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Heino: “Ich möchte vor Hannelore sterben!”

Heino: “Ich möchte vor Hannelore sterben!” © Christine Kröning / Schlager.de

Nein, vom Leben hat er noch lange nicht genug. Im Gegenteil: Ab März geht Heino wieder auf Tournee. Aber ein Blick in den Kalender, und es lässt sich nicht leugnen: Am 13. Dezember wird der blonde Barde mit der schwarzen Brille 80. Zwar sagt er: „Ich möchte so alt werden wie Jopi Heesters“ (er starb mit 108, Anm. d. Red.) – aber das eine oder andere Mal denkt Heino dann doch daran, wie es wohl wäre, wenn er und seine Hannelore (76) durch den Tod getrennt werden würden. Dass einer allein zurückbleibt – einfach grauenvoll. „Ein fürchterlicher Gedanke“, sagte er zu „Bunte“. „Wenn, dann möchte ich vor Hannelore sterben. Es ist unvorstellbar, allein zurückzubleiben.“

 

Doch schon geht seine Frau dazwischen und meint: „Diesen Gefallen tue ich dir nicht. Ich werde vor dir sterben. Ich bin zwar jünger, aber auch viel klappriger als du.

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Für den Fall der Fälle ist aber bereits alles geregelt. „In Bad Münstereifel haben Hannelore und ich für uns eine Grabstätte gekauft. Dort liegen auch Hannelores Mutter und meine Tochter. Irgendwann auch wir“, so Heino.

“In Bad Münstereifel haben Hannelore und ich für uns eine Grabstätte gekauft…”

Aber man ist bekanntlich ja nur so alt, wie man sich fühlt. „Ich denke über mein Alter gar nicht nach, fühle mich wie 50 oder 60. Höchstens. Ich habe auch keine Zipperlein.“ Schaut er auf sein Leben zurück, ist er glücklich. „Ich habe keinen Grund, etwas zu bereuen. Sicher hat meine Familie, vor allem meine Kinder, darunter gelitten, dass ich selten zu Hause war. Ich konnte ihnen nie der Vater sein, den sie sich wahrscheinlich gewünscht hätten.“ Ab nächstem Jahr will er trotzdem kürzertreten. Sein neues Album „Heino und Tschüss“ wird sein letztes sein. „Irgendwann muss auch mal Schluss sein.