Andrea Kiewel

Andrea Kiewel © ZDF

Andrea „Kiwi“ Kiewel – die Frohnatur des ZDF

Das Leben und die Karriere von Andrea Kiewel

Andrea Kiewel: Das Gesicht des ZDF-Fernsehgartens

Denkt man an Andrea Kiewel, kommt einem natürlich direkt der „ZDF-Fernsehgarten“ in den Sinn. Seit über 16 Jahren führt die Moderatorin durch die beliebte Sendung und verleiht der Show das gewisse Etwas. Mit den großen Schlagerstars der Branche ist sie per Du und nicht umsonst ist Andrea eine beliebte TV-Moderatorin für Musiksendungen aller Art.

Bevor es Andrea Kiewel aus Berlin zum Fernsehen verschlug, strebte sie vorerst eine andere Karriere an. Bereits als Kind entdeckte sie die Liebe zum Schwimmsport und war bereits als junges Mädchen das erste Mal in einem Schwimmverein. In den 80er Jahren gehörte sie zur Jugend-Nationalmannschaft der DDR und gewann diverse Meisterschaften. Obwohl sie als Schwimmerin sehr erfolgreich war, hängte sie die Profikarriere irgendwann an den Nagel.

Andrea Kiewels Anfänge im Fernsehen

Nach dem erfolgreich absolvierten Abitur studierte Andrea Kiewel Sport und Unterstufenlehramt. Und war sogar einige Jahre als Lehrerin tätig. Nebenbei jobbte sie als Rettungsschwimmerin und konnte so, zumindest teilweise ihrer Leidenschaft dem Schwimmen nachgehen.

Doch irgendwann zog sie es zum Fernsehen und sie startete als Moderatorin für kleinere Sendungen beim Deutschen Fernsehfunk und bei FAB. So konnte Andrea Kiewel, die zuvor nichts mit der Medienbranche am Hut hatte, Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. Große Bekanntheit erlangte sie als Moderatorin für das Frühstücksfernsehen, sieben Jahre führte sie durch das beliebte Morgenmagazin und begeisterte Fans durch Wortgewandtheit, Witz und Charme. Nach ihrem Ausstieg beim Frühstücksfernsehen ging es für Andrea aber gleich erfolgreich weiter, denn sie wurde vom ZDF für den „Fernsehgarten“ engagiert!

Andrea Kiewel beim „ZDF-Fernsehgarten“

Seit 2000 moderiert Andrea Kiewel den „ZDF-Fernsehgarten“ und trifft in der beliebten Sonntags-Sendung allerhand große Namen der Schlagerbranche. Bei den Zuschauern punktet Andrea durch Humor und Spontanität, denn die Moderatorin ist für jeden Spaß zu haben und sich nicht zu schade, auch einmal über sich selbst zu lachen. Einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere erreichte Andrea 2009. Sie erhielt die „Goldene Henne“ in der Sparte „Leserpreis Moderation“. Eine Auszeichnung auf die sie sehr stolz sein kann. Es folgten einige weitere Engagements wie z.B. für „Riverboat“, „Die Frühlingsshow“ oder „Die Adventsshow“. Doch auch abseits des Fernsehens ins Andrea Kiewel journalistisch tätig und schreibt seit 2005 eine Kolumne in der Frauenzeitschrift „Super-Illu“. Außerdem brachte sie 2006 ihr erstes Buch „Mama, du bist nicht der Bestimmer: Sternstunden für Eltern“ heraus. Mit viel Witz und Charme erzählt die Moderatorin aus ihrer eigenen Kindheit und gibt Eltern oder werdenden Eltern Ratschläge im Erziehungsalltag mit Kindern.

Zur Person

Andrea Kiewel, kurz Kiwi genannt, wurde am 10. Juni 1965 als Andrea Mathyssek in Berlin geboren. Die ehemalige DDR-Profischwimmerin, die im Mainzer Ortsteil Mombach lebt, hat sich als Moderatorin, allen voran des ZDF-Fernsehgartens, einen Namen gemacht.

Leben vor der TV-Karriere

Als Kind besuchte Andrea Kiewel die Kinder- und Jugendsportschule Werner Seelenbinder in Berlin-Alt-Hohenschönhausen und nahm in den 1980er Jahren an den Schwimmwettbewerben der Jugendnationalmannschaft der DDR teil. 1979 gewann sie als Spartakiade-Siegerin die 4x 100-m-Lagen-Staffel des SC Dynamo Berlin. 1980, auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere, belegte sie mit der Freistil-Staffel den dritten Platz bei den DDR-Meisterschaften und konnte im darauffolgenden Jahr mit der Freistil-Staffel den ersten und mit der Lagen-Staffel den zweiten Platz feiern.

Am Lehrerbildungsinstitut Clara Zetkin in Berlin studierte Andrea Kiewel ab Mitte der 80er Jahre Unterstufenlehrer/Sport. Diesen Beruf übte sie von 1988 bis 1991 in Berlin-Hellersdorf aus, wobei sie jeweils in der Sommersaison 1989 und 1990 als Rettungsschwimmerin auf Usedom arbeitete.

Ihre TV-Karriere

Im Juli 1990, kurz vor dem endgültigen Aus für das DDR-Fernsehen, begann Andrea Kiewel, mit der Arbeit als Moderatorin. Nachdem der staatliche Sender aufgelöst wurde, arbeitete sie freiberuflich für den Berliner Kanal FAB, den SFB und B1.

Einem größeren Publikum wurde Andrea Kiewel im Sat.1-Frühstücksfernsehen bekannt, welches sie von 1993 bis 2000 moderierte. Im Jahr 2000 übernahm Kiewel den ZDF-Fernsehgarten und die Sendung „Jede Sekunde zählt“. Insbesondere der Fernsehgarten wird beinahe so stark mit der Moderatorin in Verbindung gebracht, wie Thomas Gottschalk mit dem Erfolgsformat „“Wetten, dass…?““. Gemeinsam mit Jan Hofer und Jörg Kachelmann moderierte Andrea Kiewel außerdem die MDR-Talkshow „„Riverboat““. 2007 präsentierte sie die Verleihung der „Goldenen Henne“.

Mit den ZDF-Sendungen „„Die Herbstshow““, „„Die Frühlingsshow““, „„Die Adventsshow““ und vor allem mit dem ZDF-Fernsehgarten zeigte Andrea Kiewel eine Affinität zur deutschen Schlagerszene.

Im freien Fall und erneuter Aufstieg

2007 war kein gutes Jahr für Andrea Kiewel. Der von allen TV-Sendern gefeierten Moderatorin wurde vorgeworfen, in ihren Sendungen vertraglich vereinbarte Schleichwerbung für Weight Watchers betrieben zu haben. In einem TV-Interview traf sie zu diesem Thema eine missverständliche Aussage, die ihr großen Schaden zufügen sollte. Andrea Kiewel verlor in diesem Jahr nicht nur sämtliche Fernsehjobs, sondern musste auch die Trennung von ihrem Ehemann Theo Naumann verkraften. Nach und nach gelang es Andrea Kiewel, nach diesem Tiefpunkt wieder TV-Jobs zu erhalten. Heute ist sie im Fernsehen so präsent wie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Dass das Publikum stets auf der Seite der immer fröhlichen Moderatorin war, bewies ihr 2009 die Auszeichnung „Goldene Henne“ in der Kategorie „Leserpreis Moderation“.

Andrea Kiewel privat

Nach dem Vorwurf der Schleichwerbung und dem riesigen medialen Interesse an dem Fall gibt Andrea Kiewel heute nur noch ungern Einblicke in ihr Privatleben. Sie hat zwei Söhne, die 1986 und 2001 geboren wurden. Ihre erste Ehe, die sie mit 19 Jahren einging, wurde ebenso schnell geschieden wie die zweite Ehe. Der Regisseur Theo Naumann, den sie 2004 heiratete und von dem sie sich 2007 trennte, kam im Jahr 2012 bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben.

Aktuell befindet sich Andrea Kiewel in einer Beziehung mit einem Kameramann.

Fakten zum ZDF-Fernsehgarten

Wer weiß denn so etwas, möchte man fragen. Mit diesem wissenswerten Fakt und vielen weiteren Zahlen, Daten und Fakten wartet nun das ZDF auf und lehrt so manchen Zuschauer das Staunen.

… der „ZDF-Fernsehgarten“ im Jahr 2014 in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen wurde als die am längsten laufende Live-Open-Air-Unterhaltungsshow?

… der „ZDF-Fernsehgarten“ im Jahr 2008 im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler als „Ausgewählter Ort 2008“ mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde?

… der „ZDF-Fernsehgarten“ bislang 906 Stunden, 45 Minuten und 44 Sekunden lang auf Sendung war?

… von 1986 bis 2015 knapp 2 Millionen Zuschauer vor Ort live dabei waren?


4 Kommentare

  1. V. Nyfeler (25.03.2017 - 21:20 Uhr)

    Werte Frau Kiewel.
    Sie sind eine tolle Frau mit einer positiven Ausstrahlung. Doch eines muss ich Ihnen nun mal sagen:: Bitte.. bitte ..bitte schneiden Sie sich die Haare kurz. Sie haben ein tolles schmales Gesicht, das aber mit dieser „Hängefrisur“ sehr unvorteilhaft wirkt. Kurze Haare sind sehr peppig, machen jung und unterstreichen das „Frauliche“

  2. Jürgen Zeibig (12.04.2017 - 12:20 Uhr)

    Liebe Andrea Kiewel,

    gerade habe ich die neue Superillu im Briefkasten erhalten. Habe mit als erstes Ihre Kolumne gelesen. Fazit: es lief wie Öl die Kehle runter. Schön, daß Sie dieses Thema so offen und ehrlich ansprechen. Man kommt sich oft wirklich vor wie ein Dummer der im falschen Kino gesessen hätte. Ich bedanke mich vielmals bei Ihnen. Vor allem ,daß Sie als Promi so auftreten. Ich bin froh nun schon 25 Jahre Bundesbürger zu sein aber meine fast 50 Jahre in der DDR muß ich nicht mit Füßen treten und mich als Blödi verkaufen lassen.
    Auf Ihre nächste Kolumne wartend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Zeibig

  3. Hajo (14.04.2017 - 17:54 Uhr)

    Liebe Kiwi,
    die Kolumne spricht mir aus dem Herzen !!!!
    Wenn die „Besserwessis“ – nach den Jahren sollte der Begriff eigentlich verschwunden sein – solch einen Schit produzieren und uns als „Ossis“ – wieder so ein Begriff – vorführen wollen, braucht man sich nicht über die Berichterstattung zum Tema Russland /Putin wundern.
    In der DDR gab es keine Pressefreiheit – und heute ????????????? !!!!!!!

  4. Thorsten kühle (02.07.2017 - 12:20 Uhr)

    Du bist die beste ich seh dich gern
    Möchte von.dier eine autogramm karte haen dank
    Lg Thorsten kühle

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