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Nik P.: “Eigentlich sollte ich Kellner werden”

Nik P.: “Eigentlich sollte ich Kellner werden” © Dany Espa / Schlager.de

Es ist bereits bekannt, dass 2017 ein ganz besonderes Jahr für Nik P. ist, denn er feiert sein 20-jähriges Bühnenjubiläum! Gestern haben wir Euch exklusive Videoglückwünsche von Andy Borg und Fantasy gezeigt, heute gibt es unser Exklusiv-Interview mit dem Sänger. Mit „Einen Stern (der deinen Namen trägt)“ hat er sich ein Denkmal in der Schlager-Welt gesetzt! Dies ist zwar DER Erfolgs-Hit von Nik P. – allerdings nur einer. Es folgten noch viele mehr, wie zum Beispiel „Gloria“, „Der Mann im Mond“, „Da wo die Liebe deinen Namen trägt“, „Come on let`s dance“ und noch viele viele mehr, mit denen der sympathische Sänger aus Österreich die Schlager-Hitparaden stürmte und die Herzen der Schlager-Fans erobert.

 

Schlager.de: Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder tot – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?

Nik: John Lennon. Er war mein großes Idol in meiner Jugend. Er war der Grund warum ich Gitarre zu spielen gelernt habe. Mir hat die Art wie er Musik gemacht hat gefallen, die Art wie er sich für den Frieden eingesetzt hat und ich war wahnsinnig traurig damals, als er ermordet wurde. Er war einer meiner ganz großen Idole. Ihn zu treffen…ja wahrscheinlich werden wir uns irgendwann im Himmel treffen. Ja – John Lennon war schon ein ganz ganz Großer.

Schlager.de: Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Nik: Für das Leben das mir meine Eltern geschenkt haben, für die Gabe Musik zu machen, die ich wahrscheinlich von Gott bekommen habe und für diese wunderbaren Kinder, die ich in dieses Leben setzen durfte.

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Nik P.

Andy Borg gratuliert Nik P. zum Jubiläum
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Schlager.de: Was war die beste Entscheidung in Deiner beruflichen Laufbahn?

Nik: Als Musiker ist das schwer. Meine beste Entscheidung? Seitdem ich auf die Bühne gehe – und das sind mittlerweile 36 Jahre – war für mich immer wichtig mit einer Band auf die Bühne zu gehen und nie irgendwie alleine das ganze Ding zu machen. Weil für mich Musik Leben ist. Und diese Entscheidung, die ja nicht immer ganz leicht war, weil es ja auch Geld kostet, war für mich trotz allem immer die beste Entscheidung, weil Musik nur mit einer Band auf der Bühne leben kann und sonst gar nicht. Diese Entscheidung – auch wenn´s manchmal schwer viel – in Zeiten wo’s nicht so gut lief – das ganze beisammen zu halten und das so durchzubringen, auf diese Entscheidung – wo viele gesagt haben „Warum tust du dir das an? Du könntest es so viel einfacher haben“ – bin ich heute noch stolz.

“Ich bin kein Handyfreak”

Schlager.de: Wie oft schaust Du täglich auf Dein Handy?

Nik: (lacht) Es läutet sehr oft. So muss ich gezwungenermaßen oft draufschauen. Aber ich bin überhaupt kein Handyfreak. Ich bin froh wenn ich es mal weglegen kann oder auf lautlos stellen kann. Und Nachts bin ich ohnehin nicht erreichbar. Sobald ich ins Schlafzimmer gehe, schalte ich auf lautlos oder ich lass es gleich draußen liegen und bin quasi, bis ich wieder aufwache, nicht erreichbar. Fertig.

Schlager.de: Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt?

Nik: (lacht) Meine Mutter hat mich gezwungen – meine Ziehmutter, die mich großgezogen hat – Kellner zu lernen. Ich wollte das überhaupt nicht. Mein Traumberuf war – keine Ahnung warum – technischer Zeichner. Mir hat das irgendwie gefallen. Ich wollte Pläne zeichnen, Architekt sein. Vielleicht Innenarchitekt, Bauarchitekt, keine Ahnung. Mir hat das Zeichnen, das Kreative, sehr gut gefallen. Ich bin dann aber Kellner geworden, weil meine Mutter das unbedingt wollte, da sie für mich einen Job bekommen hat und sie meinte „da passt alles, da lernst was, da hast Geld und ein Zimmer…“ Aber, da ich ja mit 15 Jahren schon auf mich selbst angewiesen war, war das – jetzt im Rückblick – auch genau richtig. So habe ich diesen Beruf – ich muss dazu sagen, aus Liebe zu meinen Eltern – auch fertig gelernt und auch die Lehrabschlussprüfung gemacht, damit sie nicht sagen können „aus dem Bub ist nicht’s geworden“. Ich habe immer nebenbei Musik gemacht, nebenbei Gitarre spielen gelernt, Musik war schon damals einfach das Wichtigste für mich.

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Nik P.

Nik P. – Dieser Ring
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Schlager.de: Welches war das schönste Kompliment, das Dir je jemand gemacht hat?

Nik: (strahlt) Das war erst gestern. Gestern war ja diese „Warm up Party“ mit meinen Fans – es waren 300 Fans hier – die mir gestern alle zusammen mit einem Lied gesagt haben, was ich für sie bedeute und das war für mich sehr berührend und sehr ergreifend. Das war für mich ein wirklich unglaublicher Moment. Das war auf jeden Fall das schönste Kompliment, das ich je in meinem Leben von so vielen Menschen auf einmal bekommen habe.

Schlager.de: Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?

Nik: Wenn es um eine Sache ginge, ich glaube auf meine Gitarre. Es ist für mich einfach so wichtig Musik machen zu können, weil mich das einfach ein bisschen von der Welt abbringt. Ich setz mich einfach hin und kann damit am besten abschalten. Einfach irgendwas spielen. Also von der Sache her – die Gitarre! Die würd ich wirklich ungern hergeben.

Im zweiten Teil des großen Interviews verrät Euch Nik, welcher Hollywood-Schauspieler ihn verkörpern könnte und welcher Moment ihm in seiner 20-jährigen Karriere besonders im Kopf bleiben wird.

Dany EspaAutor:
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