Beatrice Egli im exklusiven Liebesinterview

Beatrice Egli im exklusiven Liebesinterview © Frank Weichert

Gestern haben wir Euch bereits unser exklusives Interview mit Beatrice Egli präsentiert. Heute – in Teil 2 – geht es um etwas ganz besonderes: Um die Liebe! So offen und ehrlich haben nur wenige mit der Schlagerprinzessin sprechen dürfen.

 

Ein Mann flirtet Sie an – woher wissen Sie, ob er tatsächlich an Ihnen als Mensch interessiert ist oder nur an der bekannten Schlagersängerin?

Das weiß man nie! Ich bin als Sängerin kein anderer Mensch als privat. Ich fände es beispielsweise komisch, wenn ein Mann mir sagen würde, er mag meine Musik nicht hören. Meine Musik bin ich. Ich merke sehr schnell, wenn ein Mann mich nur als eine Art Trophäe sieht. Frauen haben einen Instinkt dafür. Solche Männer schauen einen ganz anders an.

Sie sind beim Flirten also auch nicht vorsichtiger geworden seit Sie bekannt sind?

Nein, gar nicht. Ich flirte sehr gerne – das ist doch etwas Wunderschönes! Flirten ist im Grunde genommen ja doch noch etwas recht oberflächliches. Es wird nie so intim, dass man dabei wirklich verletzt wird. Meine Flirts dauern alle nur fünf Minuten – dann bin ich schon wieder weg. Um sich wirklich auf einen Menschen einzulassen und eine Beziehung einzugehen, braucht es viel mehr. Das erfordert auch Mut; man muss bereit sein, einem anderen Menschen sein volles Vertrauen zu schenken. Das ist bei jedem Menschen gleich – egal, ob er in der Öffentlichkeit steht oder nicht. Die Liebe kann einen im jedem Moment treffen – ich habe keine Ahnung, wann es das nächste Mal bei mir passieren wird.

Beatrice Egli - Bester weiblicher Schlagerstar

Beatrice Egli

Wie stehen Sie zum Thema One-Night-Stands?

Jetzt wird es aber intim (lacht). Ich bin jemand, bei dem es eher lange dauert bis ich überhaupt mit einem Mann im Schlafzimmer lande. Insofern erübrigt sich die Frage.

Das sagt Beatrice zu One-Night-Stands

Nehmen wir an, es passiert doch – und am nächsten Tag postet der Mann auf Facebook ein Foto aus dem Schlafzimmer, wo Sie neben ihm liegen. Justin Bieber ist so etwas passiert.

Mit mir werden ständig Fotos gemacht, und dann lese ich am nächsten Tag, der Mann an meiner Seite sei mein neuer Freund. In Wirklichkeit habe ich keine Ahnung, wer der Mann neben mir überhaupt war! Das lässt sich nicht verhindern. Klar, wenn es ein Foto aus dem Schlafzimmer wäre, wäre es schon etwas komisch (lacht). Ich vertraue einfach auf mein Bauchgefühl und meine Menschenkenntnis, dass mir so etwas nicht passieren wird. Und selbst wenn? Justin Bieber hat das Foto nicht geschadet. Er ist ein junger Mensch, der sein Leben genießt. Ich glaube nicht, dass er sich deswegen in Grund und Boden geschämt hat. Natürlich wäre mir so etwas unangenehm, weil das Schlafzimmer etwas sehr intimes ist.

Gibt es Dinge, die Sie wirklich verletzen, wenn Sie sie in der Zeitung über sich lesen?

Ich weiß selbst am Besten, was gerade in meinem Leben passiert. Das muss ich nicht in der Zeitung lesen. Bislang wurde ich noch nie respektlos von der Presse behandelt. Ich bin ein sehr offener Mensch und hoffe immer, dass meine Offenheit nicht ausgenutzt wird.

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Fragt Ihre Oma manchmal auch: „Kind, wann hast du endlich mal wieder einen Freund?“

Klar! Sie fragt ständig danach. Manchmal liest sie auch irgendetwas in einer Zeitschrift und fragt dann: „Sag mal, stimmt es, dass du jetzt mit Soundso zusammen bist?“ Ich muss sie ständig updaten, was stimmt und was nicht. Mein 88-jähriger Opa ist da viel dezenter. Er sagt immer, man würde mir sofort ansehen, ob ich verliebt bin oder nicht. Meine Oma ist 80, aber sie weiß ganz genau, welche Klamotten in sind und welche nicht. Sie ruft mich immer an und sagt mir, welches Outfit ihr gefallen hat und welches weniger.

Auf Ihrer CD gibt es ein Lied mit dem Titel „Crash, Boom, Bang“. Darin beschreiben Sie voller Sehnsucht, wie schön es doch wäre, sich wieder zu verlieben. Wie groß ist die Sehnsucht derzeit tatsächlich?

Es wäre komisch, wenn die Sehnsucht nach einer neuen Liebe gar nicht da wäre. Jeder möchte doch gerne jemanden an seiner Seite haben. Ich bin jedoch nicht unglücklich darüber, gerade Single zu sein. Ich bin 29, die Sonne scheint – es ist schön, Single zu sein! Ich bin nicht einsam. Ich habe Freunde, eine tolle Familie. Klar, es fehlt die Geborgenheit, die man nur in einer Partnerschaft findet. Andererseits ist es doch schön, jeden Tag neue Menschen kennenzulernen und zu flirten. Manchmal bin ich für fünf Minuten verliebt – und bin es fünf Minuten später schon wieder nicht mehr, weil ich in den Flieger einsteigen muss (lacht).