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“Der Berg bebte”- warum dieses Open-Air unvergessen bleibt!

“Der Berg bebte”- warum dieses Open-Air unvergessen bleibt! © Christine Kröning

Das originale Schlager-Open-Air „Der Berg bebt“ unter der Regie von Fredy Broder Productions kann auf eine lange und überaus erfolgreiche Geschichte zurückblicken, doch dieses Jahr stand es unter einem ganz besonderen Zeichen. Mit dem letzten Bergbeben am 31.7.2016 hieß es Abschied nehmen von der geliebten Kulisse auf der Tannenbodenalp (Schlager.de berichtete über die Umstände der Ereignisse).

Was dann noch an Geschehnissen folgen sollte, die niemand vorhersehen, noch ändern konnte, war schon spektakulär. Auch hierfür ein großes Lob an die Organisation um Fredy Broder, denn Naturereignisse wie die aufkommende Sturmwarnung mit vorübergehender absolut berechtigter zwei-stündiger Unterbrechung der Veranstaltung sind nicht planbar. Wir möchten an dieser Stelle den Fans ganz besonders danken, denn wir waren in dieser Unterbrechungsphase vom Verhalten der überwiegend Schweizer Schlagerfans beeindruckt. Sie hatten nie ernsthaft an einen endgültigen Abbruch geglaubt, was sich ja dann auch bestätigt hat, denn um 19.00 Uhr ging es in der Tat weiter. Auch wenn wir – wie auch einige andere Vorsichtige sicherheitshalber den Berg verlassen haben. Deshalb können wir Euch nur die Eindrücke von den jeweiligen Auftritten, die wir tatsächlich live erlebt haben!

Markus Wolfahrt übernahm den Part des Einheizers und meisterte dies mit Bravour. 34 Jahre Klostertaler prägen natürlich. Seit dem Comback der Erfolgsband seit dem Rückzug der Erfolgsband startete er überaus erfolgreich seine Solokarriere (“Nicht zum Nichtstun geboren”). Was passt da besser als sein Albumtitel „Grenzenlose Freiheit“?

Danach kündigte Moderator Werner Plüss die Frauenpower schlechthin an. Nicht nur optisch, auch musikalisch kamen nicht nur die Herren der Schöpfung auf ihre Kosten.

Jessica Ming hatte quasi ein Heimspiel, schließlich ist sie in der Schweiz geboren. Sie konnte ihren Traum verwirklichen dank ihrer phantastischen Stimme und ihrer besonderen Ausstrahlung.

Die Durchstarterin Julia Lindholm aus Schweden bestach mit einem sexy Outfit, dem wohlklingenden Akzent und natürlich ABBA-Songs, die sie bekanntlich in Deutsch zum Besten gibt. Sie ließ den Berg beben!

Anni Perka lud dann mit Songs aus ihrem aktuellen Album „Lass uns träumen” ein und bot überaus facettenreich-ergreifende Liedzeilen, zeitgenössischen Schlager.

 

 
Mit den Grubertalern ging dann die Party richtig los. Die drei Tirolen gehören zu den festen Größen am Flumserberg und sind Garanten bester Stimmung vom ersten bis zum letzten Ton. Die ersten Zugaben wurden zurecht gefordert.

„Das alles sind wir“ – Besser kann man es kaum ausdrücken, denn Ross Antony, der Sonnyboy des deutschen Schlagers, braucht nur auf der Bühne zu erscheinen, und das Publikum rastet regelrecht aus. Seine Natürlichkeit, seine Sounds, sein Auftreten, alles ist echt und ehrlich. Das kommt an, auch oder besser, gerade beim Schweizer Publikum.

Dann betrat die Eurovison Song Contest-Legende Johnny Logan mit Band die Bühne und überzeugte wie gewohnt viele der Schweizer Fans mit seiner fantastischen Stimme. Er ist und bleibt ein Ausnahmekünstler. Dass es während seiner Performance zum Abbruch kommen musste aufgrund der bereits erwähnten prekären Wetterlage, konnte niemand ahnen und leider nicht ändern.

Vanessa Mai konnten wir nach der Unterbrechung noch kurz miterleben. Sie begeisterte durch ihr tolles Auftreten und hatte ihre Fans von Anfang bis Ende voll im Griff. Sie wird mit Sicherheit noch “Meilenweit“ weiter auf Erfolgskurs gehen.

Die Auftritte von Semino Rossi & Band, Roland Kaiser & Band, den Calimeros, die für Fantasy eingesprungen waren, Julian David und den Vengaboys haben wir wegen des Wetters nicht mehr verfolgen können, was wir sehr bedauern. Wir bitten um Verständnis.

Zur Absage der Stargäste PUR haben wir das Statement des Veranstalters übernommen.

Der Berg Bebt! – DAS ORIGINAL NEU in Flims am 31. Juli 2017

Als Fazit bleibt zu sagen, es war ein Tag voller Emotionen und Ereignisse, die sicher im Gedächtnis bleiben, und eines ist sicher, wir werden Fredy Broder und seinem Team treu bleiben und ihm 2017 nach Flims ins Bündnerland folgen.

 

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