern verriet auch, wie seine monatliche Rente aussieht. Um die 1.600 Euro soll er als Rentner bekommen. Davon können gewöhnliche Arbeitnehmer nur dann träumen, wenn sie zur gesetzlichen Rente auch eine private Rentenversicherung wie die von CosmosDirekt abgeschlossen haben. Heino muss sich über solche Dinge keine Gedanken mehr machen. Er stockt seine Rente momentan mit gelegentlichen Auftritten auf. Sein Einkommen liegt deshalb bei geschätzten 1 bis 2 Millionen Euro im Jahr.

Auch Howard Carpendale denkt nicht ans Aufhören. Der 70-Jährige hat im vergangenen Jahr sein Album “Das ist unsere Zeit” herausgebracht und ist gerade damit auf Tournee. Er hatte sich allerdings schon einmal in die Frührente verabschiedet und stieg 2003 aus dem Show-Geschäft aus. Das Rentendasein schien ihm allerdings nicht zu gefallen, deshalb wagte er 2008 sein Comeback. Seitdem hat er mehrere Alben eingespielt und keine Lust auf das Nichtstun. In einem Interview mit dem Spiegel sagte er, dass er sich überhaupt nicht wie 70 fühle, denn seine Gedanken und seine Art zu leben würden einfach nicht zu einem 70-Jährigen passen.

© Dominik Beckmann

© Dominik Beckmann

Ähnliches denkt auch Roger Whittaker. Er ist im März 80 geworden und nahm das zum Anlass, eine neue Runde Best-of-Alben zu veröffentlichen, darunter zum Beispiel “Alles Roger – alles Hits”. Von der Bühne hat sich der smarte Brite allerdings vor fünf Jahren verabschiedet. Aber auch er überschritt die Rentengrenze um ein ganzes Jahrzehnt und ist – wie man an den neuen Veröffentlichungen sieht – bis heute dem Show-Geschäft nicht völlig fern geblieben.

Spannend bleibt es bei Musikern wie Wolfgang Petry oder Roland Kaiser (beide 64), die in den kommenden Jahren in Rente gehen könnten. Bei beiden sieht es aber bisher nicht nach einem Abschied von der Bühne aus. Wolfgang Petry pausierte bereits vor 10 Jahren, kam dann aber wieder zurück. In diesem Jahr feiert er das 40-jährige Jubiläum seiner Bühnenkarriere, die 1976 in der ZDF-Hitparade begann. Auch Roland Kaiser könnte sich mehr Ruhe gönnen, denkt aber nicht daran. Er durfte sich gemeinsam mit Maite Kelly den Titel Star des Jahres 2015 abholen, unter anderem für den Hit “Warum hast Du nicht nein gesagt”.

 

 


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