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Jay Khan – Backstage bei Carmen-Nebel-Show

Jay Khan – Backstage bei Carmen-Nebel-Show © Christine Kröning/Schlager.de

Bereits gestern haben wir den ersten Teil unserer Wochenserie aus dem Backstagebereich von „Willkommen bei Carmen Nebel“ präsentiert. Dort hat sich Schlagerküken Maria Voskania die Zeit für uns genommen, um sich unseren Fragen zu stellen. Im heutigen zweiten Teil haben wir einen weiteren Newcomer in der Szene, den „Bodyguard“ des Schlagers, Jay Khan.

 

Nachdem die Generalprobe vorbei war, sich alle am Catering stärkten und der Auftritt in der Livesendung bereits erfolgreich absolviert wurde, trafen wir den Wahl-Berliner hinter der Bühne.

Hallo Jay! Heute hattest du deinen zweiten Auftritt bei Carmen nach drei Jahren. Dieses Mal mit „Dein Bodyguard“, deinem Startschuss in die bunte Schlagerwelt. Wie kamst du vom Boygroupmitglied zum Schlagersänger?

Ja, das klingt für Außenstehende immer sehr weit hergeholt, aber Schlager war schon immer irgendwie ein Teil meines Lebens. Da meine Mutter großer Fan von Roland Kaiser war, war der Schlager immer oberste Norm bei uns. Es lief sogar mehr Schlager als andere Genres. Mit 21 habe ich dann die erste deutschsprachige Nummer namens „Schick mir ‘nen Engel“ für die Band Overground geschrieben und damit in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz die Chartspitzen erreicht. Demnach sind die deutsche Musik und der deutsche Schlager das, was ich gerne machen möchte.

Das Dschungelcamp lege ich als jugendlichen Leichtsinn ab

Doch bevor es zum Schlager kam, gab es ja auch einige andere Projekte. Dein bekanntestes wahr wohl das Dschungelcamp. Im Nachhinein: Würdest du dich nochmal nach Australien wagen?

Nö! Erstens, weil ich dort schon war und zweitens, weil ich die Sache tendenziell als jugendlichen Leichtsinn ablegen kann. Es war das Ende von US5 und wenn du fast fünf Jahre lang in einem strickten Regiment drinnen bist, weltweite Erfolge gefeiert hast, mehrere Millionen Tonträger verkauft hast und jegliche Preise abstaubst und dann plötzlich nichts mehr ist, dann gerät man schon irgendwie in eine Perspektivlosigkeit. Man hatte auch eine gewisse Panik und dachte sich bevor ich vergessen werde, gehe ich wohin, wo ich von der breiten Masse wahrgenommen werde. Im Nachhinein würde ich es nicht wieder tun, nein. Aber es gehört zu meinem Leben und ich werde es nicht verleugnen, aber jetzt geht’s weiter!

Du bist ja nicht nur „Bodyguard“ und Dschungelkönig der Herzen, sondern auch Gastronom aus Leidenschaft und führst gemeinsam mit deinem Vater ein gutlaufendes Restaurant in Berlin. Wenn du dich entscheiden müsstet, ob Gastronom oder Schlagerstar, was würdest du wählen?

Zu 1000 % Schlager! Die Gastronomie ist lustig, sie macht Spaß, dass habe ich aber damals hauptsächlich für meinen Vater gemacht, da er wirklich leidenschaftlicher Gastronom ist. Er war jahrelang Chefkoch in renommierten Restaurant, hatte aber nie seinen eigenen Laden. Also wenn ich die Wahl hätte, dann Schlager und lecker privat essen gehen.

„Einfach ehrlich“, so sind die Aussagen des 35-Jährigen. Eine positive Eigenschaft, die sicherlich die noch junge Karriere weiter ankurbelt. Wer die Performance von Jay in der Show verpasst hat, der kann sich alles noch einmal unten im Video anschauen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Jay für das Interview im Rahmen seines zweiten Auftritts bei Carmen Nebel. Morgen erwartet uns zu guter Letzt das finale Exklusivinterview. Wer es sein wird? Noch ist es geheim…

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