voXXclub im Exklusiv-Interview: Schuhplatteln im Land des Sambas

voXXclub im Exklusiv-Interview: Schuhplatteln im Land des Sambas © Schlager.de

Anfang Oktober reist voXXclub für 2 Wochen nach Brasilien, zu Auftritten, Fernsehsendungen und um am zweitgrössten Oktoberfest der Welt in Blumenau aufzutreten. Im November startet die zweite Hälfte ihrer «Geiles Himmelblau»-Tour. Schlager.de hat die fünf Jungs vor ihrem Auftritt in Schaan zum Interview getroffen.

Für alle, die euch noch nicht kennen. Wie würdet ihr euch selbst beschreiben?

Florian: Am besten beschreiben wir uns gegenseitig. Das ist lustiger.

Gut, beginnen wir mit Christian.

Stefan: Christian ist ein herzensguter, lieber Mensch.

Michi: Aber gleichzeitig ist er auch eine Diva (lacht).

Florian: Der Christian ist ein Bergbub. Er ist auf einem Bauernhof auf dem Hasliberg geboren. Und er ist unser Koch.

Michi: Christian ist selbstreflektierend. Er überlegt oft, warum etwas so ist und warum er so reagiert. Und erklärt seinem Gegenüber dann, warum er so fühlt.

Stefan: Er kümmert sich auch ständig um andere und unterhält sich gerne mit anderen.

Und Stefan?

Christian: Stefan ist der zweite Schweizer. Und er ist Zwilling. Vom Charakter her ist er ein Teddybär. Er ist verträumt, trinkt gerne Kaffee und liest oft Zeitungen. Er ist sehr musikalisch und spielt Gitarre. Er stammt aus einer musikalischen Familie.

Florian: Wenn Stefan etwas zu Essen bestellt, und danach jemand anders, sagt Stefan oft: «Ach, das hätte ich jetzt doch bestellen sollen!» (lacht)

Michi: Das ist der Futterneid des Zwillings.

Bini: Stefan hat das Talent, dass er immer die Pointen verhaut, wenn er Witze erzählt. (lacht)

Florian: Stefan ist ein Sonnenschein und eine Frohnatur.

Und was gibt es über Flo zu erzählen?

Michi: Flo ist unser Deutscher.

Bini: Flo ist ein lustiger Geselle, der gerne mal ein Gläschen Bier trinkt.

Stefan: Und er ist sehr kommunikativ.

Christian: Flo ist ein guter Organisator. Wir sind sehr froh drum, dass er alles an die Hand nimmt.

Bini: Flo ist das Gegenteil von mir. Bei mir dauert es lange, bis mir etwas peinlich ist. Bei Flo geht es schneller. Da müssen wir uns jeweils in der Mitte finden.

Christian: Flo kennt sich super aus in Sachen Recht. Wir sind fünf kreative Köpfe, und Flo kann die Fäden zusammenhalten.

Michi: Ich habe früher mit Flo zusammen gewohnt. Und er hat jedes unsinnige Küchen- und Haushaltsgerät, das es gibt. Er liebt Technik und technische Errungenschaften und deshalb muss er alles haben. Ob er diese jeweils gebraucht hat, weiss ich nicht (lacht).

Flo: An dieser Stelle muss ich wiedersprechen. Jedes von diesen Geräten ist sinnvoll.

Und nun Michi…

Stefan: Der Michi denkt, er sei der Intelligenteste von uns (lacht). Nein, im Ernst. Er kann wirklich gut Texte schreiben, darin ist er begabt. Und Michi und ich spielen gerne Fussball zusammen, Bini kommt dann auch meist hinzu.

Bini: Michi und Stefan bringen – vorsichtig gesagt – den Wahnsinn in die Gruppe. Wenn im Bus alle schlafen wollen und du einen lauten Jodler hörst, dann weiss man wer das war.

Christian: Michi bringt den österreichischen Charme in die Gruppe und spricht jegliche unangenehmen Dinge auf eine sympathische Art an.

Florian: Und er ist sehr musikalisch.

Und zu guter Letzt Bini.

Michi: Bini ist ein Lebemann und steht auf Abenteuer. Bini versucht, alle Extreme auszuloten. Er muss auf den 8000er-Berg steigen, ihm reicht der 2000er nicht. Er hat den Hang, zu übertreiben (lacht). Man muss immer 50 % abziehen von dem, was er sagt. Und dann ist es immer noch geil.

Florian: Bini ist viel gereist. Er erzählt die Geschichten öfter, aber es ist immer wieder schön, ihm zuzuhören, weil er das wirklich erlebt und gelebt hat.

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Heute Liechtenstein, morgen Luxemburg und dann wieder quer durch Deutschland. Ist das auf Dauer nicht stressig?

Florian: Wenn man etwas gerne macht, dann ist es egal, wenn es anstrengend ist. Wir lieben das, was wir tun und machen das sehr gerne. Natürlich ist es anstrengend, aber das ist nichts Negatives. Man ist vielleicht müde, aber man freut sich auf die Auftritte.

Wie oft seid Ihr überhaupt zu Hause?

Bini: In diesem Jahr haben wir eine gute Balance bekommen, wo wir sagen können, wir sind viel zu Hause. Wir sind zum Teil verheiratet oder haben Partner, Freunde und Familie. Und jetzt, im vierten Jahr, können wir sagen, dass wir einen guten Ausgleich gefunden haben. Die ersten zwei bis zweieinhalb Jahre waren sehr intensiv, weil wir das Ganze aufbauen mussten. Da gabs wirklich Jahre, da hatten wir praktisch keine freien Tage. Ich bin froh, dass wir uns nun etwas zurücknehmen konnten.

Wisst Ihr morgens, wenn Ihr aufwacht, jeweils, wo ihr seid?

Florian: Man kommt schon erstmal etwas durcheinander. Unsere Tour wird zusammengestellt. Aber wenn wir vor Ort sind, informieren wir uns schon: Wo sind wir, wie sind die Leute, was für ein Konzert geben wir? Es ist wichtig, wenn wir auf der Bühne wissen, für wen wir überhaupt singen. Wir lernen zwar nicht die Stadt kennen, aber zumindest die Menschen.

Im Oktober reist ihr für zwei Wochen nach Brasilien? Ich nehme an, dass das keine Ferienreise ist. Was macht ihr dort unten genau?

Michi: Wir wurden von unserem Kooperationspartner Underberg eingeladen. Sie sind seit Jahren am Oktoberfest in Blumenau mit dabei, und dieses Jahr nehmen sie uns mit. Wir dürfen fünf Tage lang am zweitgrössten Oktoberfest der Welt auftreten und werden danach noch drei Tage Rio unsicher machen. Wir werden das Alpenland-Flair und neue alpenländische Volksmusik nach Brasilien bringen und versuchen, den Samba-Tänzern den Schuhplattler zu lehren (lacht). Im Gegenzug sollen sie uns den Samba in die Hüften schwingen.

Bini: Ausserdem ist noch ein Kamera-Team mit dabei, das tagsüber drehen wird. Jeder Tag ist eigentlich schon durchorganisiert, das ganze Programm wird nicht ohne werden.

Im November folgt die zweite Hälfte der «Geiles Himmelblau»-Tour. Worauf dürfen sich eure Fans freuen?

Christian: Es ist die bisher persönlichste Tour. Wir werden zweieinhalb Stunden die Lieder aus unseren drei Alben präsentieren. Das Spezielle daran ist, dass wir von einer Live-Band begleitet werden, einer vierköpfigen Frauen-Band. Wir werden dem Publikum richtig einheizen. Vorband sind La Goassn, sozusagen unsere drei kleinen Schwestern. Es wird ein sehr abwechslungsreicher Abend, den man nicht verpassen sollte.

Gibt es Unterschiede zum ersten Teil der Tour?

Stefan: Es sind 2,5 Stunden mit Musik, grosser Show, Liveband, viel Gesang und viel Emotionen. Das Publikum kann mittanzen, mitfeiern, mitsingen, mitlachen oder einfach nur geniessen. Jeder wie er möchte. Die Besucher werden auf alle Fälle 2,5 Stunden bestens unterhalten und hoch zufrieden mit einem Lächeln nach Hause gehen.

Michi: Wer uns kennt, weiss, dass kein Konzert, auch wenn es nur eine Stunde dauert, genau gleich ist wie das vorherige. Es hängt auch immer auch von der Kommunikationslust (lacht) der Zuschauer ab, und je nachdem sind auch unsere Reaktioenn immer wieder andesr – mal lustig, mal mitfühlend, usw.. Es ist immer ein Erlebnis für das Publikum, aber auch für uns. Denn kein Abend ist gleich.

Ihr seid oft zusammen unterwegs. Gibt es da nie Streit?

Christian: Nein, es gibt keinen Streit aber wo kreative Köpfe sind, gibt es Meinungsverschiedenheiten - Männerstreit. Das ist aber nichts Negatives, sondern etwas sehr Bereicherndes. Wir kennen uns sehr gut und respektieren einander. Und wenn es Probleme gibt, wird darüber gesprochen. Und Reden löst jedes Problem.

Wir danken Euch für das Interview und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

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