Willi Gabalier

Willi Gabalier © Bauer Entertainment

Willi Gabalier – … und noch ein talentierter Gabalier!

Willi Gabalier – mit vollem Namen Wilhelm Gabalier –wurde am 22. September 1981 im österreichischen Friesach als Sohn von Wilhelm und Huberta Gabalier geboren. Willi Gabalier ist das älteste von vier Geschwistern; seine jüngere Schwester und auch sein Vater nahmen sich im Abstand von weniger als zwei Jahren beide das Leben, ein schwerer Schlag für den noch jungen Willi.

Sein Bruder Andreas ist bereits seit 2009 erfolgreich im Schlagerbusiness unterwegs. Willi Gabalier studierte Kunstgeschichte, Geographie und Theologie und ist eigentlich Profitänzer, hat aber mittlerweile ebenfalls ein Album aufgenommen. Dabei spielte die Musik eigentlich in seiner Kindheit zunächst eine größere Rolle als das Tanzen, zu dem er erst als Jugendlicher fand. Als Kind hatte er Klavier- und Querflötenunterricht und sang mit Begeisterung im Chor und einer Band – doch dann tauschte er den Musiklehrer gegen attraktive Tanzpartnerinnen ein, wie er augenzwinkernd sagt.

Das Allround-Talent zeigt nun auch sein musikalisches Können…

Willi Gabalier erreichte einen größeren Bekanntheitsgrad zunächst vor allem durch seine Auftritte in der Sendung „Dancing Stars“ im ORF. 2012 tanzte er dort erstmalig gemeinsam mit Brigitte Kren, mit der er Platz 4 erreichte; 2013 nahm er erneut teil und belegte mit Christina Leuthner sogar Platz 2. Mit dem intensiven Tanztraining begann Willi Gabalier bereits als Jugendlicher, im Alter von 15 Jahren. Zugunsten des intensiven Tanztrainings vernachlässigte er gerne auch schon mal etwas die Schule– doch auch das machte sich bezahlt: Als Turniertänzer war er jahrelang sehr erfolgreich und gewann zahllose Preise. 2008 wechselte er ins Profilager. Mit seiner damaligen Lebensgefährtin und Tanzpartnerin Babsi Koitz wurde er im Folgejahr österreichischer Profimeister. Eine weitere Besonderheit seiner Tanzlaufbahn: Er spezialisierte sich nie auf eine Stilrichtung, sondern tanzt sowohl Standard als auch lateinamerikanische Tänze.

Im Jahr 2012 erschien Willi Gabaliers erstes musikalisches Werk: das Album „Damenwahl“, das mit oft stark erotisch aufgeladenen Texten verführt. Das zweite Album, das bekannte Hits von Falco, Peter Alexander und anderen Größen der deutschen Musikszene im neuen Gewande erklingen lässt, ist derzeit in Arbeit – ein erster Vorgeschmack darauf ist Gabaliers aktuelle Single „Das weiße Rössl am Wolfgangsee“, bei dem sich die Hörer von seinem Talent, Klassiker ganz modern wiederzubeleben, überzeugen können.

Auch sonst: rundum engagiert in den verschiedensten Feldern!

Nicht nur als Tanzsportler und Musiker ist Willi Gabalier aktiv: Sehr am Herzen liegt ihm – als studiertem Kunsthistoriker – auch der Erhalt schöner alter Gebäude. Hätte es mit der künstlerischen Karriere nicht geklappt, so Gabalier, hätte er sich dem Denkmalschutz gewidmet. Ehrenamtlich setzt er sich daher auch für den Erhalt alter Bauernhäuser ein. Zudem gehört zu seinem ehrenamtlichen Aufgabenspektrum das Integrationstanzen, das dem Abbau von Vorurteilen dient, ebenso wie das Tanzen als Präventionsmaßnahme bei Burnout-Gefahr. Tanz ist für Willi Gabalier insofern nicht bloß Spaß und Sport, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe.

Was man sonst noch wissen sollte…

Beruflich ist Willi Gabalier eigentlich schon voll und ganz ausgelastet, sollte man meinen – doch im Jahr 2013 eröffnete er nun auch noch seine eigene Tanzschule in der schönen österreichischen Metropole Graz.

Privat ist Willi Gabalier mit seiner fünf Jahre jüngeren aktuellen Tanzpartnerin Christina liiert. Das in der Presse so ausgiebig thematisierte „Brüderduell“ mit Andreas sieht er eher gelassen. Er habe ein sehr inniges Verhältnis zu seinem Bruder, erzählt er. Zudem seien die beiden sowohl musikalisch als auch charakterlich seit jeher so verschieden, dass eine echte Konkurrenz nicht aufkomme. Während Andreas eher den rustikalen Typus verkörpere, sei er eher der elegante; musikalisch stünde Andreas Rock näher, während ihm Tanzbarkeit und melodische Eingängigkeit wichtiger seien.


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