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Adoro

Adoro © www.adoro.de

Adoro

2007 bat der Musikproduzent Andy Lutschounig 200 junge Männer zum Vorsingen für ein geplantes Crossover-Projekt. Er entschied sich schließlich für fünf Opernsänger – Peter Dasch, Laszlo Malesczky, Nico Müller, Jandy Ganguly und Assaf Kacholi -, welche fortan gemeinsam als „Adoro“ auftraten. Das Markenzeichen dieser eleganten „Boygroup“ sind gefühlvolle Coverversionen deutscher Pop-Stücke, klassisch arrangiert und durch ein Sinfonieorchester begleitet.

Wer verbirgt sich hinter „Adoro“?

Die fünf Mitglieder von Adoro, die alle über eine fundierte klassische Ausbildung verfügen, lernten sich erst 2007 im Anschluss an das Casting kennen und verstanden sich – nach eigenen Angaben – auf Anhieb sehr gut.

Peter Dasch, Bruder der bekannten Sopranistin Annette Dasch, stammt aus Deutschland und erhielt bereits als Kind Trompeten- und Gitarrenunterricht. Nachdem er zuerst an der Universität der Künste in Berlin das Fach „Schulmusik“ studiert hatte, wechselte er im Herbst 2004 auf die Leipziger Hochschule für Musik und Theater, um sich dort ganz dem Gesang zu widmen. Nach seinem Diplom-Abschluss im Jahre 2008 und einem Aufbaustudium trat er in mehreren Produktionen, u. a. in „Don Giovanni“, als Solist auf.

Der ebenfalls aus Deutschland stammende Nico Müller absolvierte bereits in jungen Jahren seinen Unterricht in Gesang, Klavier und Akkordeon an der Musikschule Vogtland mit so großem Erfolg, dass er bei „Jugend musiziert“ teilnehmen durfte. 2001 verfolgte er seine musikalischen Ambitionen weiter, indem er sich für Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik in Dresden einschrieb. Es sollte jedoch noch ein Wechsel auf die Weimarer Hochschule für Musik folgen, bevor Nico Müller 2009 seinen Abschluss in den Fächern Musiktheater und Gesang in der Tasche hatte. Nach seinem Aufbaustudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz hatte der Bariton diverse Engagements, z. B. an der Staatsoperette Dresden und am Opernhaus Chemnitz.

Wie Peter Dasch absolvierte auch Jandy Ganguly ein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Leipzig. Danach wirkte er an deutschlandweiten Produktionen wie „West Side Story“ oder „Don Carlos“ mit und zählte an der Deutschen Oper Berlin zum Ensemble von „Faust“.

Assaf Kacholi studierte zuerst in seinem Heimatland Israel an der Rubin Music Academy in Tel Aviv, bevor er seine Ausbildung in Berlin zuerst an der Hochschule für Musik und dann an der Universität der Künste fortsetzte. Bevor er mit Adoro Erfolge feierte, stand er z. B. in der Komischen Oper Berlin, mit dem Brandenburger Staatsorchester sowie mit dem Israeli Radio Symphony Orchestra auf der Bühne.

Der Fünfte im Bunde, der in Stockholm geborene Laszlo Maleczky, stammt aus einer österreichischen Opernsängerfamilie: In Wien besuchte er zuerst die Universität für Musik und darstellende Kunst, später das Konservatorium. Als Solist glänzte er an der Wiener Volksoper ebenso wie an der Oper Leipzig oder bei den Bregenzer Festspielen. Nach sechs erfolgreich veröffentlichen Adoro-Alben gab Laszlo Maleczky jedoch im Oktober 2013 seinen Ausstieg aus der Formation bekannt.

Über Nacht von null auf hundert

Die Kombination aus Pop und Klassik machte die fünf Opernsänger binnen kurzer Zeit zu Stars: Bereits ihr Debütalbum „Adoro“ konnte sich 37 Wochen an der Spitze der deutschen Verkaufscharts behaupten. Weitere Alben folgten im Jahresrhythmus: 2009 erschien „Für immer und dich“, 2010 folgte „Glück“. Für diese CD coverte Adoro erstmals ursprünglich englischsprachige Hits, um sie in einer eigenen deutschen Version zu präsentieren. 2011 setzte sich der Erfolg mit „Liebe meines Lebens“ fort, bevor 2012 das Album „Träume“ in die Plattenläden kam. Neben bereits bekannten Stücken enthält dieses auch zwei Eigenkompositionen: Sowohl an „Die Liebe ist eine Rose“ als auch bei „Ich lebe für dich“ wirkte Laszlo Malesczky als Co-Autor mit. Mit „Das Beste“ brachte Universal Music 2013 eine Retrospektive des bisher 6-jährigen Schaffens der Gruppe auf den Markt.

Erfolgsgekrönte Alben

Nicht nur „Adoro“, auch das Album „Für immer und dich“ erhielt Doppel-Platin, während „Glück“ und „Liebe meines Lebens“ einfachen Platin-Status erreichten. Eine Goldene Schallplatte konnte die Produktion „Träume“ einheimsen. Lediglich den begehrten Echo musste Adoro trotz viermaliger Nominierung der Konkurrenz überlassen.


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