Seine Eltern haben alles für ihn getanPeter Maffay: Seine glückliche Kindheit trotz bitterer Armut

Peter Maffay: Seine glückliche Kindheit trotz bitterer Armut © Hartmut Holtmann / Schlager.de
DAS NEUE BLATT

Kommendes Jahr feiert Peter Maffay sein 50-jähriges Bühnenjubiläum. Er ist einer der erfolgreichsten Sänger Deutschlands. Mit der Märchenfigur „Tabaluga“ schenkte er vielen von uns wundervolle Kindheitserinnerungen. Jetzt hat ihm sein Vater Wilhelm Makkay ein besonderes Geschenk gemacht: ein Buch voller gemeinsamer Erinnerungen.

 

Als Kind saß Peter oft auf dem Schoß seines Papas und wollte all die Geschichten seiner Familie hören. Jetzt öffnet sein Vater erstmals das private Album und erzählt, wie der Sänger damals aufwuchs.

Siegenbürgen heißt die Region in Rumänien, in der Peter Maffay seine Kindheit verbrachte. Eine Gegend, die von vielen Völkern besiedelt wurde: Ungarn, Sachsen, Rumänen. Mama Augustine hatte sächsische Wurzeln, sein Vater ist ungarndeutsch. „Wir haben sehr einfach und extrem ärmlich gelebt“, erinnert sich der Musiker noch heute an diese Zeit. „Ich hatte trotzdem eine schöne Kindheit.“

Das verdankt er vor allem seinen liebevollen Eltern.

Sie taten alles, damit ihr Sohn nichts von  der schlimmen Lage mitbekam. Sein Vater erzählt: „Trotz unserer Armut warst du immer sehr schön und vor allem sauber gekleidet. Darauf legte deine Mutter großen Wert.“ Mama Augustine nähte dem kleinen Peter in nächtelanger Arbeit Kleidung. Wie eine Superheldin schaffte sie es, auch mit wenig Geld, stets frisches Essen auf den Tisch zu zaubern. Und obwohl es schwer genug war, eine dreiköpfige Familie satt zu bekommen, entschied sich das Ehepaar, Peter zuliebe, ein weiteres Familienmitglied aufzunehmen: Schäferhund Vulkan. Er wurde zum besten Freund des Jungen.

An Weihnachten fuhr sein Vater einmal bis nach Bukarest: „Ich hatte in Erfahrung gebracht, dass dorthin eine große Ladung Spielzeug aus der DDR geliefert worden war. Ich ergatterte ein rotes Feuerwehrauto“, erinnert sich Wilhelm. Das Strahlen seines Sohnes an Heiligabend war die lange Reise allemal wert! Trotz Armut war Peter ein glückliches Kind. Er durfte draußen herumtoben und auf Entdeckertour  gehen. Und wenn er abends nach Hause kam, waren dort Eltern, die ihn liebten und mit einem warmen Essen auf ihn warteten.

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