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Lisa Wohlgemuth

Lisa Wohlgemuth © Ben Wolf

Lisa Wohlgemuth – Die Newcomerin aus dem Erzgebirge

Lisa Wohlgemuth wurde am 11. März 1992 in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge geboren. Noch heute pflegt sie den Dialekt ihrer sächsischen Heimat. Aufgewachsen ist Lisa Wohlgemuth mit ihrer Familie in Neuendorf, einem Ortsteil von Wiesenbad im Erzgebirgskreis. Lisa Wohlgemuth hat noch vier ältere Geschwister. Als sie neun Jahre alt war, verlor sie ihren Vater bei einem Verkehrsunfall. Heute sagt die Sängerin, sie habe schon damals gesungen, um den schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten.

Singen, tanzen und eine Band

Als Lisa Wohlgemuth elf Jahre alt war, fand sie auch Spaß am Tanzen. Sie schloss sich einer Showtanz-Truppe an und sammelte bei diversen Auftritten Bühnenerfahrung. Später gehörte sie zu den Mitgliedern der Band Broken Promises. Neben der Freude am Tanzen und Singen entwickelte Lisa Wohlgemuth eine weitere Leidenschaft. Die Welt des Motorsports, ob Motorräder oder schnelle Autos, faszinierte sie. Sie arbeitete als sogenanntes Grid Girl auf verschiedenen Rennstrecken und war eine Art Hostess, die bei den Rennen für Promotionszwecken eingesetzt wurde. Bei dem Fotowettbewerb „So sexy ist das Erzgebirge“ schaffte sie es unter die ersten Zehn. Sie schloss die Schule mit der Mittleren Reife ab und absolvierte eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Später folgte noch eine Lehre als Friseurin. Ihren Wunsch, einmal Sängerin zu werden, verlor sie dabei nie aus den Augen. Sie bewarb sich 2013 bei der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) vom Sender RTL. Sie überstand die Vorrunde der zehnten Staffel von DSDS, obwohl Juror Dieter Bohlen ihr vorhielt, ihre Stimme würde sich im „Mittelbereich“ befinden.

Von der ersten Liveshow bis ins Finale

In der folgenden Liveshow sang sie „I’m like a Bird“ von Nelly Furtado und wurde von den Zuschauern Woche für Woche eine Runde weiter gewählt. Am Ende stand sie zusammen mit der Schweizerin Beatrice Egli im Finale. Dort sang sie einen Titel, den Dieter Bohlen eigens für die junge Frau aus dem Erzgebirge komponiert hatte. Mit dem Song „Heartbreaker“ konnte sie sich am Ende nicht gegen ihre Schweizer Konkurrentin durchsetzen. Beatrice gewann das Finale überlegen und wurde der Superstar 2013. Lisa Wohlgemuth erhielt nur 29,75 Prozent der Zuschauerstimmen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Wenige Wochen nach der Sendung brachte sie den Song „Heartbreaker“ auf den Markt. Dieter Bohlen produzierte die Aufnahme mit Lisa Wohlgemuth. „Heartbreaker“ landete gleich nach Erscheinen im Mai 2013 auf Platz 8 der deutschen Singlecharts und kletterte später sogar auf den zweiten Rang. Mit „Ich fliege“ veröffentlichte im Juli 2013 ihre zweite Single. Passend dazu erschien auch das gleichnamige Musikvideo. Offiziell nennt die Künstlerin sich jetzt nur noch Lisa. In dem Musical „Willie – der Weihnachtsstollen“ wird Lisa im November und Dezember 2013 zum ersten Mal in einer Bühnenrolle zu erleben sein. Sie schlüpft bei der Aufführung der Comödie Dresden in die Rolle des Baisertörtchens Krümel. Als Krümel verliebt sie sich in den Stollen Willie.##galerie##


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