Suche

Alexander Klaws

Alexander Klaws © Nikolaj Georgiew

Alexander Klaws – Erst DSDS, dann Tarzan und dann der Schlager

Das Leben und die Karriere von Alexander Klaws

Alexander Klaws hat es vorgemacht und bis jetzt hat es ihm kaum einer seiner Nachfolger nachgemacht. Vom Castingshow-Gewinner hat sich der Sänger zu einem ernstzunehmenden Künstler gemausert, der die Musicalbühnen erobert hat und auch als Pop- und Schlagersänger erfolgreich ist. Er ist der beste Beweis, dass sich harte Arbeit auszahlt und ein Castingshow-Sieg nicht automatisch ein One-Hit-Wonder bedeutet. Das ist die beeindruckende Karriere von Alexander Klaws.

Alexander Klaws wurde am 3. September 1983 in Ahlen geboren, wuchs aber im beschaulichen Sendenhorst, im Münsterland auf. Bereits als Kind träumte er davon auf der Bühne zu stehen und schaffte es mit zehn Jahren in die damals beliebte Sendung „Mini Playback Show“. 2003 bewarb er sich bei der neuen Castingsendung „Deutschland sucht den Superstar“ und wurde Kandidat der ersten Staffel. Er schaffte es stets eine Runde weiter und stand am Ende im Finale, dass er letztendlich für sich entscheiden konnte. Er erhielt einen Plattenvertrag und die Möglichkeit ein Album aufzunehmen. Seine Debütsingle „Take me tonight“ aus dem Album „Take your chance“ schoss direkt auf Platz 1 und erhielt in Deutschland 5-fach-Gold.

Alexander Klaws startet seine Musical-Karriere

Nach einigen erfolgreichen Jahren mit englischsprachigen Popsongs wurde es musikalisch ruhiger um Alexander Klaws. Das hatte auch einen guten Grund, denn er entschied sich eine Musicalausbildung an der „Joop van den Ende Academy“ zu absolvieren. Er veröffentlichte zwar 2006 noch sein drittes englischsprachiges Album „Attention!“, lehnte aber ein weiteres Album mit seine damaligen Management ab. Fortan konzentrierte er sich auf seine Musicalkarriere und schaffte es, schnell Fuß zu fassen. Sein Debüt gab er in „Tanz der Vampire“ und war zwei Jahre in der Rolle des Alfred zu sehen. 2010 ergatterte er die Hauptrolle in dem Musical „Tarzan“ und spielte diese drei Jahre lang in Hamburg. Es folgten weitere große Engagements wie in „Der Schuh des Manitu“ oder in „Jesus Christ Superstar“. Alexander Klaws gehört heute zu den erfolgreichsten deutschen Musicaldarstellern und erhielt auch bereits dementsprechende Auszeichnungen und Preise.

Alexander Klaws Alben

Trotz einer sehr erfolgreichen Musicalkarriere hat Alexander Klaws die Musik nie an den Nagel gehängt. Nach seinem dritten Album „Attention!“ veröffentlichte er seine vierte Platte, erstmals auf deutsch. Das Album trug den Namen „Was willst du noch?“ und die erste deutsche Single „Welt“ erschien zeitgleich mit dem Album. Der Wandel zur deutschen Musik kam gut bei den Fans an, sodass 2011 das nächste Album „Für alle Zeiten“ folgte. Seine Musik ist ein Mix aus Pop und Schlager, es sind sowohl ruhigere, als auch tanzbare und rockige Stücke dabei. Privat hat Alexander Klaws auch bereits sein Glück gefunden. Während seiner Zeit bei „Tarzen“ lernte er seine heutige Partnerin Nadja kennen, die seit 2017 auch ein gemeinsames Kind haben.

So fing bei Alexander Klaws alles an

Man muss schon einen ziemlich sorgfältigen Rückblick auf die deutsche Pop- und Rockgeschichte riskieren, um einen Künstler vom Zuschnitt eines Alexander Klaws aufzuspüren. Wenn überhaupt. Mit seinen jungen Jahren hat der Sänger bereits weit mehr erlebt (und erlitten) als viele seiner in Chart-Ehren ergrauten Berufskollegen und –kolleginnen in einer gesamten Karriere. Der mediale Tornado, den der Sänger vor nunmehr drei Jahren mit entfacht hatte und der ihn unweigerlich mit sich fortriss, brachte ihm über Nacht zahllose Bewunderer, Freunde aber auch Neider und Kritiker. Sein Konterfei, bis dahin lediglich Freunden und Verwandten vertraut, zierte sämtliche Titelblätter und ließ TV-Show-Quoten in die Höhe schnellen. Doch während vergleichbare Contemporaries im Strudel der öffentlichen Erwartungen und eigenen Befindlichkeiten untergingen und ihr (Schatten-)Dasein längst in Ex-VIP-Sendeformaten abseits der Hitparaden fristen, bleibt Alexander Klaws mit jeder Veröffentlichung ein ernstzunehmender Chart-Kandidat, nach dem selbst die Konkurrenz ihre Release-Strategien ausrichtet.
Denn was den jungen Shootingstar ganz wesentlich von seinen Zeitgenossen unterscheidet, ist die Beharrlichkeit und Nachhaltigkeit, mit er sich auch nach drei Jahren im hart umkämpften Pop-Biz seinen Status als Top-Ten-Sureshot behauptet. Denn was unter dem Strich aus Chart-historischer Sicht anno 2006 bilanziert werden kann, verdient nur ein Prädikat: atemberaubend. Seine beiden Alben „Take Your Chance“ (2003) und „Here I Am“ (2004) erreichten Platz eins der Media Control Charts, fünf seiner sieben Singles landeten in den Top Ten der Verkaufscharts, darunter die beiden Chart-Topper „Take Me Tonight“ und „Free Like The Wind“. Insgesamt stehen für Alexander Klaws bis dato mehr als 1,7 Millionen verkaufte Tonträger in Deutschland zu Buche. Zahlen, die einerseits seine Beliebtheit und Breitenwirksamkeit belegen, andererseits aber auch langfristige künstlerische Relevanz dokumentieren.
Wie einfach (und verlockend) es nun gewesen wäre, sowohl musikalisch als auch stilistisch den bequemen, altbekannten Weg stur weiterzugehen, kann sich ein jeder an den Fingern einer Hand abzählen. Doch Alexander Klaws hat sich anders entschieden. Beseelt von der tief empfundenen Wunsch, die eigene Kreativität zur ersten Priorität zu machen, aber dennoch ein Künstler zu bleiben, dessen Musik möglichst vielen Menschen aus der Seele spricht, unternimmt er in diesen Tagen die ersten Schritte einer neue Phase seiner Karriere – der mit Abstand wichtigsten seines Lebens.
Alexander Klaws hat ein neues Album gemacht. „Attention!“ ist sein drittes, und es ist sein bislang bestes geworden. Wer Klaws als Interpret von Standards oder Songs aus der Feder seines Ex-Produzenten Dieter Bohlen im Gedächtnis hat, kann sich auf einen kompletten Imagewandel gefasst machen. Hier ist Hören angesagt, und jede Voreingenommenheit ist bei den neuen Songs wirklich fehl am Platz. Die Zeiten sind jetzt andere. Hier hat sich jemand entwickelt – akustisch, optisch, vor allem aber stilistisch. Der oftmals zu synthetische und gleichförmige Pop der Vergangenheit ist unüberhörbar einem modernen, mitreißenden Sound gewichen, der den Hörer so manches Mal den Mund aufklappen lässt vor Erstaunen. Dass Alexander Klaws Potential hat, ist kein Geheimnis. Doch erst jetzt kann er es endlich auch zeigen. Das Dutzend neuer Songs offenbart jedenfalls eine stimmliche Höchstleistung nach der anderen. Ob packender Uptempo-Song oder sinnliche Rock-Ballade – so ausdrucksstark und trotzdem variabel in der Stimme wie jetzt auf „Attention!“ kannte man den Sänger bislang nicht. Reife Leistung, Alexander Klaws!
Und das ist das Stichwort. Hier präsentiert sich ein Künstler, den die letzten Jahre ernster und nachdenklicher gemacht haben, aber eben auch reifer. So reif, wie man es von einem 22-jährigen erwarten kann, der als Vollblutmusiker nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen in seiner jungen Karriere erlebt hat. „Ich bin nicht mehr der kleine neunzehnjährige Sendenhorster“, sagt Alexander Klaws. „Meine Stimme klingt anders, ich habe andere Vorstellungen vom Leben und von mir als Person, und ich habe mir andere Ziele gesetzt. Ich gehe heute anders an die Sachen heran, bin viel realistischer geworden.“ Mit dieser Einstellung geht er auch an die neuen Tracks heran. „Wenn ich heute über Songs rede, müssen sie etwas mit mir zu tun haben. Auch wenn andere die Lieder geschrieben haben, müssen sie trotzdem zu mir passen, damit ich sie zu ‚meinen’ Songs machen kann.“ Kompromisse musste Alexander Klaws lange genug machen.
Das ist heute anders. Der Fußballfreak und Fan von Borussia Dortmund weiß um seine Stärken, und er spielt sie aus. So ist „Attention!“ deutlich druckvoller und abwechslungsreicher als die ersten beiden Alben und präsentiert einen vollkommen veränderten Alexander Klaws, der uns mit seiner gereiften Ausdrucksweise akustisch hätschelt wie ein Fußballer den Ball. „Ich fühle, dass ich endlich zu Hause angekommen bin. Mit diesen Songs bin ich tausendprozentig authentischer als mit dem früheren Material“, sagt Alexander Klaws. „Wir haben uns sehr viel Zeit genommen, sehr viel gehört, sehr viel herumgebastelt und ausprobiert. Neun Monate waren wir im Studio, und letztlich sind daraus zwölf Songs geworden, die mich hervorragend präsentieren. Zu jedem Titel habe ich eine Story. Das bin einfach ich.“

Dauerten die Aufnahme-Sessions für das erste Album ganze vier Tage, sind die Prozesse heute wesentlich komplexer und intensiver. Klaws neues Team um die Songwriter und Produzenten Thorsten Brötzmann (No Angels, Christina Stürmer, Ace Of Base), Mirko von Schlieffen (Ex-Schiller) und Alex Geringas (No Angels, Brosis, Die 3. Generation) sowie Christoph Leis-Bendorff, in dessen Studio die Aufnahmen stattfanden, bestärkte ihn, sich möglichst viel in die Produktion einzubringen. Der Sänger genießt nicht nur Mitspracherecht, seine eigenen Visionen und Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht. „Die vier sind nicht nur meine Produzenten, das sind echte Freunde geworden. Weil sie mir helfen, den Traum meiner eigenen Musik zu verwirklichen
Eingebunden waren auch die schwedischen Songwriter David Stenmarck und Nick Jarl, deren Hitschmiede Erfolge für beispielsweise Westlife und A-Teens verantwortlich zeichnet und der schwedische Grammy-Gewinner (Best Pop Artist / Composer Of The Year 2005) Christian Walz. Auch der legendäre Nicky Chinn hat für Alexander Klaws einen Song beigesteuert. Der Mann ist eine echte Ikone – mit Mike Chapman schrieb Chinn in den siebziger Jahren legendäre Sweet-Klassiker wie „Teenage Rampage“ oder „Ballroom Blitz“ und machte mit seinen Hits solche Bands wie Mud, Racey und Smokie sowie die Sängerin Suzie Quatro zu Weltstars. Chinn schrieb zusammen mit Jörgen Elofsson (Britney Spears, Bryan Adams, Céline Dion, Westlife, Ana Johnson, Gareth Gates, Will Young) den Titel „This Is What It Feels Like“ Klaws auf den Leib – der klassisch aufgebaute, mit sanftem Bombast gespickte Popsong zeigt, welches Potential in Klaws steckt. Gerade diese Songs sind es, die aus dem Rohdiamanten einen prachtvollen Diamanten schleifen.
Das Album “Attention” offenbart eindrucksvoll, mit welcher Leichtigkeit Klaws mit den verschiedenen Stilrichtungen umgeht. Und wie sehr ihm in der Vergangenheit das organische gefehlt hat. „Nichts war eingespielt, der Sound kam aus der Blechdose, vieles war Plastik, nichts war live und schon gar nicht mit einer Band“, sagt Klaws. „Mir fehlte auf Dauer etwas. Ich will live spielen, live singen und nicht, dass hinter der Bühne irgendein Typ auf ‚Play’ drückt. Ich brauche das Bandfeeling um mich herum, das ist viel mehr mein Markenzeichen als alles andere vorher.“ Aber um einen neuen Stempel zu kriegen, muss man den alten erst mal wegbekommen. Alexander Klaws weiß, wie schwierig das ist. Aber mit diesem Album beweist der sympathische und ehrgeizige Musiker, was in ihm steckt. „Ich habe immer schon Musik gemacht. Habe in Schulbands gesungen, sogar in einer Big Band. In der neunten Klasse bin ich sitzen geblieben, weil ich nur Musik im Kopf hatte. Bandproben waren damals wichtiger als Schule. Ich wollte immer Musik machen, professionell und ohne Kompromisse. Dass das nicht immer möglich ist, weiß ich nun. Aber erst jetzt habe ich das Gefühl, mich gefunden zu haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Denen, die die alten Songs vermissen, möchte ich sagen: Musik kann man nicht erklären. Musik muss man hören. Und wenn es einfach passt und die Emotionen stimmen, dann muss ich mich anderen gegenüber vielleicht auch nicht mehr erklären.“

Alexander Klaws Autogrammadresse

Um Dein ganz persönliches Autogramm von Deinem Star zu erhalten, sende Deinen Autogrammwunsch und einen frankierten Rückumschlag an folgende Adresse:

Alexander Klaws
c/o cruiser entertainment GmbH
Budapester Straße 45
20359 Hamburg


Noch keine Kommentare

Kommentar verfassen

Felder mit * sind Pflichtfelder