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Jürgen Drews: “Besoffene haben überhaupt keinen Zutritt”

Jürgen Drews: “Besoffene haben überhaupt keinen Zutritt” © Christine Kröning / Schlager.de

Mit ihm ist in der Tat alles am besten– die Rede ist von Jürgen Drews, den wir beim diesjährigen Hessentag in Korbach bei den Proben zur Schlagerparty trafen und mit ihm mächtig ins Plaudern kamen. Einige Highlights unserer Gesprächsrunde möchten wir Euch nicht vorenthalten. Es bleibt einfach zu sagen: Gute Unterhaltung!

 

Schlager.de: Hallo Jürgen, schön dass Du uns ein Interview gewährst! Vielen Dank dafür! Du warst ja schon öfters bei den Hessentagen dabei. Es ist immer wieder ein Erlebnis, oder?

Jürgen Drews: Ja, das stimmt, es ist immer ein bisschen wie Urlaub mit Freunden. Jedes Mal eine geniale Stimmung, volles Zelt und immer unglaublich warm. Aber ganz ehrlich: Für mich ist ja alles, was ich tue, nur noch Ferien, Urlaub und die Bereitschaft, etwas zu erleben. Dazu trägt natürlich auch ganz viel die fantastische Frau an meiner Seite, meine Managerin Christine Knoche-Gaydos, bei, die dafür sorgt anhand eines wirklich minutiös ausgearbeiteten Umlaufzettels überall rechtzeitig anzukommen und versorgt zu sein. Den arbeite ich dann Punkt für Punkt ab, so wie jetzt zum Beispiel mit Euch. Das ist einfach fantastisch.

“Ich habe an allem, was ich tue, unglaublichen Spaß”

Meine Frau Ramona und Christine stimmen sich im Vorfeld ab, und Onkel Jürgen geht dann allem nach herrlich, oder? Weißt Du, ich habe einfach an allem, was ich tue, unglaublichen Spaß. Widmen wir uns doch mal meinen Auftritten auf Mallorca. Das ist einfach so genial, insbesondere dann, wenn ich nicht immer erst gegen 0.00 Uhr auftreten muss, so wie gerade aktuell, da es Schwierigkeiten gab mit der balearischen Regierung. Es stand sogar im Raume, den Laden (Mega Arena) zu schließen, aber alles ist gut, und das Thema ist durch. Es geht weiter. Heißt, ich werde dann wieder gegen 22:30 Uhr auftreten, was sehr angenehm ist und ganz ehrlich: Sonst hätte ich es auch nicht mehr gemacht. Einmal im Monat kommt dann Ramona mit. Dann erkunden wir so ein wenig die Insel, und wir sind wieder beim Thema Urlaub. Zudem habe ich ja auch dort mein Studio, und ob ich nun dort sitze oder Zuhause, das ist doch egal.

Meine “Bett im Kornfeld-Zeit”

Eines möchte ich aber unbedingt noch loswerden, denn es gibt immer noch diese Vorurteile gegenüber Mallorca. Früher hieß es ja immer: “Das ist die Putzfraueninsel”, oder “Da wird nur gesoffen.”… Leute, das ist schon lange nicht mehr so, denn ich sage mal: Besoffene haben überhaupt keinen Zutritt bei der Veranstaltung, und da habe ich durchaus schon ganz andere Erlebnisse bei anderen Auftritten gehabt, die wirklich grenzwärtig waren.

 

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Jürgen Drews

Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld
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Als ich zu meiner “Bett im Kornfeld-Zeit” (1976) damals die Anfrage für einen Auftritt auf Mallorca bekam, da gebe ich zu, habe ich direkt absagen wollen, eben auch aufgrund dieser Vorurteile. Zudem war ich ein ziemlich unsicherer Kantonist, total verklemmt und klar, da kamen mir Vorurteile sehr entgegen, an denen ich mich festhalten konnte. Und genau aus diesen Geschichten entstehen Kriege, das Schlimmste überhaupt, was Menschen tun können, nicht auf sich, sondern auf andere zu hören!

Wir von Schlager.de sagen einfach nur: Danke, lieber Jürgen Drews, für dieses intensive Gespräch” und “Irgendwann, irgendwo und irgendwie sehen wir uns bestimmt wieder”!