Neues von Nino de Angelo „Meisterwerke – Lieder meines Lebens“

Neues von Nino de Angelo „Meisterwerke – Lieder meines Lebens“ © Felix Rachor
Maria Landwehr
04.11.2014

Nino de Angelo, ein Meister des Wiederaufstehens mit unverkennbarem Timbre, stellt sein neuestes Album „Meisterwerke – Lieder meines Lebens“ vor. Es ist eine Art Chronik deutscher Hits und vereint 12 Songs von Meistern der letzten 50 Jahre Musikgeschichte – meisterhaft neu interpretiert.

Angefangen hat alles vor mehr als 30 Jahren, als der damals 20 Jahre alte Domenico Gerhard Gorgoglione alias Nino de Angelo mit der Ballade „Jenseits von Eden“ die deutschsprachigen Charts stürmt. Das war 1983 und sollte den Anfang von Millionen verkaufter Platten und einer großen Sängerkarriere markieren.

Wie viele erfolgreiche Musikerkollegen durchlief er viele Höhen, aber auch Tiefen, durchlebte Drogenexzesse, er- und überlebte Krebserkrankungen und blieb doch seiner Leidenschaft für die Musik treu. »Das Singen gab mir immer soviel Halt, soviel Power, das war für mich immer etwas ganz Besonderes. All diese Höhen und Tiefen, ich glaube, dass die vorbestimmt waren, dass sie mir helfen sollten zu lernen.«

Anders als sein erster Hit „Jenseits von Eden“, der die Menschen in den Achtzigern so sehr berührte, sind die „Lieder seines Lebens“ seiner neuen Kompilation nicht selbst komponiert, sondern von ihm neu interpretierte Werke anderer Meister. Sie sind bereits Hits. »Jeder Titel, den ich auf dem Album singe, hat mich berührt. Auch wenn ich die Songs diesmal nicht selbst komponiert oder die Lyrics geschrieben habe, so habe ich doch alles selbst gelebt. In jedem der Songs finde ich mich irgendwie wieder...Es ist schwer bei solchen großen Liedern, die bereits fantastisch interpretiert sind, einen neuen musikalischen Weg zu finden, denn man kann nur den engen Spielraum der Sprache und der Intonation nutzen...Die einzelnen Tracks sollten nicht so klingen, wie im Original, sondern etwas ganz eigenes bekommen, das war für mich besonders wichtig. Ich habe die Songs einfach adoptiert. Es sind jetzt am Ende meine Kinder - und ich bin sehr stolz darauf.«

So wagt er sich (wie Helene Fischer erst kürzlich in der ZDF-Gala) an eine Neuinterpretation von Udo Jürgens Klassiker „Merci Cherie“ von 1966 und überrascht, gleichermaßen mit seiner Version von „Du trägst keine Liebe in Dir“ von Echt von 1999, „Symphonie“ von Silbermond von 2004, „Der goldene Reiter“ von Joachim Witt von1981 oder „Wie soll ein Mensch das ertragen“ von Philipp Poisel. In der Adaption von Rosenstolz ' „Wir sind am Leben“ bringt Nino de Angelo alles auf einen Punkt. Er „sag(t) es laut“: Nino de Angelo ist am Leben und ein nicht zu überhörender Teil der deutschen Musikgeschichte.

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Maria Landwehr04.11.2014Maria Landwehr

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