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Claudia Jung über Heimat, Musik und Zukunftspläne

Claudia Jung über Heimat, Musik und Zukunftspläne © Christine Kröning / Schlager.de

Bereits seit Monaten fieberten die Fans und Freunde von Claudia Jung dem Termin entgegen, dem Heimspiel in ihrer Geburtsstadt Ratingen. 

 

Schon im Vorfeld war die Veranstaltung im örtlichen Stadttheater restlos ausverkauft. Schlager.de hatte die Gelegenheit die Künstlerin vor ihrem Auftritt ein paar Fragen zu stellen…

Liebe Claudia, wir treffen Dich heute kurz vor Deinem Auftritt in Deiner Heimatstadt. Bist Du deswegen besonders aufgeregt?

“Total! Die Stadthalle ist jetzt zwar nicht riesig, aber dafür ein kleines, wunderschönes Theater. Die Leute sind so hautnah dabei. Ich liebe den Kontakt zu den Leuten und wenn es dann auch noch in der ehemaligen Heimat stattfindet, wo ich davon ausgehe, dass ich mehr als die Hälfte kenne, ist alles furchtbar aufregend! Ich weiß genau, dass  Eltern, Freunde, Schulfreunde und Lehrer vor mir sitzen. Für mich ist es einfach spannend zu wissen, was für Leute kommen. Sind das jetzt Schlagerfans oder Neugierige nach dem Motto “Die war schon immer ein verrücktes Huhn. Mal sehen, wie sich das heute entwickelt hat.”

Wie hast Du Dich auf Deinen Auftritt heute Abend vorbereitet? Anders als sonst?

“Ein bisschen schon. Ich bin jemand, der sich im Vorfeld nie Moderationen aufschreibt. Das meiste geht mir einfach spontan durch den Kopf. Nur so kann ich auch diese Spontanität beibehalten. Viele meiner Kollegen bereiten sich akribisch darauf vor, lassen sich Moderationen schreiben und lernen diese dann auswendig. Das bin ich aber nicht. Wenn man mir ein Bröckchen hinwirft, dann picke ich das auf, sodass ein lustiger und gelungener Abend entsteht. Den roten Faden habe ich dabei die ganze Zeit im Kopf.”

Wäre es für Dich vorstellbar, dass Heimspiel jedes Jahr zu wiederholen wie z.B. Andrea Berg oder Roland Kaiser?

“Klar, warum nicht? Es ist natürlich immer die Frage, ob sich das wiederholen lässt, aber grundsätzlich hätte ich absolut nichts dagegen.Es ist halt nicht immer einfach die Leute komplett unter einen Hut zu bekommen, da es immer eine schwierige Gradwanderung ist jedem Publikum gerecht zu werden. Die einen wollen die alten Songs, die anderen die neuen. Man kann nicht jedem gerecht werden und nur zum größten Teil erfüllen, wenn man ein komplettes Konzert spielt.”

Fazit des Abends: Rundum gelungen – voller Emotionen! Wir sind uns sicher, dass sich diese besondere Konzertreihe recht schnell etablieren wird – zurecht! Wir sind froh, dass auch ihr ehemaliger Lehrer Herr Rempke vor Ort war, der schon zu Schulzeiten erkannt hat, dass Claudia nicht studieren müsse, da bei ihr ohnehin klar sei, wohin die Reise führt: Auf die Bühne!

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