Beatrice Egli vermittelt mit ihrem Album „Wohlfühlgarantie“

Beatrice Egli vermittelt mit ihrem Album „Wohlfühlgarantie“ © Schlager.de

Erinnern Sie sich an Aneta Sablik oder an Severino Seeger? Das sind die DSDS-Sieger, die nach(!) Beatrice Egli den Wettbewerb gewonnen haben und trotzdem (mit Verlaub) in Vergessenheit geraten sind. Der Schweizer Wirbelwind hingegen veröffentlicht nach dem Sieg in Deutschlands bekanntester Casting-Show bereits sein fünftes Album, mit dem Beatrice zugleich Premiere feiert: Der Titel des Albums („Wohlfühlgarantie“) war bereits gefunden, bevor der erste Song produziert wurde.

 

Dabei werden mehrere Aspekte des Wohlfühlens thematisiert, das Themenspektrum ist sehr vielfältig. Vom Sound her ist Beatrice noch moderner und rockiger geworden – auch ein Verdienst ihres Produzenten Joachim Wolf. Der Titel „Wohlfühlgarantie“ findet sich leider nicht auf der Standard-Edition des Albums, die zur Bemusterung vorlag – erstaunlich, dass der namensgebende Song auf dem eigentlichen Album weder vorkommt noch zur Rezension vorgelegt wird. Aber Beatrice hat ja von Anfang an gesagt, dass hier insbesondere die Schlagzeile zählt.

Eröffnet wird das Album mit dem Song „Herz an“, den Beatrice ja bereits im Herbst letzten Jahres vorstellte – powervoll-poppig startet die Sängerin ihr abwechslungsreiches Album. „Kopf aus – und schalt doch mal dein Herz an“ heißt es in dem Song – das beherzigt die Schweizerin offensichtlich und gibt sich auch rockig:

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Beatrice Egli

Beatrice Egli – Herz an (SCHLAGERBOOOM 2017)

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Das von Beatrice’ Produzenten Joachim Wolf geschriebene „Ich denke nur an mich“ kann als lupenreiner Rocksong durchgehen. Beatrice mag es nicht, belogen und betrogen zu werden – wenn das doch passiert, lernt man sie von einer anderen Seite kennen. Irgendwo ist sie auch eine kleine „Rockerbraut“, in einem Interview sagte sie, dass sie sehr gerne mal ein Duett mit Jon Bon Jovi singen würde. Der Titel gefällt besonders den weiblichen Fans, die sich damit identifizieren können, wenn die Freiheit die Macht gegen das schlimme Gefühl des Fremdgehens des Partners siegt.

Mit der aktuellen Single „Verliebt, verlobt, verflixt noch mal“ hat Beatrice einen absoluten Ohrwurm am Start. Dass der Titel autobiografische Züge trägt und sie sogar eine „Braut, die sich nicht traut“ ist, hat sie übrigens schon vor der Silbereisen-Show in einem Interview mit der Schweizer Zeitung „Blick“ gebeichtet. Der Song „Touché“ ist thematisch ähnlich gehalten, allerdings „poppiger“ produziert. Der Song war eigentlich schon für das Album „Kick im Augenblick“ vorgesehen. Damals war die Zeit für den Song aber noch nicht reif.

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Beatrice Egli

Beatrice Egli – Verliebt, verlobt, verflixt nochmal (Offizielles Video)

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Mit der Piano-Ballade „Ich steh zu Dir“ zeigt Beatrice Tiefe – auch „Mein Ein und Alles“ ist eine beeindruckende Ballade, die im 6/8-Takt daherkommt in bester Platters „Only You“-Manier – den Song hat sie auch in der „Heimlich“-Show Florian Silbereisens vorgestellt. 

Dass sie es mit „Küssen“ hat, darüber berichteten wir – klar, dass Beatrice mit „Keiner küsst mich so wie Du“ das Thema auch wieder aufgreifen musste. Den Titel schrieb ihr übrigens die Hit-Autorin Kristina Bach.

Besonders sticht „Wahrheit oder Pflicht“ hervor, ein frech-frivoler Song zum Thema One-Night-Stand, bei dem die Moral offensichtlich gegen die Lust kämpft – ein Titel, der vielleicht auch als Single-Auskopplung in Frage kommen könnte. - In ähnliche Richtung geht der erotische im Dance-Latino-Stil gehaltene Kristina-Bach-Song „Was geht ab?“ (Besonders gewagt der Text: „Ich brauch’ Deine Nummer nicht“). Die Dance-Latino-Nummer passt zu Beatrice – sie ist offen für Neues und lernt gerade im Sommer, im Freien, gerne Menschen kennen. Lebensfreude vermittelt auch der Song „Im besten Club dieser Stadt“, den Hit-Autor Oliver Lukas für Beatrice schrieb.

Bemerkenswert ist das Booklet zur neuen Egli-CD. Im letzten Lied „Ich liebe die Musik“ werden (ähnlich wie bei Adel Tawils Megahit „Lieder“) bekannte Schlagertitel zitiert. Das hat die Macher offensichtlich dazu inspiriert, sämtliche irgendwie betroffenen Verlage ausführlich aufzuführen – so hat man quasi einen Überblick, was es so für Verlage gibt. Sehr interessant und sympathisch ist vor allem aber die Danksagung – über zwei Seiten hinweg dankt Beatrice ihren Mitstreitern in teils ausführlicher Form. Zum Vergleich: Bei der neuen Matthias-Reim-CD vermisst man diesen Aspekt gänzlich.

Fazit: Beatrice’ neues Album ist vielseitig. Sie bedient die Freunde des klassischen Schlagers, des Party-Schlagers und sogar die Rockfans unter den Schlagerfreunden. Die zahlreichen TV-Auftritte der attraktiven Schlager-Lady werden sicher zu einem Erfolg dieses spannenden neuen Albums führen. Und wer die attraktive Blondine mal live erleben will, kann das am 15. September bei unserer Schlager.de-Partynacht der Stars tun.

 

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