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Semino Rossi: “Ich freue mich darauf, Opa zu werden”

Semino Rossi: “Ich freue mich darauf, Opa zu werden” © Christine Kröning

Er ist zurück mit seinem neuen Album: Semino Rossi. Wir trafen den argentinischen Sänger zum Interview.

 

Semino Rossi im exklusiven Interview

Gefühlt waren Sie ewig weg.

Das stimmt nicht (lacht). Ich habe mich nicht versteckt. Ich habe an meinem neuen Album gearbeitet und war auch bei vielen großen Schlagerfesten auf der Bühne zu sehen. Ich mache nach und vor einer längeren Tournee immer bewusst eine Pause. Das muss sein. Ich versuche, dass ich die Balance finde. Eine gute Mischung aus Bühne und Privatleben.

Es gab Gerüchte, dass es Ihnen gesundheitlich nicht gut ging.

Aber das ist nicht richtig. Mit mir ist gesundheitlich alles in Ordnung. Wenn du nicht so präsent in der Öffentlichkeit bist, glauben manche gleich, man sei krank. Aber das sind nur Gerüchte. Mir geht es gut. Ich bin total zufrieden mit meinem Leben.

Das Album heißt „Ein Teil von mir“. Wie würden Sie sich beschreiben?

Ich bin ein freundlicher Mensch. Ich versuche respektvoll zu sein, bin gerne am Meer. Ich liebe die Musik, ich liebe meine Familie. Das bin ich.

Semino Rossi - Bester männlicher Schlagerstar

Semino Rossi

Sie haben viele Verehrerinnen, sind seit über 25 Jahren verheiratet. Wie schwer fällt es Ihnen, treu zu bleiben?

Treue ist für meine Frau Gabi und mich wichtig. Für mich gab es immer eine Grenze. Ich singe für Frauen, sie können träumen, was sie wollen. Mein Publikum zeigt immer den Respekt vor unserer Ehe. Es gibt hier und da Liebesbriefe, aber die beantworte ich nicht. Und vor meinem Hotelzimmer wartet niemand (lacht). Untreue kommt für mich nicht infrage.

Semino: “Ich glaube nicht, dass meine Frau eifersüchtig ist”

Ist Ihre Frau eifersüchtig?

Ich glaube nicht. Wir hatten nie Probleme, uns zu vertrauen. Bevor die Kinder kamen, war Gabi immer mit bei meinen Konzerten. Wenn ich ohne sie auf Tournee bin, hat sie vollstes Vertrauen. Wir telefonieren jeden Tag. Sie weiß, wo ich bin.

Sind Sie eifersüchtig?

Ein bisschen eifersüchtig bin ich, ja. Aber das gehört doch auch dazu. Krankhafte Eifersucht allerdings ist ungesund.

Wäre Untreue ein Trennungsgrund für Sie?

Ich glaube ja. Die Liebe zwischen uns ist so groß, aber das würde sie zu sehr erschüttern.

Sie haben zwei Töchter. Wird es bald Enkelkinder geben?

Nein, da ist noch Luft nach oben. Ich freue mich schon sehr darauf, Opa zu werden.

Wie möchten Sie in 20 Jahren leben?

Ich wünsche mir, dass ich mit meiner Frau Gabi, unseren Kindern und Enkeln ein glückliches Leben führe.