Andrea Jürgens wurde in Recklinghausen beigesetzt

Andrea Jürgens wurde in Recklinghausen beigesetzt © Manfred Esser

Die glockenhelle Stimme der Sängerin ist für immer verstummt: Ex-Kinderstar Andrea Jürgens („Und dabei liebe ich euch beide“) ist überraschend verstorben. Der Schlagerstar war zu Hause zusammengebrochen und anschließend in der Klinik ins Koma gefallen, berichtete Andreas bester Freund Heinz Schnitzler (76) in „Bild“. Beide Nieren hatten versagt, die Musikerin wurde künstlich am Leben gehalten. Ärzte machten nur wenig Hoffnung. Schließlich starb sie „nach kurzer schwerer Krankheit im Kreise ihrer Lieben“, wie ihre Plattenfirma „TELAMO“ bestätigte. Gestern wurde die Sängerin in Recklinghausen beigesetzt.

 

Ihr Manager, Ex-Lebensgefährte Erhard Große (58), hatte tagelang in der Klinik um sie gebangt: „Ich war bis zuletzt bei ihr. Andrea ist, nachdem sie ins Koma gefallen war, leider nicht mehr zu sich gekommen. Jetzt ist sie friedlich eingeschlafen.“ Ein tröstlicher Gedanke, dass sie in den schweren Stunden nicht alleine war (Schlager.de berichtete).

Immer wieder musste Andrea Jürgens in ihrem Leben Rückschläge meistern, Abschied von geliebten Menschen nehmen. 2013 verlor sie ihren Bruder Ralf († 57) an Krebs,  2016 starb ihre Mutter Margret († 87). Auch um ihren Vater Heinz († 76) und zuletzt um ihre Ex-Schwiegermutter trauerte sie. „Schwäche und Kummer haben ihren Lebensmut gebrochen“, heißt es.

Die Chart-Stürmerin zog sich lange zurück, war gesundheitlich angeschlagen. 2016 gelang ihr mit dem Album „Millionen von Sternen“ das Comeback. Doch es dauerte nicht lange, bis erneut Auftritte abgesagt werden mussten. Erst im März, so erfuhr DAS NEUE BLATT damals, war Andrea wegen eines „hartnäckigen Infekts“ in der Klinik.

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Andrea Jürgens

Andrea Jürgens – Und dabei liebe ich Euch beide (1978)
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Unsere Reporterin begegnete ihr zuletzt vor fünf Wochen in deren Heimat NRW. Das Gesicht wirkte „gelblich“, die Stimme „brüchig“. Sie sei in guter ärztlicher Behandlung, nehme Medikamente, verriet Andrea. Tragisch, dass es plötzlich so schnell zu Ende ging – nun ist sie mit ihrer Familie vereint.