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Erster Todestag – In Gedenken an Andreas Fulterer

Erster Todestag – In Gedenken an Andreas Fulterer © Andrea Ney/Schlager.de

Goldener Oktober in Südtirol. Die Landschaft im Tal ist in ein buntes Farbenkleid gehüllt, die Trauben- und Apfelernte wird eingefahren und nicht selten sind die höher gelegenen Bergspitzen bereits weiß gepudert. Man trifft sich in gemütlicher Runde zum traditionellen Südtiroler Törggelen. Südtirol ist einfach besonders und dass zu jeder Jahreszeit: Atemberaubende Natur, viel Sonnenschein und herzliche Menschen; so könnte man es in einem Reiseführer gelesen haben. Einzigartig ist vor allem auch das Abendrot der Dolomiten im Herbst.

 

Und gerade auch auf dem Kamaunhof, dem Elternhaus von Andreas Fulterer, genießt man den Südtiroler „Indian Summer“ und einen überaus faszinierenden Blick auf den Schlern im Sonnenuntergang. Wenngleich Andreas Fulterer ein begnadeter Skifahrer war, so war er selbst auch gerne im Herbst in den Bergen seiner „starken Heimat“ unterwegs.

Den „Herbst des Lebens“ allerdings durfte Fulterer leider nicht mehr genießen. Viel zu früh starb er am 26. Oktober 2016 nach einer kurzen schweren Krankheit zu Hause in Seis. Überaus viele Freunde und Weggefährten haben Andreas Fulterer seinerzeit auf seinem letzten Weg begleitet. „Das letzte große Konzert“, so berichtete damals eine Tageszeitung in Südtirol, welches er selbst bis ins kleinste Detail in der Zeit seiner Krankheit vorbereitet hatte.

© Hans Fulterer

© Hans Fulterer

Zwölf Monate sind seitdem vergangen und in dieser Zeit haben überaus viele Freunde und Fans seiner Musik sein Grab auf dem Friedhof in Seis, direkt neben der „Heilig-Kreuz-Kirche“, besucht. Wenn man vor seinem Grab steht, hat man den direkten Blick auf das beeindruckende Schlernmassiv, auf Fulterers geliebte Berge, die ihm immer wieder auch einen Rückszugsort geboten haben und wo er stets auch Kraft und neue Energie tanken konnte.

Andreas Fulterer ist nicht mehr unter uns. In seinen Liedern jedoch lebt er weiter und gerade das war auch sein größter Wunsch, nachdem bekannt wurde, dass es für ihn keine Hoffnung mehr gab. „Wenn ihr mich sucht, dann sucht mich in meinen Liedern, denn dann bin ich bei euch“ – diese Zeilen kann man nun auf seinem Grabstein lesen.

Die Kastelruther Spatzen, denen er von 1993 bis 1998 angehörte, erinnern seither bei jedem ihrer Konzerte an Fulterer. Auf ihrer neuen CD haben sie ihm zudem einen Titel gewidmet. Mit dem Lied „Die Besten gehen viel zu früh“ (Musik: Terence Olivier, Text: Matthias Teriet) bedanken sie sich bei ihrem ehemaligen Kollegen und verneigen sich musikalisch vor ihm.

Auch Schlager.de erinnert sich immer wieder gerne an Andreas Fulterer. An den Künstler, seine Konzerte und vor allem auch an den besonderen Menschen, der er im Leben war. Auch heute am 26. Oktober denken wir an ihn und natürlich auch an seine Familie, insbesondere an seine Frau Michaela, die beiden Kinder Birgit und Philipp, seine Enkelin Jasmin (Andreas Sonnenschein) und die beiden Brüder mit Familien. Ein Dankeschön an dieser Stelle an seinen Bruder Hans für die aktuellen Fotos von Andreas Fulterers Grab, die wir mit seiner Genehmigung sehr gerne veröffentlichen.

Ciao Andreas – auch wir werden dich nicht vergessen!

Wir erinnern uns gerne “musikalisch” an den Ausnahmekünstler Andreas Fulterer:

Klick Dich hier in das aktuellste Video Deines Stars!

Andreas Fulterer

Andreas Fulterer – Donna Blue (Offizielles Musikvideo)
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Andrea Ney

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