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André Rieu: Das verheimlichte Drama seiner Kindheit

André Rieu: Das verheimlichte Drama seiner Kindheit © Universal Music

Hinter den Mauern seines Schlosses in Maastricht ging es nicht immer so fröhlich und harmonisch zu wie heute. Vor gut 60 Jahren, als An­dré Rieu (68) noch nicht der Besitzer war, musste er hier viele furchtbare Stunden aushalten. 

 

„Als ich fünf oder sechs Jahre alt war, hatte ich hier Klavier­unterricht. Meine Lehrerin wohnte ganz oben im Turm. Ein schreckliches Weib!“, erzählt der Star-Geiger in einem Radio-Interview. Und er erinnert sich an noch mehr traurige Kapitel aus seiner Kindheit: „Meine Eltern waren sehr streng. Für mich persönlich waren meine Eltern lieblos. Ich habe sehr darunter gelitten. Es hieß immer: ,Du musst gut sein. Du musst perfekt sein.‘ Das ist nicht gut für Kinder.“

Sie haben sich nie versöhnt

Erst mit der Hilfe seiner heutigen Frau Marjorie (70) und nach einer Psycho-Therapie konnte er das Erlebte verarbeiten. Versöhnt hat sich der Niederländer mit seinem Vater niemals. „Nein. Unmöglich. Das wollte er auch nicht.“ 1992 starb der Dirigent André Rieu sen. am „Locked-in-Syndrom“. Eine Krankheit, bei der man gelähmt, aber bei vollem Bewusstsein ist. „Er hat es nicht schön gefunden, wenn ich an sein Bett kam.“ Zu tief war der Graben zwischen ihnen mittlerweile.

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