Schlager.de zu Gast beim „Tanzabend des volkstümlichen Schlagers“

Schlager.de zu Gast beim „Tanzabend des volkstümlichen Schlagers“

Am Samstag fand in der Sonnen-Therme in Eging am See ein großer Tanzabend des volkstümlichen Schlagers statt. Der Vollblutmusiker und ARD-Sommerhit-Finalist Florian Binder aus Thurmansbang-Haundorf präsentierte die Siegerin des „Alpen Grand Prix“ Carina Dengler, den Sonnyboy des deutschen Schlagers Robert Angelo, sowie als Überraschungsgast „Mario K“ – den Musiker aus dem Zillertal.

Zu Beginn zogen die Künstler gemeinsam mit dem bekannten „Trompetenecho“ in den voll besetzten Saal ein. Die Tänzer ließen nicht lange auf sich warten und fühlten gleich beim ersten Lied „Wenn a Bayer Musi mocht“ von Gastgeber Florian Binder die Tanzfläche. Dabei durften natürlich die bekannten Melodien „Der alte Jäger vom Silbertannental“ bis hin zum „Böhmischen Traum“ sowie eigene Kompositionen nicht fehlen. Bei den volkstümlichen Schlagern „Ein Stern der deinen Namen trägt“ sowie „Es war die Nacht der 1000 Sterne“ kamen auch die Schlager-Fans nicht zu kurz.

Der Sonnyboy des deutschen Schlagers Robert Angelo startete 2006 mit seiner ersten CD „Träum weiter vom anderen“ voll durch. Als Texter erkannte er seine Fähigkeiten und trat dem „bayrischen Autoren-Team“ bei. Mit seinem Erfolgs-Hit „Hoffnungsfunke“ nahm er beim internationalen Schla-gerwettbewerb „Alpen Grand Prix“ erfolgreich teil. Heuer feiert er sein 10-Jähriges Bühnenjubiläum mit seinem neuen Album „Bis ans Ende der Zeit“, woraus er zahlreiche Titel, unter anderem „Heute Nacht will ich dich lächeln seh´n“, präsentierte. Der Frauenwelt sind ganz besonders die beiden Titel „Ich hab nicht das Herz“ und „So is des Leb´n“ gewidmet.

Sängerin Carina Dengler, auch bekannt als schlagfertige „Kathi“ aus der TV Serie „Dahoam is Dahoam“, begeisterte mit ihrem Hit „Sexy Volksmusik“ und flotten Liedern das Publikum. Wie kann man besser in einen bayerischen Tanzabend starten als mit ihrem Titel „I hob a bayrisches Herz“. Mit der wunderbaren Ballade „Melodie d´Amore“, aus ihrem aktuellen Album, animierte sie zum Tanz. Bevor es in eine kleine Verschnaufpause ging, gab es noch ein tolles Country-Medley von „I bin a bayrisches Cowgirl“ bis hin zu „Ich will ´nen Cowboy als Mann“.

Mit neuen Titeln von Florian Binder ging es anschließend im Programm weiter. Bei „A Schiwe Hei im Hoa, des steht dir wunderboa“ sowie mit heimatverbundenen Liedern wie „I steh auf mei Hoamat“ wurde das Tanzbein kräftig geschwungen. Den Wunsch der Gäste auf ein Oberkrainer-Stück erfüllte Florian auf seiner „Quetschn“ gerne – was passt dabei besser als der Klassiker „Mein Mädl aus Krain“. Als Zugabe erklang sein bisher erfolgreichster Hit aus der „Immer wieder sonntags“-Sommerhitparade 2015 „Es müsst a Jahr lang Sommer sei“.

Robert Angelo versetzte in die gute alte Zeit zurück mit „Glück und Tränen am Wöthersee“ aus dem Jahr 1986. Ein „Highlight“ des Abends war sicher der Überraschungs-Gast „Mario K“ aus dem Zillertal. Er spielte gleich mit der flotten Polka „Du bist für mi die erste Wahl mein schönes Zillertal“ zünftig auf. „Ich habe mein Wort einer anderen gegeben“ – ein wunderbarer Walzer von den Schürzenjäger, „Tausend Lieder will ich singen“, sein neuer Song aus seinem neuen Album, und viele mehr begeisterten die Gäste. Bei der Ballade „Ganz allein ohne dich“ kam Carina zu ihm auf die Bühne, um diesen schönen Titel gemeinsam im Duett zu singen. Der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ ist für Mario K bereits Tradition.

Im zweiten Teil bekannte Carina Dengler „Fesch muaß a sei“ und mit der neuen „App zum Küssen“, jodelnd und boarisch tanzend, riss sie ihre Fans zu Begeisterungsstürmen hin. Wie heißt es aber so schön – wenn es am Schönsten ist, sollte man aufhören, aber erst nach einer kräftigen Zugabe durfte sie die Bühne verlassen. Abschließend traten alle Künstler zum Finale an und alle Gäste stimmten bei „Sierra Madre“ mit ein. Als Zugabe gab es ein super Schlagermedley von „die Hände zum Himmel“ über „Anita“ bis hin zu „Mamor, Stein und Eisen bricht“. Es war ein Wahnsinnsabend mit einer super Stimmung und bewies einmal mehr, dass auch der volkstümliche Schlager bei Jung und Alt noch lebt.