Patrick Lindner und die “Stimmen der Berge” auf Deutschlandtournee

Patrick Lindner und die “Stimmen der Berge” auf Deutschlandtournee © Thomas Rank/Schlager.de

Zur Zeit ist er auf großer Tournee mit den „Stimmen der Berge“. Das ist ein Quintett, das aus den Regensburger Domspatzen hervorging. Die fünf, die sich vor drei Jahren zusammen taten, feierten unter anderem schon Erfolge in Tschechien und der Slowakei, wo sie in Hallen vor 5.000 Besuchern spielten.

Im Rahmen der Tournee unter dem Motto “Heimat, deine schönsten Lieder“ sind sie jetzt auf großer Tournee. Der Eintrittspreis ist wirklich jeden Cent Wert. Das Auditorium bekommt in den fast drei Stunden Unterhaltung vom Allerfeinsten geboten.

Patrick Lindner eröffnete das Konzert der gut besuchten Veranstaltung mit dem ersten Lied, dann kamen die “Stimmen der Berge” auf die Bühne und nahmen das begeisterte Auditorium auf eine musikalische Reise mit Liedern wie „Im Frühtau zu Berge” bis hin zu „La Pastorella“. Bemerkenswert sind die ausgebildeten Stimmen der fünf Sänger. Der geneigte Besucher hat den Eindruck, jede Stimme einzeln zu hören. Dass sie A-cappella-Gesang beherrschen, machte das Quintett, das eine Sendung im Deutschen Musikfernsehen hat, mit dem Lied Bayernland deutlich.

Vor der Pause nahm dann Patrick Lindner das Auditorium auf eine musikalische Achterbahnfahrt, wie auch der Titel einer seiner jüngeren Songs lautet. Mit der „kloanen Tür zum Paradies“ hatte er 1989 seinen ersten Hit. Von da an ging es die Karriereleiter rauf. Der Münchener hatte zusammen mit den „Günzburger Lindner Chören“ seine großen Hits und Songs aus seiner aktuellen Platte gesungen.

In der Pause nutzten die Fans die Gelegenheit, den Stars nahe zu kommen, und sich mit ihnen fotografieren zu lassen, CDs zu kaufen oder auch Patrick Lindners Kochbuch zu erwerben. Die Künstler hatten keinerlei Starallüren und erfüllten jeden Wunsch.

Im zweiten Teil ging die musikalische Reise mit den Stimmen der Berge zuerst nach Italien: „Volare“ und von dort über die “Berliner Luft” in den Böhmerwald. Improvisieren mussten die Fünf, weil kurzzeitig die Technik ausfiel. Doch die Truppe meisterten die Reise zu den Böhmischen Liedern mit Bravour zur Freude des Publikums. Patrick Lindner erinnerte im zweiten Teil noch an Peter Alexander und Daliah Lavi, mit ihr hatte er sein erstes Duett gesungen hatte. Nach mehreren Zugaben und Standing Ovations ging ein Konzert zu Ende, bei dem man den Alltag vergessen konnte, und einige Stunde in der berühmten „Heilen Welt“ verweilen konnte. Mit “Sierra Madre” von allen Akteuren gesungen ging ein schöner musikalischer Abend zu Ende.

Thomas Rank

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