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Stefan Mross: “Ich lasse mir meinen Mund nicht verbieten”

Stefan Mross: “Ich lasse mir meinen Mund nicht verbieten” © SWR/Wolfgang Breiteneicher

Mehr als 30 Jahre ist Publikumsliebling Stefan Mross nun im Geschäft. Auf dem Weg an die Spitze des Schlagerolymps, war es sicherlich kein Zuckerschlecken. Wir sprachen zu diesem besonderen Anlass mit dem Mann, der ganz Deutschland den Sonntagmorgen versüßt.

 

30 Jahre im Show-Geschäft – wie hält man das durch?

Leidenschaft für die Musik und den Beruf sind wichtig, aber ohne Willen, Fleiß und Disziplin wird es schwierig werden, sich im Show-Geschäft zu halten. Und manchmal braucht man auch ein bisschen Glück… Und ich glaube, ich kann 30 Jahre Bühne feiern, weil ich meinem Publikum nie etwas vorgespielt habe. Ich lasse mir auch meinen Mund nicht verbieten und meinen Dialekt nicht verstecken. Ich zeige ganz offen, wo ich herkomme.

Welcher Moment hat Deine langandauernde Karriere ganz besonders geprägt?

Im Gedächtnis bleibt natürlich immer der 1. Juli 1989, mein Auftritt beim „Grand Prix der Volksmusik“. Das war damals das „Deutschland sucht den Superstar“ der Volksmusik. Von heute auf morgen stand der Weg für mich fest: Ich wollte weiter Musik machen, auf der Bühne stehen.

Nehmen wir an, dass Du nie erfolgreich geworden wärst. Wo würden wir Dich dann heute sehen?

Vielleicht wäre ich Koch geworden.

Dein neues Album heißt: Das geht nur mit Musik. Welche Rolle spielt Musik in Deinem Leben?

“Musik bestimmt seit 30 Jahren mein Leben. Ich wollte mit dem Album nicht die Zeit zurückdrehen. Aber das Erinnern an frühere Aufnahmen war für mich spannend. Es war meine ganz persönliche Zeitreise.”

Wenn wir schon bei wichtigen Rollen sind: Seit Dezember 2016 bist Du mit Deiner Anna-Carina liiert. Wäre eine Hochzeit nicht ein schönes Geschenk zum Jubiläum?

“Man kann über alles nachdenken im Leben.”

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