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Udo Jürgens – Seine Kinder sind die großen Verlierer

Udo Jürgens – Seine Kinder sind die großen Verlierer © Dominik Beckmann

Mehr als drei Jahre ist sein Tod nun schon her. Doch es fühlt sich immer noch so an, als wäre es erst gestern gewesen, dass Udo Jürgens am Klavier saß, seine Hits wie „Mercie, Cherie“ spielte und die Zugaben in seinem legendären weißen Bademantel zum Besten gab. Es sind solche Erinnerungen an den Ausnahmekünstler, die nie verblassen – anders sieht es hingegen mit seinem Nachlass aus! Seine Kinder warten noch heute auf ihren Anteil des Jürgens-Vermögens. Denn das Erbe ist immer noch nicht ausbezahlt. Es ist so traurig! John (53), Jenny (50), Sonja (51) und Gloria (23) – sie sind die ganz großen Verlierer.

 

Dabei hatte Udo vor seinem Tod alles geregelt. In seinem Testament verteilte er seine Millionen an seine Kinder und seine letzte Lebensgefährtin Michaela Moritz. Doch der auf ca. 60 Millionen geschätzte Nachlass liegt brach. Grund: Der genaue Vermögenswert konnte bisher nicht bestimmt werden. Fakt ist nur, dass sich Udos Manager Freddy Burger (72) laut „Bunte“ bereits zu Lebzeiten des Sängers 49 Prozent der Verlagsrechte an rund 1000 Liedern und die Rechte an  Jürgens’ Musical sicherte. Eine gute Geldanlage.

Anders sieht es mit Udos Häusern aus. Um sein Anwesenin Zürich, das er für sich und seine Lebensgefährtin Micha­ela gekauft und schick gemacht hatte, jedoch nie bezog , kümmert sich aktuell ein Hausmeister. Sein Ferienhaus in Portugal müsse renoviert werden, heißt es. Je länger sich der Krieg ums Erbe also hinzieht, desto mehr verlieren die Immobilien an Wert. Udos Kinder haben somit nicht nur ihren Vater verloren – auch ihr Erbe verliert immer mehr an Wert …