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Wencke Myhre: “Ich lasse mich gerne überraschen!”

Wencke Myhre: “Ich lasse mich gerne überraschen!” © Koch Universal Music

Noch vor wenigen Wochen stand Wencke Myhre gemeinsam mit Benny Andersson, Songwriter, Produzent und Mitglied von der schwedischen Popgruppe ABBA, auf der Bühne der großen Samstagabend-Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ und performte mit ihm gemeinsam den Welthit „Thank You for the Music“. 

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Nicht nur ihre Auftritte meistert die Norwegerin mit Bravur, auch privat ist Wencke als Oma voll eingespannt. Wenn die Oma zum Mittagessen lädt, so kommen nicht nur vier Kinder mit einen oder zwei Enkeln, nein, ganze zehn Enkelkinder darf die 70-Jährige ihr Eigen nennen. Wir haben Wencke und ihren jüngsten Enkel Adrian zu einem exklusiven Interview getroffen.

Wie würden Sie Ihren jüngsten Enkel Adrian beschreiben?

Er ist sehr verspielt und frech, aber für sein Alter auch sehr mitfühlend und aufmerksam. Ich erkenne viel von mir in ihm wieder. Was ich bei ihm besonders schön finde: Mit ihm kann ich innerhalb kürzester Zeit in andere kreative Welten eintauchen. Wir spielen Fußball, eine Sekunde später sind wir Seeräuber und dann rasend schnell gemeinsam auf einer Formel-1-Strecke unterwegs. Als Großmutter habe ich mir zum Glück das Verspielte in meiner Seele bewahrt. Das gilt übrigens auch für meine Kinder. Sie sind alle sehr fantasievoll, neugierig und kreativ. Kein Wunder, ich habe sie ja auch dazu erzogen. (lacht)

Adrian ist nur eins von zehn Enkelkindern! Sind noch mehr geplant?

Ich lasse mich gerne überraschen! (lacht) Aber ich glaube, es bleibt bei den zehn Süßen. Vielleicht sollte ich meine vier Kinder aber noch einmal daran erinnern, dass der legendäre Torwart-Held Sepp Maier mir angeboten hat, dass er bei elf Enkelkindern nach Oslo kommen würde, um alle zu trainieren. Vielleicht kommt dann doch noch ein weiteres Enkelchen? (lacht)

“Ehrlich währt am längsten.”

Was versuchen Sie Ihren Enkelkindern mit auf den Weg zu geben?

Respekt vor anderen Menschen und der Natur. Und ich mag das Sprichwort: „Ehrlich währt am längsten.“ Das versuche ich ihnen täglich vorzuleben. Ansonsten bin ich eine Art „Pipi-Langstrumpf-Oma“! Ich klettere mit den Kindern auf Bäume, spiele mit ihnen unter dem Tisch, springe in Pfützen und denke mir immer wieder neue Spiele und Abenteuer für meine Enkelkinder aus.

Wann ist Ihr Rat bei den vier Kindern gefragt?

Jeder muss seine eigenen Erfahrungen sammeln. Aber wir reden viel miteinander, sie vertrauen mir viel an, was für mich als Mutter ein großes Kompliment ist.  Und mit meinem Erfahrungsschatz kann ich mich hin und wieder auch ganz gut einbringen. Und dann höre ich im Nachhinein oft: „Mama, du hattest recht. Danke für deine Einschätzung.“ Und ganz konkret wollen meine Kinder immer wieder wissen, welche Zutaten ich für meine Pasta mit Köttbullar verwende. Aber da muss ich ihnen leider antworten: „Ich weiß es nicht, ich koche immer nach Gefühl!“ (lacht)

“Mach weiter so!”

Was würden Sie mit dem heutigen Wissen der ganz jungen Wencke raten?

„Wow! Mach weiter so!“ Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich Fotos von mir in jungen Jahren sehe. Ich trug Miniröcke, weil die damals „in“ waren und ich Lust darauf hatte. Und nicht weil mir die Plattenfirma dazu riet, aus verkaufsstrategischen Gründen sexy zu sein. Ich habe immer gemacht, was für mich natürlich war und Spaß machte. Ich bin stets meinem natürlichen Instinkt gefolgt, und deshalb hat die junge Wencke damals auch vieles richtig gemacht.

Eine wirklich positive Einstellung zum Leben, die uns von Wencke absolut begeistert hat. Wir bedanken uns für das herzliche Interview und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!

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