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Dieter Thomas Heck: Sein letzter Wunsch blieb unerfüllt

Dieter Thomas Heck: Sein letzter Wunsch blieb unerfüllt

Als wir vor ein paar Wochen das letzte Mal von Dieter Thomas Heck (†80) und seiner Ehefrau Ragnhild (74) hörten, sagten beide: „Wir danken Gott für jeden gemeinsamen Tag“. Heute klingt das fast so, als hätten sie gewusst, dass sie jeden Moment, der ihnen noch vergönnt ist, genießen müssen. Dieter Thomas Heck, der eigentlich Carl-Dieter Heckscher hieß, und sein „Hildchen“ – sie waren so glücklich. Doch jetzt ist da nur noch dieseunerträgliche Ruhe in ihrem Haus im spanischen Almeria. Der große Showmaster hat Abschied genommen – aber sein letzter Wunsch blieb unerfüllt….

 

Nur zu gerne hätte er sich mit seiner Familie wieder vertragen. Wegen Nichtigkeiten, an die keiner der beiden sich mehr erinnern konnte, hatte er sich vor 30 Jahren mit seinem Bruder Peter-Michael Heckscher (71) zerstritten (NEUE POST berichtete). „Das tut mir in der Seele weh“, gestand der jüngere Bruder vor wenigen Wochen erst. Doch zur erhofften Versöhnung sollte es nicht mehr kommen….

Er hoffte so auf eine Versöhnung

Und dann war da noch Schwiegertochter Christiane (50), die ihm bittere Vorwürfe machte. Sie behauptete, dass es keinen Kontakt mehr zwischen Dieter Thomas Heck und seinem Sohn Kim (49) und der Enkelin Vivian (17) gibt. Anschuldigungen, auf die der Moderator nichts entgegnete. Er wollte den Streit nicht ausufern lassen, äußerte sich nicht.

Schon vor etwas über einem Jahr, als er mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet wurde und nur noch mühsam sprechen konnte, machte sich ganz Deutschland große Sorgen um den Showmaster. Aber Dieter Thomas Heck beschwerte sich nie. „Meine Erfolge, die ich im Leben hatte, das erfüllt mich mit tiefster Dankbarkeit“, sagte er.

Er konnte nicht mehr alleine atmen

Und Erfolge hatte er viele. Wenn er die unvergessenen Worte sprach: „Hier ist Berlin!“, schauten Millionen Menschen zu. Die „ZDF Hitparade“ war der größte Erfolg des Mannes, der eigentlich mal in Hamburg eine Lehre als Autoverkäufer machte. Nach einem Bombenangriff lag der gebürtige Flensburger tagelang unter Trümmern. Dieses Trauma verschlug ihm die Sprache, ließ ihn stottern. Nur Gesangsunterricht konnte ihm damals helfen und er startete seine Karriere im Musikgeschäft.

Zuletzt hoffte Heck darauf, dass es mit seiner Gesundheit wieder bergauf gehen würde. Doch es kam anders. Er, der einst als „Mister Hitparade“ gefeiert wurde, konnte an seinem Lebensende kaum ohne Sauerstoffgerät atmen. In einer Brandenburger Lungenklinik wollte er kürzlich neue Kraft tanken, doch er schaffte es nicht mehr. In seiner letzten Sekunde hielt Hildchen seine Hand…

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