Ute Freudenberg

Ute Freudenberg © Manfred Esser

Das Leben von Ute Freudenberg

Ute Freudenberg – Kurz & Knapp

Seit vielen Jahren ist Ute Freudenberg in der Musikbranche zu Hause. Alles begann für sie im Alter von 15 Jahren, als sie durch einen Zufall in einem Ferienlager entdeckt wurde. Bis heute bringt sie sehr abwechslungsreiche Singles und Musikalben heraus, die allesamt in den Charts vertreten sind.

Mit 16 setzte sie sich mit fünf weiteren Mädchen in einem Musikwettbewerb durch; dies führte zu einem großen Fernsehauftritt in der Sendung „Sechs Mädchen und Musik“. Grund genug, ein Studium an der bekannten Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar anzutreten, währenddessen sie mit Mitstudenten die Rockband „Elefant“ gründete und vor allem in der damaligen DDR regionale Erfolge erzielte. Songs wie „Jugendliebe“ sind bis heute unvergessen.

Ute Freudenberg: Umzug nach West-Deutschland

Nach einem Auftritt in Hamburg in der „Aktuellen Schaubude“ 1984 kehrte die Sängerin nicht wieder in die DDR zurück, sondern ließ sich in Düsseldorf nieder. Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre geriet ihre Karriere richtig ins Rollen mit Songs wie „This was the last time“ oder „Ein Tag wie heut“. Viele Fernsehauftritte im deutschen Fernsehen machten sie einem großen Publikum bekannt. 1996 zog es sie zurück in ihre Geburtsstadt nach Weimar, doch musikalisch ging es weiter bergauf. Aufgrund ihres 25-jährigen Bühnenjubiläums veranstaltete Ute Freudenberg ein Galakonzert mit vielen anderen Künstlern, wie z.B. der bekannten Band Karat, zu derm 25-jährigen Jubiläum sie die Fernsehsendung „Ich liebe jede Stunde“ moderierte.

Ute Freudenberg: Alben und Auszeichnungen

Die Musikalben von Ute Freudenberg sind sehr erfolgreich. Die Alben „Im Namen der Liebe“ und „Puppenspieler“ entstanden in Zusammenarbeit mit den Produzenten Franz Bartsch und Bodo Kommnick; vor allem die Alben in Zusammenarbeit mit Christian Lais stellten sich als große Charterfolge heraus. So kletterte „Ungeteilt“ aus dem Jahr 2011 auf Platz 14 und das Album „Spuren von uns“ auf Platz 13. Zahlreiche Preise krönen ihre Erfolge. In den 80er-Jahren wurde sie gleich vier Mal zur beliebtesten Sängerin der DDR gewählt. 1998 erhielt sie den Medienpreis die „Goldene Henne“ und 2006 „Herbert-Roth-Preis“ des Landes Thüringen.

Zur Person

Ute Freudenberg wurde am 12. Januar 1956 in Schöndorf bei Weimar geboren. In ihrer Heimatstadt absolvierte sie ein Studium der Tanz- und Unterhaltungsmusik an der Franz-Liszt-Musikhochschule und besitzt damit nicht nur musikalisches Talent, sondern auch die theoretische Basis, um als Berufsmusikerin erfolgreich zu sein. Bis 1984 gehörte sie zu den beliebtesten Sängerinnen der DDR – bis sie aus unbekannten Gründen die Unterstützung des Staatlichen Komitees für Unterhaltungskunst und ihrer Plattenfirma Amiga, der einzigen der DDR, verlor. Da sie deswegen für sich keine berufliche Zukunft in der DDR sah, blieb sie nach einem Fernsehauftritt 1984 in Hamburg in Westdeutschland (Düsseldorf). 1995 kehrte sie jedoch in ihre Heimat Weimar zurück, mit der sie sich immer verbunden fühlte.

Von 1984 bis 2010 war Ute Freudenberg mit dem 13 Jahre älteren Stuntman Peter Pieper verheiratet, den sie 1981 bei einem Auftritt kennenlernte. Entgegen diverser Gerüchte führt sie keine Liebesbeziehung mit ihrem Duettpartner Christian Lais.

Musikerin von Kindesbeinen an

Die musikalische Karriere von Ute Freudenberg begann früh. Ihr Gesangstalent wurde entdeckt, als sie mit jungen 15 Jahren an einem Ferienlager in Strausberg teilnahm. Schon im nächsten Jahr hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt bei „“Sechs Mädchen und Musik““. Gegen Ende ihres Studiums gründete sie zusammen mit Kommilitonen die Band „“Elefant““, die in der DDR große Erfolge feierte. Nach dem Verlassen der Band mit ihrer Übersiedlung nach Westdeutschland arbeitete Ute Freudenberg als Studiomusikerin in Düsseldorf und zeitweise als Solistin auf großen Kreuzfahrtschiffen. Einschlagenden Erfolg hatte sie 1988 mit dem Lied „“This Was The Last Time““, das als Titelmelodie des Tatortes „“Pleitegeier““ verwendet wurde. Ohne ihre Zustimmung wurde ihr dabei von ihrer Plattenfirma der Künstlernamen „“Heather Jones““bverliehen, den sie aber nur kurzzeitig verwendete und seitdem ihre Erfolge unter ihrem echten Namen feiert.

Das bekannteste Lied von Ute Freudenberg bzw. der Band Elefant ist „“Jugendliebe““ und gilt nach einer Umfrage des MDR und einiger Illustrierten als „beliebtester Osthit aller Zeiten“. Zu den ersten Solohits in Westdeutschland gehört „“Ein Tag wie heut““, eine deutsche Version von „“One Moment in Time““ von Whitney Houston. Ihr erfolgreichstes Lied nach der Wende ist „“Komm, wir fahr’n ans Meer““, welches 13 Wochen lang zu den fünf von Schlagerradiosendern meistgespielten deutschen Titeln gehört. Zusammen mit ihrem Kollegen Christian Lais landet sie die Duett-Hits „“Auf den Dächern von Berlin““ (Hit des Jahres 2011) und „„Ungeteilt““, wofür sie die Goldene Schallplatte erhielt und für den Echo nominiert wurde. Auch viele weitere Titel der beiden zugehörigen Alben aus dem „Duett-Jahr“ haben durchschlagenden Erfolg und belegen mehrfach auf ersten Plätzen.

Soziales Engagement

Schon vor ihrer Rückkehr in die neuen Bundesländer übernahm Ute Freudenberg ohne zu zögern die Schirmherrschaft über das Ronald McDonald Haus in Jena, als sie um die Übernahme dieses Ehrenamtes gebeten wurde. Mit zahlreichen Benefizkonzerten und weiteren Spendenaktionen setzt sie sich nachhaltig für die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung und weitere Vereine und Organisationen ein. Zudem bittet sie ihre Fans, von Souvenirs und Geschenken an sie abzusehen und stattdessen auf ein von ihr eingerichtetes Konto zu spenden, von dem regelmäßig hohe Summen an die Kinderhilfe Stiftung oder an anlassbezogene Aktionen gehen.

Ehrungen und Auszeichnungen

Sowohl für ihre musikalischen Leistungen als auch für ihr soziales Engagement erhält Ute Freudenberg immer wieder Ehrungen und Auszeichnungen verschiedenster Art:

1975: Erhalt des Nachwuchspreises beim DDR-Chansonwettbewerb in Frankfurt (Oder)

1982: Verleihung der Goldmedaille beim DDR-Interpretenwettbewerb

1980 – 1984: Jeweils Wahl zur beliebteste Sängerin der DDR

1998: Verleihung der Goldenen Henne in der Kategorie Musik

2005: Auszeichnung des beliebtesten Osthits aller Zeiten während der Verleihung der goldenen Henne

2006: Herbert-Roth-Preis als erfolgreichste Thüringer Künstlerin

2008: Bundesverdienstkreuz am Bande, verliehen für ihr Engagement für die McDonald’s-Kinderhilfe-Stiftung

2010: Überraschende Verleihung des Fernsehpreises 2010 des MDR in der Rubrik Charity, ebenfalls für ihr Engagement für die Kinderhilfe-Stiftung

2011: Erhalt des Awards des Magazins smago!

Ehrungen erhält Ute Freudenberg nicht nur in Form von Preisen und Auszeichnungen und auch nicht nur für ihre Musik. 1999 wurde ihr der Orden „“Till – der Schelm, – ein Mensch“ des Braunschweiger Karnevalsvereins“ verliehen; 2010 erhielt sie den „Faustorden des Handwerker Carneval e.V.“

Weitere Ehrungen kommen aus dem Bereich der Botanik: 2009 wurde in Dresden eine Orchideenzüchtung nach ihr benannt („“Phalaenopsis Ute Freudenberg““) und seit 2010 trägt eine Beetrose aus dem Rosengut Langerwisch den Namen „“Jugendliebe““.

Ute Freudenberg Autogrammadresse

Um Dein ganz persönliches Autogramm von Deinem Star zu erhalten, sende Deinen Autogrammwunsch und einen frankierten Rückumschlag an folgende Adresse:

Ute Freudenberg
Postfach 2660
99407 Weimar


2 Kommentare

  1. Frank Krüger (03.05.2017 - 01:16 Uhr)

    Die Musik ist mehr als nur eine Jugendliebe und erinnert mich immer an dieser Zeit.

  2. Karin Braun (05.09.2017 - 00:00 Uhr)

    Ute ist für mich die beste Sängerin. Ihre Stimme ist einfach nur schön. Sie hat Wiedererkennungswert Die Texte sind spitzenmäßig.

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