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Die Schürzenjäger

Die Schürzenjäger © Dominik Sommerfeld

Zillertaler Schürzenjäger – „Schlager mit Hardrock“ veredelt

Das Leben und die Karriere der Schürzenjäger

Die Schürzenjäger waren zurecht eine der erfolgreichsten Bands Österreichs und als die Gruppe das Ende bekannt gab, waren viele Fans entsetzt. In die Fußstapfen trat die Hey Mann! Band, die als offizielle Nachfolgeband gilt und seit 2011 auch den Namen Schürzenjäger trägt. Für viele Fans eine tolle Nachricht, und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Seit vielen Jahren nun begeistern die Schürzenjäger mit ihrem Alpenrock die deutschsprachige Musikgemeinde und sind vor allem Live auch immer ein großes Ereignis.

Schürzenjäger, Zillertaler Schürzenjäger oder Hey Mann! Band? Da kann man schon einmal durcheinander kommen. Den Ursprung machten die Zillertaler Schürzenjäger, die 1973 gegründet wurden und über 20 Jahre unter diesem Namen erfolgreich Musik gemacht haben. 1996 fiel dann das Wort Zillertaler im Bandnamen weg, doch der Erfolg blieb. Umso schlimmer war es dann für die Fans, als 2007 das Ende der Band verkündet wurde.

Die Schürzenjäger – Die Gründung

Anfang der 70er-Jahre wurden die Zillertaler Schürzenjäger gegründet und krempelten die Musikwelt mit ihrer Musik komplett um. Traditionelle Klänge, gepaart mit modernen Instrumenten, heraus gekommen ist volkstümlicher Schlager mit Pop und Rock Elementen. Den ersten großen kommerziellen Erfolg feierte die Band 1987 mit dem Song „Sierra Madre“. Innerhalb der Band gab es in den ersten 20 Jahren der Bandgeschichte einige Um- und Neubesetzungen, sodass sich die Gruppe 1996 entschied, nur noch als Schürzenjäger aufzutreten. Dem Erfolg tat dies jedoch keinen Abbruch. Innerhalb ihrer Bandgeschichte orientierten sich die Schürzenjäger stilistisch neu, und mit dem Einstieg des Schlagzeugers Patrick Cox wurde die Musik der Band rocklastiger. Neben ihren eigenen Songs spielte die Gruppe auf Konzerten nun immer öfter Coverversionen bekannter Rockklassiker. 2007 folgte die Auflösung der Schürzenjäger. Zuvor gab es natürlich noch standesgemäß ein Abschiedskonzert in Finkenberg.

Die neue Generation der Schürzenjäger

Nach dem Ende der Schürzenjäger gründeten die ehemaligen Mitglieder Alfred Eberharter und sein Sohn Alfred Eberharter jr. mit weiteren Musikern die Band Hey Mann! Band. Sie spielten eigene Songs, aber auch Songs der ehemaligen Schürzenjäger. Sie veröffentlichten neue Alben wie z.B. „Die Freundschaft bleibt“ oder „Dann packt uns die Musik“ und konnten an die Erfolge der Schürzenjäger anknüpfen. 2011 folgte dann die Umbenennung von Hey Mann! Band auf Schürzenjäger. Seitdem veröffentlichen die Band in regelmäßigen Abständen neue Musik in alter Schürzenjäger-Manier, volkstümliche Musik gemixt mit Rock, Pop und Schlager. Die allseits beliebten Open-Air-Konzerte der Band gibt es wieder und sowohl alte Fans als auch neu hin zu gewonnene erfreuen sich an den Live-Auftritten der Musiker. Die aktuelle Besetzung besteht derzeit aus: Alfred Eberharter, Alfred Eberharter jr., Stefan (Stevy) Wilhelm, Andreas Marberger, Dennis Tschoecke und Christof von Haniel.

So fing alles an

Alles hat ein Ende, nur die „Zillertaler Schürzenjäger“ nicht. Was vor vier Jahrzehnten begann und vorübergehend beendet wurde, wird weiterhin fortgesetzt. Aber wirklich weg vom Showgeschäft waren die Zillertaler Schürzenjäger auch während des offiziellen Aus‘ im Jahr 2007 nicht. Mit unterschiedlichen Bandnamen und Besetzungen traten sie vor das Publikum. Aber Namenswechsel gab es bereits vorher. Aus der 1973 gegründeten Volksmusik- und Schlagergruppe „Zillertaler Schürzenjäger“ wurden 1993 die „Schürzenjäger“, da nur noch vier der zehn Musiker aus dem Zillertal stammten. Aktuell sind die „Schürzenjäger“ mit Stefan (Stevy) Wilhelm, Andreas Marberger, Alfred Eberharter sen., Georg Daviotis, Johannes Hintersteiner und Alfred Eberharter jr. besetzt.

Mit dem Eintritt des Schlagzeugers Patrick Cox im Jahr 1989 veränderte sich der Stil der Band. Der Hardrocker brachte rockige Elemente in die zuvor in Richtung Schlager und Volksmusik tendierenden Songs. Selbst Klassiker der Band wie der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ wurden nun in einer rockigen Variante vorgetragen. Neben ihren meist ausverkauften Konzerten waren die „Schürzenjäger“ erfolgreiche Sammler von Auszeichnungen. So erhielten sie 1996 die Goldene Europa und drei Jahre später die Goldene Stimmgabel. Gleichzeitig produzierten sie fleißig Studioalben und wurden auch kommerziell zu einer der erfolgreichsten Band Österreichs. Das verhinderte aber nicht, dass sie im Jahr 2007 den Rückzug zu verkündeten. Die „Schürzenjäger“ starteten die letzte große Tournee, die unter dem Motto „Abschieds-Alpen-Air 2007“ in Finkenberg endete. Im Juli 2007 stiftete die Gemeinde der Band die Goldene Ehrentafel. Nach der offiziellen Auflösung der „Schürzenjäger“ wurde noch im selben Jahr von Alfred Eberharter sen. und jr. die „Hey Mann! Band“ gegründet. Die Namensgebung bezieht sich auf den Begrüßungsspruch der „Schürzenjäger“, die ihr Publikum bei jedem Auftritt mit „Hey Mann!“ empfingen. Die „Hey Mann! Band“ spielte sowohl alte Hits der „Schürzenjäger“ als auch neue Lieder. Im Jahr 2011 verwandelte sich die „Hey Mann! Band“ wieder in die „Schürzenjäger“. Mit dem 2013 erschienen Live-Album „Es ist wieder Schürzenjägerzeit!“ haben die Vollblutmusiker sich eindrucksvoll zurückgemeldet.

Von den Gründungsmitglieder bis zur aktuellen Besetzung

Alfred Eberharter sen., der die Rolling Stones zum Vorbild hat, ist ein Gründungsmitglied der „Zillertaler Schürzenjäger“. Er spielt noch heute den Bass und die Steierische Harmonika in der Band. Der 1952 in Mayerhofen geborene Eberharter hat sich auch als Maler hervorgetan. Der 1979 in Innsbruck geborene Sohn des Bandgründers verpasste die Anmeldefrist für sein Wunschstudium Jazz, so nahm sein Vater ihn kurzerhand als Gastmusiker mit auf eine Tournee der „Zillertaler Schürzenjäger“. 1999 begann Eberharter jr. dann doch sein Studium, blieb aber noch bis 2001 Gastschlagzeuger der „Schürzenjäger“ und ist heute deren Bandleader. Diese Funktion hatte zuvor Peter Steinlechner, der ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern zählt. Steinlechner schrieb auch zahlreiche Songs für die Gruppe und prägte deren Stil. Ein weiteres Gründungsmitglied war der 1949 in Mayerhofen geborene Willi Kröll, der bis 2001 als Sänger und Gitarrist der Gruppe fungierte.

Stefan (Stevy) Wilhelm ist seit der Neugründung der Sänger der Band; Johannes (Hannes) Hintersteiner war die 2. Stimme, Keyboarder und Gitarrist der Band. 2007 war er bereits Mitglied der „Hey Mann! Band“. Das trifft auch auf Andreas Marberger zu, der als „Schürzenjäger“ Bassist und Sänger ist. Ebenfalls nach dem Namenswechsel 2011 ist der E-Gitarrist Georg Daviotis der Band treu geblieben. Hannes und Georg haben mittlerweile die Band verlassen. Einer der Studiomusiker der Band war seit 1992 Florian Leis-Bendorf. Ab 1996 begleitete der Gitarrist und Sänger die Band auch bei Live-Konzerten und war von 2001 bis 2005 festes Mitglied der „Schürzenjäger“. 2005 setzte der 1969 in Hamburg geborene Musiker seinem Leben ein Ende. Die Hintergründe für seinen Freitod sind unbekannt geblieben. Heute ist sind die Schürzenjäger in folgender Formation am Start:

Bandleader Alfred jun. (Alf) Eberharter am Schlagzeug, Alfred sen. Eberharter an der Ziacha, der charismatische Sänger Stevy (Stefan Wilhelm), der Bassist Andy Marberger, der E-Gitarrist Dennis Tschoeke und Christof von Haniel am Keyboard.

 


4 Kommentare

  1. Diana (09.10.2017 - 19:13 Uhr)

    Sie sind einfach Spitze Hey Man✌

  2. Moni (31.10.2017 - 13:36 Uhr)

    Die Jungs sind einfach Klasse!
    Die Konzerte sind seit Jahren die besten Live-Akts!

  3. Helene Gugelsberger (15.07.2018 - 10:57 Uhr)

    Gugi
    Ich kann nur sagen, das sich nicht schämen. Die alten Schürzenjäger waren die Supersten was es jemals gab. Aber dieser Hard Rock ist grauenhaft. Die verschandeln die Volksmusik.

  4. Helene Gugelsberger (15.07.2018 - 11:01 Uhr)

    Ihr so etwas von wahnsinnig. Das hat mit Volksmusik nichts mehr am Hut.
    Der Hard Rock oder wie Ihr das auch nennen wollt, ist grauenhaft.
    Die alten Schürzenjäger haben mir gut gefallen, aber das ist ein Schmarrn was ihr da aufführt . Nein danke.

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