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Peter Sebastian

Peter Sebastian © 2015.petersebastian.de

Peter Sebastian – Mr. Gute Laune der Deutschen Schlagers

Peter Sebastian ist ein deutscher Sänger, Texter, Produzent und Moderator. Gelegentlich war er auch als Schauspieler in der ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ zu sehen. Das Multitalent wurde am 8. Januar 1958 in Fürth geboren. Er wuchs mit fünf Geschwistern auf einem Bauernhof in der Nähe seiner Geburtsstadt auf. Mit knapp 22 Jahren veröffentlichte er 1980 seine erste Schallplatte. Damals war er noch dem volkstümlichen Bereich verbunden und sang bekannte Volkslieder wie den „Schneewalzer“ und „Jetzt kommen die lustigen Tage“. Ab Mitte der 1980er Jahre widmete er sich vermehrt dem deutschen Schlager.

Erfolgreich als Solist und im Duett mit Gino D’oro

Nach einigen Achtungserfolgen gelang Peter Sebastian 1989 mit dem Schlager „Du schwarzer Zigeuner“, den zuvor schon Vico Torriani gesungen hatte, der erste Hit. Unter dem Namen „Die Zwei“ sang er später mit Gino D’oro im Duett. Mit Titeln wie „Walzer der Rose“ und „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ erzielte das Duo große Erfolge. Aber Peter Sebastian beließ es nicht beim Singen und gründete noch nebenbei die Plattenfirma TOI TOI TOI Records. Als Texter und Produzent war er unter anderem für Lolita, Wolfgang Sauer, Chris Andrews und Ulla Norden tätig. Jungen Künstlern half er bei den ersten Gehversuchen im Showgeschäft. Für Yvonne Catterfield, die damals noch unter dem Namen Vivianne auftrat, schrieb er den Text „Du bleibst immer noch du“. Der Song wurde mit einer „Goldenen Schallplatte“ ausgezeichnet. Im Jahr 2000 lebte der Künstler in der Türkei. Daraus ergab sich die Zusammenarbeit mit dem türkischen Sänger Jenque Ba?o?lu, mit dem er auf dem 2003 erschienen Album „Konsequent“ zweimal im Duett zu hören ist. Peter Sebastian war Gast in zahlreichen Fernsehsendungen wie der ZDF-Hitparade, der Deutschen Schlagerparade (MDR) oder der NDR-Sendung Freut euch des Nordens und hat selbst im Fernsehen und im Radio moderiert. Im Winter 2011 erkrankte Peter Sebastian an Stimmbandkrebs und besiegte die Krankheit im Sommer 2012. Anlässlich seines 30-jährigen Bühnenjubiläums 2013 veröffentlichte er im November 2012 sein neuestes Album „Mitten im Sein“. Es besteht aus CD und DVD. Auf der CD sind einige bekannte Titel, so auch Sebastians Hit „Du schwarzer Zigeuner“, sowie ganz neue Lieder enthalten. Insgesamt befinden sich 20 Aufnahmen auf dem Album. Die DVD zeigt 15 selbstgedrehte Videoclips zu den Songs des in Hamburg lebenden Künstlers.

Peter Sebastian hilft Menschen in Not

Zu Sebastians großen Vorbildern zählt Karl-Heinz Böhm. Wie dieser will auch Peter Sebastian sich für Menschen einsetzen, die in Not geraten sind. In Hamburg ist er zugleich Botschafter und Förderer des „Gemeinnützigen Jugendwerks unfallgeschädigter Kinder“ der Hamburger Polizei. Dafür wurde er 2005 zum Ehrenkommissar ernannt. Im Jahr 2012 erhielt er die Medaille in Silber für seine Arbeit „im Dienste des Volkes“ der Hansestadt Hamburg. Außerdem half Peter Sebastian unter anderem Spenden für das „Kinderhaus Berlin-Mitte“ zu sammeln. Zusammen mit der „NDR 1 Welle Nord“ ist er für das „Kinderschutz-Zentrum Kiel“ aktiv.


2 Kommentare

  1. Ortwin Krüger (29.06.2017 - 15:40 Uhr)

    Hallo, Peter.
    Ich komme schon seit Jahren zu Deinen Benefizveranstaltungen in die Friedrich-Ebert-Halle. Wie in jedem Jahr, ist auch dieses Jahr wieder um 5,00 € teurer geworden. Hinzu kommen noch 4.-€ Vorverkauf. Da ich immer 4 Karten benötige, habe ich diesmal 176.-€ ausgegeben. Hinzu kommt dass die besten Plätze schon immer reserviert sind. Langsam vermisse ich bei Dir den Maßstab. Wo bleibt da die soziale Gerechtigkeit? Es ist toll, dass Du dich sozial engagiert.. Überlege mal, ob Du nicht langsam überziehst!

  2. Heike Steen (06.01.2018 - 02:45 Uhr)

    was heißt langsam überziehen,`????? Ich habe Konzertkarten ab €100,– gesehen. Die sind nur für den Künstler, bei Peter wird ja auch einiges an Spenden für soziale Zwecke abgezogen. Der Vorverkaufspreise von € 4,oio geht an die Vorverkaufskasse und nicht an Peter.

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