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Mary Roos: “Ich habe durch meine Eifersucht einige Männer verloren!”

Mary Roos: “Ich habe durch meine Eifersucht einige Männer verloren!” © Stephan Pick

Auch mit 70 rast Mary Roos noch durch ihr Leben – doch Zeit zum Innehalten nimmt sie sich trotzdem. So, wie im Interview mit DAS NEUE BLATT.

 

Was machen Sie, wenn Sie mal freihaben?

“Nichts. Ich setze mich auf die Couch und faulenze. Wenn ich meine Ruhe haben will, gehe ich ins Hotel.”

In Ihrer Heimatstadt?

“Ja! Dann gönne ich mir eine Auszeit. Es tut gut, mit mir alleine zu sein. In solchen Momenten komme ich runter. Niemand verlangt eine Entscheidung von mir. Sich entscheiden zu müssen, macht mir immer Angst.”

Wirklich?

“Es setzt mich unter Druck, obwohl ich eine schnelle Entscheiderin bin. Natürlich habe ich schon falsche Entscheidungen getroffen. Deshalb bin ich froh, dem mal entfliehen zu können. Selbst mein Sohn weiß nicht, wo ich dann bin.”

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Macht er sich dann keine Sorgen?

“Anfangs schon, inzwischen nicht mehr. Wir haben uns immer viele Freiräume gelassen. Julian ist genauso freiheitsliebend wie ich.”

Das hat auch etwas mit Vertrauen zu tun.

“Natürlich! Mir ist das Loslassen nie schwergefallen. Nur früher in Beziehungen war das nicht so einfach. Als ich ein junges Mädchen war, war ich sehr eifersüchtig. Das hat einige Männer verschreckt. Aber das habe ich mir im Laufe der Jahre abgewöhnt.”

Wie haben Sie das geschafft?

“Indem ich mir stets gesagt habe: Leben heißt loslassen. Wenn du jemanden liebst, musst du ihn freilassen! Sonst bleibt er nicht. Das habe ich irgendwann verstanden. Früher habe ich durch meine Eifersucht einige Männer verloren. Heute passiert mir das nicht mehr. Mein erster Ehemann war sehr attraktiv. Alle himmelten ihn an. Das war nicht leicht für mich. Da war ich sehr eifersüchtig. Am schlimmsten war es für mich selbst. Ich habe sehr gelitten.”

Eifersucht hat auch häufig etwas mit Unsicherheit zu tun.

“Jeder Mensch kennt doch die Angst, nicht gut genug zu sein. Jeder hat auch mal mit Selbstzweifeln zu kämpfen. Das ist ganz normal. Es schadet auch nicht, denn so kann man an sich arbeiten. Einige stellen sich ja von vornherein auf einen Sockel. Doch früher oder später fallen sie dort runter. Da ist es sicher cleverer, langsam raufzuklettern.”

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