Margot Hellwig: „Ich wollte nicht mehr allein im Doppelbett schlafen“

Margot Hellwig: „Ich wollte nicht mehr allein im Doppelbett schlafen“ © Kerstin Joensson
Lara Kurrer | DAS NEUE BLATT
Redakteurin für Sonderaufgaben
28.08.2017

Seit ihr geliebter Mann Arthur Lindermayr († 90) im vergangenen November starb, kämpft sich Margot Hellwig ins Leben zurück (Schlager.de berichtete). „Aber ich verkrieche mich doch sehr. Ich bin sehr gern allein mit unserer Hündin Leni zu Hause“, gibt die Volksmusik-Legende im Gespräch mit DAS NEUE BLATT zu. Ihren Söhnen versprach sie, dass sie ihre Tage spätestens ab dem 1. Januar 2018 wieder aktiver gestalten wird. „Ich möchte nach dem Trauerjahr in den Zirkus und in die Operette.“

 

Momentan verändert die Sängerin einiges in ihrem Münchener Zuhause. „Ich ließ gerade erst unser Ehebett zersägen und schlafe jetzt in Arthurs Hälfte.“ Ein neues Möbelstück kam für sie nicht infrage, zu sehr hängt sie an der Erinnerung – an die 55 gemeinsamen Jahre. „Ich wollte nicht mehr allein im Doppelbett schlafen. Jetzt habe ich ein schönes Gefühl der Geborgenheit.“

„Auch im Alltag habe ich immer das Gefühl, dass Arthur bei mir ist.“ Physisch sei ihr Mann nicht mehr da, aber seine Seele spüre die „Servus, Grüezi und Hallo“-Interpretin täglich. „Er hilft mir viel. Ich frage ihn um Rat, zum Beispiel bei Finanzfragen. Ich setze mich vor sein Bild, rede ganz laut mit ihm und spüre dann, was er gutheißen würde.“ Auch beim Essen steht sein Foto stets neben ihr: „So ist er immer bei mir.“ Und eines Tages, da ist sich die Sängerin ganz sicher, „werden wir uns wiedersehen. Da besteht für mich kein Zweifel!“

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