Helene Fischer – Für ihren großen Traum riskiert sie alles

Helene Fischer – Für ihren großen Traum riskiert sie alles © Oliver Berg/dpa

Selbst erfahrenen Zirkusmitarbeitern stockt mitunter der Atem – weil es Auftritte gibt, bei denen sich jeder Artist in Lebensgefahr begibt. Riskante Trapez-Einlagen, tollkühne Luft-Nummern. Und genau das wird Helene Fischer (33) in ihrer neuen Show (Start gestern Abend in Hannover) präsentieren: eine Trapez-Nummer, die waghalsiger nicht sein kann! Ja, Helene hängt ihr Leben sprichwörtlich an einen seidenen Faden.

 

Und wenn der reißt oder die Bühnentechnik versagt? Zwar arbeitet die Sängerin mit dem berühmten „Cirque du Soleil“ zusammen, aber eine Garantie für ihre Sicherheit ist das ganz und gar nicht. Denn immer wieder kam es gerade in diesem Zirkus zu schlimmen Unfällen. Diese Akrobatik ist wahrhaft lebensgefährlich!

„Man braucht Gottvertrauen“

2009 starb Oleksandr Zhurov († 25) beim Training am Trapez. 2013 verunglückte Sarah Guyard-Guillot († 31) tödlich. 2016 stürzte die australische Turnerin Lisa Skinner (36) aus fünf Metern in die Tiefe – überlebte nur mit viel Glück …

Es ist ein hohes Risiko. Doch Helene geht es ein – für ihren Traum: die perfekte Show für die Fans. „Ich habe mit dieser Show bewusst eine Herausforderung gesucht. Jetzt ist die richtige Zeit dafür. In zehn Jahren möchte ich so eine Show vielleicht nicht mehr machen!“

Aber ist ihr das Risiko wirklich bewusst? Einer, der weiß, wie tollkühn Helenes Vorhaben ist: Bernhard Paul (70), Chef des Zirkus „Roncalli“. Zu NEUE POST sagt er: „Es ist gefährlich! Die Angst, dass etwas Schlimmes passiert, ist sogar bei Profi-Artisten immer im Hinterkopf. Man braucht Gottvertrauen. Meine Tochter Lili (19) ist ja selbst eine Meisterin der Lüfte und ich habe bei jedem Auftritt Angst um sie.“

Angst, die sicher auch Helenes Freund Florian Silber­eisen (36) bei jedem Konzert der blonden Sängerin empfindet. Der Showmaster wird wissen, wie gefährlich die Luftakrobatik ist. Doch auch er hat Gottvertrauen: „Ich glaube, dass es da jemanden gibt, der auf uns alle ein wenig aufpasst“, sagt er. Hoffentlich bei ­Helene bis zum Ende ihrer Tournee im März mehr als nur ein bisschen.

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