GfK-Chartanalyse: Helene Fischer holt sich die EINS zurück

GfK-Chartanalyse: Helene Fischer holt sich die EINS zurück

Über 3,5 Mio. Zuschauer sahen am vergangenen Wochenende den Mitschnitt von Helene Fischers Konzert in der König-Pilsener-Arena Oberhausen. Die begleitenden Tonträger (Doppel-CD, DVD, Bluray) schlugen ein, so dass ihr vor knapp einem Jahr erschienenes Album „Helene Fischer“ in der 51. Woche wieder auf Platz 1 steht. Kurioserweise wird auch das Live-Arenakonzert („Helene Fischer live – die Arena-Tournee“) als „Helene Fischer“-Tonträger geführt – obwohl zum Erfolg in der vergangenen Woche eher das Live-Konzert beigetragen haben dürfte. Die Logik der GfK macht’s möglich. Immerhin ist Helene Fischer damit zum ersten Mal in diesem Jahr auf Platz 1 der Albumcharts. Im Sog des Erfolges hat es auch Helenes Jahrhundertalbum „Farbenspiel“ zurück in die Charts geschafft (Platz 57) – und das in der unglaublichen 232. Woche. Auch die Singles „Achterbahn“ und „Herzbeben“ sind in den Single-Top-100 zurück. 

 

Heintje zurück in den Charts

Eines der größten Überraschungserfolge der letzten Monate dürfte das Album „Heintje und ich“ sein. Hein Simonshat sein Erfolgsalbum, auf dem er mit sich als Kind im Duett singt, in einer Gold-Edition, der als Bonus eine DVD beiliegt, neu aufgelegt. Das hat sich ausgezahlt – das Album hat es zurück in die Top-50 geschafft (Platz 43).

Andrea Bergs Serie ist gerissen.

Dass jede Serie einmal reißt, muss in dieser Woche Andrea Berg erfahren. Nachdem ihr Album „25 Jahre Abenteuer Leben“ 32 Wochen platziert war, ist es nun aus den Top-100 gefallen. Aktuell ist Andrea damit mit keinem Album in den Charts vertreten, wobei davon auszugehen ist, dass sich das schon bald wieder ändern wird.

Andreas Gabalier stürmt Single-Charts

Aufgrund der Regel der GfK, dass Streams bei den Singles sehr stark gewichtet werden, haben es Schlager derzeit sehr schwer, in die Single-Top-100 zu kommen. Selbst sehr erfolgreiche Lieder wie „Egal, was andere sagen“ (Eloy) und „In 80 Küssen um die Welt“ (Michelle) haben den Sprung in die Single-Charts trotz guter Download-Zahlen erstaunlicherweise nicht geschafft. Umso größer dürfte die Freude bei Andreas Gabalier sein, dass sein wohl etwas missratenes „Lummerlandlied“ schnell vergessen ist und sein neuer Titel „Verdammt lang her“ es direkt in die Single-Charts geschafft hat – Platz 76 ist sicher ein gutes Signal für sein Anfang Juni erscheinendes neues gleichnamiges Album.