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Tony Marshall – 20 Schlagzeilen zum 80.Geburtstag

Tony Marshall – 20 Schlagzeilen zum 80.Geburtstag © 2019 Herzschlag Musik

Wir gratulieren dem großen Schlagersänger Tony Marshall zu seinem heutigen Geburtstag mit 20 Schlagzeilen aus seinem Leben.

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1. Geburtsname: Herbert Anton Blöth

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Zu seiner Karriere-Hochzeit wurde Tony Marshall von seinen Kritikern bisweilen „Herbert Anton Blöd“ genannt. Hinter dieser spöttischen Bezeichnung steckte der reale Name Tony Marshall, der als „Herbert Anton Blöth“ geboren wurde. Nach der Geburt seines ersten Sohnes nahm Tony den Geburtsnamen seiner Mutter an: Herbert Anton Hilger. Interessant: Tony begann seine Karriere mit Chansons im Stile Gilbert Bécauds. Auch Bécaud hatte einen anderen bürgerlichen Namen: „Silly“ – also irgendwie auch „Blöth“ – bzw. „blöd“…

2. Geburtsjahr und Geburtsort

Zu Beginn seiner Karriere machte die Plattenfirma Tony vier Jahre jünger als er war und kommunizierte das Geburtsjahr 1942. Auch der Geburtsort wurde falsch angegeben – Baden Baden war wohl nicht spektakulär genug, folglich suchte die Ariola sich das französische Nancy als Geburtsort aus. Wenig später widersprach Tony dem mit einem Hit: „In Baden Baden bin ich geboren“.

3. Stadtmeister im Kugelstoßen

Auch sportlich hatte Tony schon früh Talent – 1948 gewann er ein Seifenkistenrennen. Später wurde er Leichtathletik-Stadtmeister, wobei seine Lieblingsdisziplinen Kugelstoßen sowie Diskus- und Speerwerfen.

4. Lebensliebe Gaby

Schon 1959 verlobte Tony sich mit seiner Jugendliebe Gaby, mit der er seit 1962 verheiratet ist – bis zum heutigen Tage. Trotz vieler Affären hielt die Ehe – das gegenseitige Vertrauen und das, was man gemeinsam erreicht hat, schweißte zusammen.



5. Liebevoller Vater

Zu seinen Kindern hat Tony (wie wohl jeder Vater) eine sehr innige und liebevolle Beziehung. Sohn Marc hat inzwischen selber als Teil des Duos Marshall & Alexander eine große Karriere gemacht. Seiner von Geburt an behinderten Tochter Stella hat er ein inniges Liebeslied gewidmet. Um behinderten Menschen zu helfen, gründete Tony später auch seine Tony-Marshall-Stiftung.

6. RTL-Casting-Entdeckung

1965 veranstaltete Radio Luxemburg einen Talentwettbewerb in Kooperation mit Hansa-Schallplatten, aus dem Tony als Sieger hervorging. Im Prinzip war er damit quasi einer der ersten „Casting-Stars“ von RTL. – Er bekam seinen ersten Schallplattenvertrag. Passend zum fiktiven Geburtsort Nancy sang Tony mit leicht französischem Akzent das Chanson „Aline“, das sich leider noch nicht als Hit entpuppte.

7. Begegnung mit Jack White und Herbert Nold

Nachdem es über mehrere Jahre hinweg musikalisch bei Tony nicht lief, lernte Tony Marshall 1968 den DJ Horst Nussbaum kennen, zwei Jahre später den Kripo-Beamten Herbert Nold. Horst Nussbaum wurde in „Jack White“ umbenannt und organisierte Tony seinen ersten Schallplattenvertrag. Herbert Nold wurde Tonys langjähriger Manager – über 43 Jahre lang arbeiteten die beiden zusammen, bis Nold aus Altersgründen ausstieg. Ähnlich langfristig war die Zusammenarbeit mit Jack White angelegt, der Tony als Produzent und Komponist über Jahrzehnte hinweg begleitete.

8. “Schöne Maid” – Tonys als Schlagersänger

Bei einem „Erdbeerfest“ im Badischen Staufenberg stellte Jack White Tony die traditionelle Südseemelodie vor, die später als „Schöne Maid“ in die Geschichte eingehen sollte. Nach mehreren Flops bei seiner alten Plattenfirma Decca und nun auch bei der Ariola sollte noch eine letzte Single bei der Ariola produziert werden. Tony war strikt gegen die Nummer, auch sein Manager Nold war nicht begeistert. Tony ließ sich aber bereitschlagen und sang den Schlager unter Alkoholeinfluss ein. Dass daraus ein Millionenerfolg werden würde, ahnte damals bestenfalls Produzent Jack White und der zuständig Plattenboss Horst Ehmke.

9. Tonys historische Rolle im Mainzer Karneval

Geschichte schrieb Tony anno 1972, als er als „Nicht-Mainzer“ Stargast im Mainzer Karneval war. Obwohl er sehr gut ankam, waren die Karnevalisten „not amused“, dass nicht etwa beispielsweise Ernst Neger, sondern eben Tony quasi „Star des Abends“ war. Es gab sogar Konsequenzen: Die SWF-Show „Mainz wie es singt und lacht“ und die ZDF-Sendung „Mainz bleibt Mainz“ wurden im Folgejahr (1973) zu „Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht“ fusioniert. Tony Marshall hat folglich einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass eine der langlebigsten bis heute sehr populären TV-Dauerbrenner aus der Taufe gehoben wurde.

10. ABBA tanzen mit Tony Polonäse

Heutzutage abolut unvorstellbar, damals fast Normalität: Tony stellte in Ilja Richters „Disco“ seinen neuen Schlager „Vom Hofbräuhaus zur Reeperbahn“ vor. Hinter ihm tanzten fröhlich klatschend die ABBA-Mitglieder, damals schon Weltstars, das ganze Lied über. Ein absolut historischer Clip – wo hat man das schon, dass eine der wichtigsten Popgruppen aller Zeiten hinter einem deutschen Fröhlichmacher hertanzen:

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Tony Marshall

Tony Marshall – Vom Hofbräuhaus zur Reeperbahn 1976
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