«Drob’n auf dem Berg» mit den Jungen Zillertalern, voXXclub…

«Drob’n auf dem Berg» mit den Jungen Zillertalern, voXXclub… © Irene Lustenberger / Schlager.de

Von so vielen Leuten wird das idyllische Skigebiet Sedrun-Disentis im Schweizer Kanton Graubünden ansonsten wohl nur an Wintertagen überrannt. Die Schlagertage Sedrun hatten Stars aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und dem Südtirol angelockt. Das Publikum gab alles und machte von der ersten bis zur letzten Minute mit und bewies damit eindrücklich, dass die Schweizer feiern können.

Den Auftakt machte am Freitag die Steirerin Pia Vanelly, gefolgt von der Schweizerin Jessica Ming, die in ihrer Karriere bereits ein Duett mit Gilbert singen durfte. Der nachfolgende Künstler, Günther Sturm, präsentierte seinen für den Anlass komponierten Song «Schlagertage in Sedrun», und spätestens bei ihm standen Jung und Alt auf den Bänken.

Richtig Partystimmung kam bei den Jungen Zillertalern auf. Markus, Daniel und Michael animierten die Schweizer mit Hits wie «Auf der Bruck Trara», «Drob’n auf dem Berg» und «Helikopter» zum Mittanzen und Mitbewegen. Keinen hielt es mehr auf seinem Platz, und manch einer machte sich mit einer roten Zipfelmütze der «Juzis» auf den Heimweg.

Als Norman Langen, bekannt als Kandidat bei «Deutschland sucht der Superstar», die Bühne betrat, hinkte man dem Zeitplan bereits hinterher. Der smarte Sunnyboy begeisterte mit seinem Pop-Schlager vor allem die weiblichen Gäste. Hauptact des ersten Abends war DJ Ötzi, der mit seinen vielen Hits dem Publikum bis weit nach Mitternacht einheizte. Den Abschluss machte Matty Valentino mit seinem «Vogellisi» und stimmigen Après-Ski-Hits.

Am Samstag durfte das Publikum sogar noch länger feiern. Die schwierige Aufgabe, das Publikum anzuheizen, hatte Andreas Hastreiter. Der junge Bayer meisterte dies mit Bravour und gab die Bühne frei für die Schweizerin Vanessa Grand. Obwohl – oder vielleicht gerade weil – sie im Rollstuhl sitzt, versprüht sie eine ungeheure Lebensfreude und begeisterte mit ihrer glockenklaren Stimme.

Robin Marcs Anreise war nicht so weit wie diejenige seiner Kollegen. Der junge St. Galler zog vor allem die Mädels vor die Bühne und verzauberte diese mit seiner charmanten, bodenständigen Art und seiner markanten Stimme. Maria Da Vinci, die Schweizerin mit sizilianischen Wurzeln, präsentierte italienische und deutsche Lieder und trug dabei ein Kleid in den italienischen Farben – dies als Erinnerung an das schwere Erdbeben in der alten Heimat ihrer Eltern.

Der nächste Künstler ist in der Schweiz ein gern gesehener Gast: Marc Pircher. Der Tiroler begeisterte mit witzigen Sprüchen, gab seine Hits wie «Schatzi schenk mir ein Foto» und «Sieben Sünden» zum Besten und liess das Publikum praktisch keine Minute ausruhen.

Die nächste Künstlerin war nicht nur gesangstechnisch top, sondern auch optisch eine Augenweide: Francine Jordi. Die fröhliche Bernerin gab nicht nur ihre Hits «Träne» oder «Das Feuer der Sehnsucht» zum Besten, sondern auch Songs auf Italienisch und ein Beatles-Medley.

Bergfeuer, ein Trio aus dem Südtirol, schlug ruhigere Töne an, bevor es zum Abschluss nochmals richtig laut wurde.

Die fünf feschen Männer von voXXclub – zwei Schweizer, zwei Deutsche und ein Österreicher – sorgten vom ersten Moment an für gute Laune. Ihre Debutsingle «Rock mi» wurde zum Klassiker, und die Jungs eroberten die Charts in den drei Ländern. Mit ihrem A-Capella-Volxrock sorgt das Lederhosen tragende Quintett nicht nur für Stimmung, sondern auch für jede Menge Gekreische.

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