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Ranghild Heck: Sie ist immer noch in ihrer Trauer gefangen!

Ranghild Heck: Sie ist immer noch in ihrer Trauer gefangen! © ZDF/Jürgen Detmers

Der Sommer war schwer, Weihnachten kräftezehrend – und auch das neue Jahr ist für Ragnhild Heck (75) nicht einfach. Seit im August 2018 ihr Mann Dieter Thomas Heck († 80) starb, ist jeder Tag eine Herausforderung. 40 Jahre Ehe, 40 Jahre Glück – er fehlt überall.

 

Deshalb will „Hildchen“, wie der Showmaster seine Frau immer nannte, auch nicht über seinen Tod sprechen. Zu sehr ist sie noch gefangen in der Trauer. Aber dafür reden wir über andere Dinge. Dieter Thomas Hecks „Hitparade“, die jetzt 50-jähriges Jubiläum feiert, zum Beispiel. Was bedeutet ihr das? „Diese Frage würde ich gerne meinen Mann beantworten lassen“, sagt sie. „Denn es war ja seine Sendung. Also hier die Antwort, wie sie mein Mann Ihnen gegeben hätte: “Dass nach 50 Jahren überhaupt noch von einer Fernsehsendung gesprochen wird, hat mich sehr gerührt …!‘“

„Was er sagte, hatte Hand und Fuß“

Erinnerungen werden wach. Nicht nur an die Sendung, auch an Hecks Engagement für die Welthungerhilfe. „Mein Mann war immer ein Perfektionist. Er wollte sich in den verschiedensten Ländern selbst davon überzeugen, wie die Hilfe organisiert war. Und schon flogen wir wieder in die nächste Katastrophe … Wenn mein Mann etwas sagte, hatte es auch immer Hand und Fuß. Dafür nahm er jede Reise in Kauf!“ Und auch wenn Ranghild Heck heute nicht reist, es ist ihr ein Anliegen, dass niemand Hunger leiden muss. So führt sie ein wenig das Vermächtnis ihres Mannes weiter. Und irgendwann wird auch der Schmerz nachlassen. Doch das braucht noch Zeit.

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