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Ingrid Peters

Ingrid Peters © Manfred Esser

Ingrid Peters

Die am 19. April 1954 im saarländischen Dudweiler geborene Peters ist eine deutsche Schlagersängerin und Rundfunkmoderatorin, die eigentlich Ingrid Probst heißt. Sie wuchs in der Saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken auf. Bereits 1962, Ingrid Peters absolvierte gerade die 2. Klasse, stand sie als Peterchens Engel in dem Kinderstück „Peterchens Mondfahrt“ auf der Bühne des Saarbrücker Staatstheaters. Ihr Vater war Musiker beim Saarländischen Rundfunk. Daher war es selbstverständlich, dass sie Blockflöten- und Klavierunterricht erhielt. Zusätzlich brachte sie sich das Gitarrenspiel bei.

Nach dem Abitur studierte sie für das Lehramt Sport und Arbeitslehre an der Pädagogischen Hochschule in Saarbrücken. Sie schloss das Studium mit einem Diplom in den genannten Fächern ab und widmete sich ab 1973 ihrer Karriere als Sängerin. Sie sang zur Gitarre und trat mit verschiedenen Bands in Tanzlokalen auf.

Mit „”Komm doch mal rüber“” kam der Erfolg

Im Jahr 1975 wurde Ingrid Peters von Eddy Bachinger entdeckt. Damals hatte sie mit der Band „New Power“ einen Auftritt in der Nähe von Saarbrücken. Ohne ihr Wissen gab Bachinger einen Mitschnitt an die Plattenfirma CBS, für die er arbeitete, weiter. Ingrid Peters wurde zu Probeaufnahmen eingeladen und nahm kurze Zeit später an einem Talentwettbewerb in Frankfurt teil, den sie gewann. Die erste Single „Hände weg von Harry Schmidt“ wurde im Oktober 1975 produziert, erschien aber nie, da die Plattenfirma kurzfristig umdisponierte und lieber eine Langspielplatte mit der vielversprechenden Sängerin auf den Markt brachte. Im Jahr 1976 veröffentlichte sie mit „Komm doch mal rüber“ ihre erste LP. Die gleichnamige Single erschien im selben Jahr und verhalf der Künstlerin zum Durchbruch. Das Lied hielt sich sieben Wochen in den deutschen Charts. Ingrid Peters wurde „als Entdeckung des Jahres“ mit der „Goldenen Europa“ ausgezeichnet. Es folgten weitere Hits wie unter anderem „Schmeiß den Kuckuck aus dem Nest“. Von 1976 bis 1986 war die Sängerin mit vier Songs in den deutschen Verkaufscharts vertreten. Mit ihrem Lied „Afrika“ belegte sie 1983 den ersten Platz in der ZDF-Hitparade. In Südkorea erreichte sie bei einem Wettbewerb im selben Jahr den dritten Platz. Im Jahr 1986 nahm Ingrid Peters am Eurovision Song Contest teil und erzielte mit dem Lied „Über die Brücke geh’n“ Platz acht. Sie kündigte den Vertrag mit Ralph Siegel und legte eine längere Pause ein, ehe sie 1997 bei den Deutschen Schlager-Festspielen mit dem Lied „Komm und halt mich fest“ Rang 6 belegte. Fortan textete sie nahezu alle Titel selbst und steuerte auch viele eigene Kompositionen bei. Sie feierte 2000 Erfolge in Peking und 2002 mit ihrer One-Woman-Musical-Show „Total verrückt“ in Saarbrücken. Seit mehr als fünfzehn Jahren arbeitet sie auch als Rundfunkmoderatorin. 2007 wurde die Künstlerin mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Malerin mit Engagement

Seit 1995 widmet sich Ingrid Peters auch der Malerei. Sie belegte Aquarellmalkurse und kann mittlerweile auf zahlreiche Ausstellungen verweisen. Die Mutter eines Sohnes, verheiratet mit Lothar Stein, fährt leidenschaftlich gerne Motorrad und ist auch sozial engagiert. Auftritte zugunsten der AWO-Saarland-Stiftung oder des Fördervereins für krebskranke Kinder sind nur einige Beispiele dafür.


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