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Großes Familien-Interview mit Andrea Berg

Großes Familien-Interview mit Andrea Berg © Andreas Rentz für BAUER PREMIUM AGENTUR / action press

Sie ist zweifellos die ultimative deutsche Schlagerkönigin. Mit nur 51 Jahren hat sie alles erreicht, was eine Sängerin in der Schlagerbranche erreichen kann und noch viel mehr. Von der Krankenschwester aus dem niederrheinischen Krefeld entwickelte sie sich zum Superstar und hält sich schon über 25 Jahre an der Spitze des Schlagerolymps. Und dennoch hat sie nie die Bodenhaftung verloren. Sie ist auch Familienmensch. 

 

Sichtbarer Ausdruck dessen ist das “Hotel Sonnenhof” in Kleinaspach, das sie mit ihrem Ehemann Uli Ferber betreibt, wo sie nicht nur Urlaub im schwäbischen “Dörfle” anbietet, ihre Fanclubtreffen abhält und einen Katzensprung davon entfernt in Großaspach alljährlich ihr legendäres “Heimspiel”-Open-Air gibt, sondern selbst mit ihrer ganzen Familie lebt. Familie heißt in diesem Falle vier Generationen der Patchworkfamilie aus Berg- und Ferbermitgliedern, die gemeinsam in diesem schwäbischen Gehöft den Traum von einer Großfamilie, samt Privatzoo, leben.

Erst letzte Woche feierte Andrea ihren Hochzeitstag mit dem Hotelier “Uli” Ferber, den sie vor 10 Jahren heiratete und zu dem sie mit ihrer Tochter Lena-Maria aus 1. Ehe und ihrem damals noch lebenden Vater und ihrer Mutter zog. Seitdem ist sie Teil gar Mittelpunkt dieser Großfamilie, in ihrem Zuhause, dem “Sonnenhof”, dessen Rezeption von den betagten Schwiegereltern Inge und Karl betrieben wird. So kommt es vor, dass bei den Fanclubtreffen der ein oder andere Fan auch schon mal ins Gespräch mit Andrea, Uli oder anderen Familienmitglieder kommt oder vielleicht Andrea beim allmorgendlichen Jogging mit ihren Hunden begegnet; sie sind nur zwei von insgesamt über 50 Tieren, Hühnern, Gänsen, Enten, Hasen, Ziegen, Schafen, Schweinen, Mini-Ponys, Shetlandponys und Alpakas. Im Sommer hat die Großfamilie gerade erst offiziell prominenten Zuwachs aus der Schlagerbranche mit der Schwiegertochter Vanessa Mai bekommen, die den Sohn Andreas ihres Mannes auf Mallorca geheiratet hat.

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Andrea Berg

Andrea Berg – “Kilimandscharo” (Willkommen bei Carmen Nebel)
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Und bekanntlich ist es die Liebe, die eine Familie in ihrem Kern zusammenhält und auch durch den Magen geht. Kein Wunder also, dass Andrea in dieser ländlichen Umgebung auf die Idee kam, ein Kochbuch zu kreieren, das die rheinländische mit der schwäbischen Küche mit dem schönen Titel “Meine Seelenküche” vereint. Daran arbeitet sie mit Feuereifer. Der Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Du warst so lieb und hast für uns die gesamte Familie für ein schönes Foto zusammengetrommelt! Dabei fiel auf, dass ihr euch alle sehr gut versteht, ihr wunderbar miteinander harmoniert. War das von Anfang an so?

Ich kam ja eines Tages mit meiner Mama, meinem Papa und Lena im Verbund dazu und wir wurden wirklich von der ersten Sekunde an sehr herzlich und liebevoll auf dem Sonnenhof aufgenommen. Das war von Anfang an ein schönes Gefühl. Inzwischen sind wir vier Generationen und da kann es natürlich auch mal rauchen, wie man im Schwabenländle so schön sagt. Aber Reibung erzeugt Wärme. Das Wichtigste ist doch, dass man sich in schweren Zeiten blind aufeinander verlassen kann. Und das geht nun mal am besten in einer Familie, in der man füreinander da ist. Wir alle hier sind einfach ein tolles Team! Wir leben den Traum einer Großfamilie!

Es war besonders schön zu sehen, wie gut es Deiner Mutter nach dem schlimmen Unfall wieder geht!

Das stimmt! Das zu sehen, ist für mich jeden Tag wieder ein großes Wunder! Meine Mama ist eine verdammt starke Frau! Was sie in den letzten eineinhalb Jahren alles durchgemacht hat, war so etwas von extrem. Wie sie damit umgegangen ist, ihr Schicksal ohne Hadern gemeistert hat – das ist schon etwas ganz Besonderes! Mami ist die stärkste Frau, die ich kenne!

Deine Tochter ist mit ihren 14 Jahren eigentlich in einem schwierigen Teenager-Alter, in dem es oft zu Problemen kommen kann. Euer Verhältnis ist aber wunderbar! Was hast Du richtig gemacht?

Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern, wie es war, als ich in dem Alter war. Ich konnte immer zu meiner Mama gehen, hatte keine Geheimnisse vor ihr. Ich konnte sie alles fragen, ohne dass sie gleich sagte: “Oh je…oh Mann…wie kannst Du nur…?” Ich konnte mich mit allen Dingen immer problemlos an sie wenden. Und was wichtig war: Ich konnte bei ihr immer sicher sein, dass sie es später nicht dem Papa weitererzählen würde. Und ich denke, dass Lena mit mir so offen umgeht, weil sie das auch bei mir und meiner Mutter gesehen hat, wie schön so ein Vertrauen sein kann.

Auf dem Gelände des Sonnenhofes habt ihr einen Privatzoo. Wüsstest Du aus dem Kopf, wie viele Tiere es inzwischen sind?

Hmm, nicht genau. Das ändert sich ja ständig. Aber die letzte große Volkszählung in unserem Zoo ergab 56!

Was für Tiere habt ihr?

Verschiedene Hühner, Gänse, Enten, Hasen, Ziegen, Schafe, Schweine, Mini-Ponys, Shetlandponys und Alpaka.

Hast Du ein Lieblingstier?

Ja, meine beiden Hunde!

Was bedeutet Dir der Privatzoo?

Das ist für mich eine Oase, mein Zuhause. Ich sitze da unheimlich gerne zwischen den ganzen Tieren, verbringe viel Zeit mit ihnen. Es war immer ein großer Traum von mir, genau so einen kleinen Bauernhof zu besitzen. Und jetzt habe ich alles. Dafür bin ich sehr dankbar.

Vielen Dank für das Interview!