Beatrice Egli: „Meine Großeltern sind ein wichtiger Teil in meinem Leben“

Beatrice Egli: „Meine Großeltern sind ein wichtiger Teil in meinem Leben“ © Frank Weichert

Es war Liebe auf den ersten Blick: Als Beatrice Egli (29) in die dunklen Augen von „Don Dario“ schaute, machte es sofort „Klick“! Bauer STARS&STORIES erfüllte der Schlager-Prinzessin einen Traum, für den bei Beatrice schon lange keine Zeit mehr war: Ein Tag auf dem Reiterhof. Auf dem starken Rücken des Pferdes fühlte sich die Sängerin sofort wohl. Kein Wunder, denn die Schweizerin ist seit ihrer Kindheit eine echte Pferdenärrin. Im stressigen Leben des Stars bleibt für das Hobby momentan jedoch kein Platz.

Beatrice, welche Beziehung haben Sie zu Pferden und zum Reiten?

Beatrice Egli: Ich hatte selbst leider nie ein Pferd, aber ich war schon als Kind generell gerne immer unter Tieren. Ich bin schließlich auch auf einem Bauernhof aufgewachsen. Mit zehn Jahren habe ich einen Reitkurs gemacht und dabei meine Liebe zu Pferden so richtig entdeckt. Am tollsten fand ich es, im Sommer für zwei Wochen in die Reiterferien zu fahren. Ich saß morgens, mittags und abends auf dem Pferd. Es war großartig! Ich konnte nie verstehen, warum die anderen Kinder im Ferienlager Heimweh hatten, weil es für mich das Größte war, die Tage rund um die Uhr mit Pferden verbringen zu dürfen.

Wie tierlieb sind Sie?

Ich mag Tiere sehr gerne. Ich merke immer mehr, wie wichtig es ist, einen Ausgleich zum Leben auf der Bühne zu haben. Das Pferd interessiert sich nicht dafür, wie ich aussehe, wenn ich den Stall ausmiste. Da ist alles ganz entspannt und locker. Ich kann mich voll und ganz auf die Tiere einlassen und muss mir keine Gedanken machen um den Job. Da schalte ich ab und komme endlich mal ganz zur Ruhe.

Beatrice Egli - Bester weiblicher Schlagerstar

Beatrice Egli

Wann finden Sie heute die Zeit zum Reiten?

Leider nur sehr selten. Ich muss gestehen, dass mit zunehmendem Alter mein Respekt vor den Tieren gewachsen ist. Als Kind geht man völlig unbefangen auf die Pferde zu und macht sich gar keine Gedanken. Heute ist es anders: Wenn man ein Tier nicht kennt, empfinde ich es als schwierig, mich direkt draufzusetzen und loszureiten. Pferde sind Fluchttiere und erschrecken sich sehr leicht. Mit Don Dario heute hat zum Glück auf Anhieb alles geklappt – wir hatten von Anfang an eine Verbindung. Er ist ein ganz liebes Pferd. Ich bin eher eine Gemütlichkeits-Reiterin. Der Sport spielt nicht so eine große Rolle für mich.

Haben Sie als junges Mädchen auch Pferdezeitschriften gelesen?

Oh ja! Ich habe die Pferdezeitschriften verschlungen! (lacht) Von meinen drei Brüdern lagen überall Fußballzeitschriften herum – von mir „Wendy“. Ich war allerdings froh, wenn mir meine Freundinnen ein Heft mitgebracht haben, weil meine Mutter eher der Meinung war „Schau dir die Pferde doch lieber draußen an, anstatt auf Fotos.“

Hatten Sie Pferdeposter?

Nein, ich hatte eigentlich gar keine Poster in meinem Kinderzimmer hängen. Ganz kurz nur zierten die „Backstreet Boys“ meine Wand. Ich hätte damals schon lieber Poster gehabt von „Brunner und Brunner“ oder Michelle – das gab es jedoch leider nicht!