Mara Kayser

Mara Kayser © Manfred Esser

Mara Kayser machte ihr Hobby zum Beruf

Mara Kayser ist eine deutsche Sängerin, die sowohl im Schlager-, als auch im volkstümlichen Bereich erfolgreich ist. Sie wurde am 2. April 1966 in Rumänien in der Marktgemeinde Sanktanna geboren und lebt heute in Saarbrücken. Mit der Musik kam sie bereits mit 15 Jahren in Berührung. Die den Banater Schwaben zugehörige Jugendliche sang in einer Band, die an den Wochenenden bei Tanzveranstaltungen spielte. Später wurde sie zur Industriekauffrau ausgebildet. Bis zum Jahr 1995 arbeitete Mara Kayser als Chefsekretärin. Aber schon 1991 wurde ein ehemaliges Bandmitglied der Flippers auf die junge Sängerin aufmerksam und lud sie zum Probesingen in sein Studio ein.

Nach den Probeaufnahmen im Studio von Claus Backhaus vergingen noch ein paar Jahre, ehe Mara Kayser den Schritt von der Hobbysängerin zur professionellen Musikerin wagte. 1995 war es dann so weit. Zuvor waren schon die Alben „Herz aus Gold“ (1992) und „Ein kleines Vergissmeinnicht (1994) erschienen. Bis 2003 war Claus Backhaus in Personalunion der Produzent, Komponist, Texter und Manager der Künstlerin aus dem Banat. Die fleißige Sängerin produzierte während dieser Zusammenarbeit jedes Jahr ein neues Album, darunter auch die Weihnachts-CD „Frohes Fest“ (1998) und „Zeit für Gefühle“ (2002). Im Jahr 2005 begegnete Mara Kayser dem Komponisten und Produzenten Wolfgang Herrmann. Aus dieser Begegnung entstand das Album „Angekommen“ (2006). Hier trat die Künstlerin zum ersten Mal auch als Textdichterin in Erscheinung. Inhaltlich und musikalisch lässt sich das Album „Angekommen“ in die Kategorie „anspruchsvoller deutscher Schlager“ einordnen. Mara Kayser war nun nicht mehr ausschließlich die Sängerin volkstümlicher Melodien. Mit „Alle Männer dieser Welt“ veröffentliche sie 2006 auch ihre erste Schlagersingle. Mara Kayser trat insgesamt viermal beim „Grand Prix der Volksmusik“ auf und gewann mehrfach die „Volkstümliche Hitparade im ZDF“ und die „Schlagerparade der Volksmusik“. Sie war mit ihren Titeln häufig in den Hitlisten der deutschen Radiosender vertreten und legt jährlich rund 100.000 Kilometer zurück, um ihre zahlreichen Veranstaltungen und andere Verpflichtungen zu bestreiten. Damit sie dafür die notwendige Fitness mitbringt, bevorzugt Mara Kayser die ayurvedische Küche und sucht durch Meditation den notwendigen Ausgleich zwischen Arbeit und Erholung zu finden. 2013 erschien ihr Album „Farben“ mit Songs wie „Unser kleines Lied“ und „Es gibt immer eine zweite Chance“.

Malen für den guten Zweck

Ein gutes Mittel zum Stressabbau ist für Mara Kayser auch die Malerei. 2005 hatte sie in Frankenthal ihre erste eigene Ausstellung und war dort Gast im Rahmen der Kulturtage. Eine Ausstellung ihrer Werke in Monsheim verband die Künstlerin mit einem guten Zweck. Den Verkaufserlös für ihre Bilder spendete sie nach Ausstellungsende der Bibliothek einer örtlichen Grundschule. Auch bei verschiedenen Benefizveranstaltungen war die malende Sängerin zugegen. Bei der großen Benefizgala der Volksmusik sang sie mit Kollegen zugunsten des Freiburger Fördervereins für krebskranke Kinder, um nur ein Beispiel ihres sozialen Engagements zu nennen.


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